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Oft vernachlässigt: die Autorenseite als Trustlink-Quelle

Die Autorenseite

Die Autorenseite

Auf der Suche nach guten Linkquellen suchen viele Seos nach Schlupflöchern in etablierten News- oder Universitätsseiten – meist mit Hilfe von Tools und pfiffigen Google-Query-Abfragen. Je durchdachter die Suchstrategie, um so wahrscheinlicher ist es, wirklich gute Linkquellen zu entdecken. Auf der anderen Seite wissen auch viele, wie viele konstruktive Möglichkeiten in der internen Verlinkung stecken. Mir ist vor einigen Tagen eine Linkquelle aufgegangen, die ich vorher noch nie im Auge hatte: die eigene Autorenseite. (Ich habe das übrigens auch zum Wochenthema beim Webmasterfriday gemacht.)

Captcha im Impressum

Captcha im Impressum

Es ist ein seit langem bei vielen Seos verbreiteter Irrglaube, dass man sich als Betreiber einer Website vor Google unsichtbar machen solle. So gibt es zum Beispiel immer noch Leute, die es sinnig finden, ihre Impressumsdaten als Bilddatei abzulegen. Ich halte das alles für unsinnig und kontraproduktiv. Denn wie ich schon mehrfach beschrieben habe, ist ein verifizierbarer Autor aus Google-Sicht ein extrem hilfreiches Signal.

Andere glaube, dass Informationen über die eigene Person uninteressant seien. Klickt sowieso niemand an. Also sehe das anders. Ich klicke oft auf „Über mich“ oder „Wer schreibt hier„. Auch bei Firmen schaue ich meist mit dem zweiten Klick ins Impressum oder auf die Team-Seite. Die Art der Selbstdarstellung ist für mich ein wichtiges Indiz, wie seriös und glaubwürdig die Seite ist.

Der Autorenlink

Der Autorenlink

Eine gut gepflegte Autorenseite bietet eine erstklassige Trusted-Linkquelle. Denn dort kann man guten Gewissens alle Projekte und Websites auflisten, an denen man mitgewirkt hat. Das gilt nicht nur für eigene Domains, sondern auch für Seiten, auf denen man Gastartikel geschrieben hat, die man dadurch natürlich stärkt. Aber auch die eigenen Social-Media-Profile kann man so inhaltlich aufladen, da man üblicherweise ja nur mit einen Icon-Link in der Sidebar oder im Footer dorthin verlinkt. Denn auf so einer Seite kann man ja einen oder sogar mehrer Absätze über das Projekt schrieben und sogar gezielt wichtige Unterseiten stärken.

Ein weiterer Vorteil der Autorenseite ist, dass man dort nicht „rechtfertigen“ muss, warum man kreuz und quer auf andere Websites verlinkt. Wenn ich auf einer Briefmarken-Seite einen Artikel schreibe, ist es in aller Regel eher unpassend, einen Link auf den tagSeoBlog zu setzen. Aber auf der Autorenseite ist es absolut glaubwürdig und plausibel.

Eine der wichtigsten Prinzipien von Google ist, dass bestimmte „Eigenschaften“/Ranking-Kriterien durch Websites hindurchfließen. Seien es pageRank, Trust oder Autorität oder vielleicht noch anderes. Bei den meisten Seiten verlieren diese Faktoren stets ein wenig ihrer Power. Je mehr Links auf einer Seite, um so schwächer wird das Signal, dass an die verlinkten Seiten durchgereicht wird. Aber nach meiner Überzeugung  wird diese Power bei einigen Seiten sogar verstärkt. Dazu gehören für mich Startseiten und Autorenseiten. Links von Autorenseiten spülen neuen Trust ins System.

Ich habe das Ganze gerade erst entdeckt – obwohl es eigentlich die konsequente Weiterführung dieses Artikels ist: „Neu in Seo-Wörterbuch: der Autoren-Link“ – und werde meine Autorenseiten nun auf allen Projekten entsprechend ausbauen. Wie sieht das bei Euch aus: schon mal drüber nachgedacht?

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Kategorie: Allgemein   Autor: Martin Mißfeldt

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Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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