In dem Artikel “Geld verdienen mit Werbebannern (Direktvermarktung)” habe ich geschrieben, dass man nach meiner Einschätzung erst ab ca. 200 Besuchern am Tag über die Direktvermarktung nachdenken sollte. Die Zahl ist aus der Luft und nur ein Richtwert. Aber in den Kommentare kamen einige Hinweise wie dieser von Melanie: “Nur leider bin ich auch noch seeeehr weit von 200 Besuchern am Tag entfernt.” (oder auch von Sabrina oder Ralph). Im Folgenden ein paar Tipps und Tricks, was man beachten sollte und machen könnte, um mehr Leser und Besucher zu gewinnen.
Man könnte es kurz machen und sagen: “Blogge gute Artikel”. Die Qualität der Blogartikel entscheidet am Ende. Aber das sagt letztlich ja nichts aus. Die folgende Liste könnte man in meinen Augen auch als “20 Kriterien für einen guten Blog” bezeichnen.
1. Regelmäßig und dauerhaft
Ein Blog lebt von wiederkehrenden Lesern (Stammlesern). Um die auch dauerhaft zu erhalten, muss man regelmäßig mit einer bestimmten Blogfrequenz neue Artikel anbieten.
2. Schwerpunkt-Thema herauskristallisiere
Jeder gute Blog hat ein Schwerpunkt-Thema. Mit reinen Mischblogs kann man in der Regel keine Stammleser gewinnen. Man muss also das eigene Profil und Interesse in mehreren Artikeln herausarbeiten. Gerade am Anfang können das gut Basis-Artikel sein. Und dann kann man im Laufe der Zeit hier und da Randbereiche anschneiden und mit integrieren. Ich würde aber immer empfehlen, erst einmal ein thematisches Standbein zu etablieren, bevor man sich in neue Bereiche stürzt.
3. Finde Deine Sprache
Ein Blog lebt vom geschriebenen Wort. Geschriebene Sprache ist unendlich vielfältig, und jede / jeder hat ihre / seine eigene. Es ist wichtig, dass man seine eigene Sprache findet, die sich dann flüssig lesen lässt und vor allem authentisch ist. Falls das jetzt verwirrend klingt: denke einfach nicht drüber nach. Lies Dir Deine Artikel anschließend noch einmal durch und prüfe, ob es so ist, wie Du es lesen möchtest.
4. Kurze Sätze
Ich würde dringend empfehlen, keine Bandwurmsätze zu bauen. Gekonnte Bandwurmsätze sind in aller Regel eine satirische Kunstform. Für inhaltlich interessierte Leser sind kurze Sätze mit höchstens einem Komma am einfachsten zu lesen. Man muss immer bedenken: die meisten Leser kommen nur wieder, wenn man es ihnen nicht zu schwer macht.
5. So kurz wie möglich, so lang wie nötig
Das mag aus meinem Munde vielleicht absurd klingen: Schreibe so kurz wie möglich und so lang wie nötig. Das ist eine sehr schwierige Sache, besonders auch für mich: Man muss eine Sache auf den Punkt bringen. Umwege und Anekdoten sind meist eher störend. Allerdings sollte man versuchen, den Kontext so einzugrenzen, dass das fokussierte Thema auch verständlich wird. Dafür muss man ein Gefühl dafür gewinnen, welche Vorkenntnisse die Leserschaft wohl hat. Mal muss man dafür etwas weiter ausholen, mal kann man bestimmte Vorkenntnisse erwarten. Dieser Punkt ist kniffelig, und man bekommt erst im Laufe der Zeit ein Gespür dafür.
6. Meinung haben!
Nach meinem Verständnis braucht ein Blogger / in eine eigene Meinung. Klar, wenn man einen reinen Newsblog hat, dann ist es nicht zwingend nötig. Aber davon gibt es eh genug, und im Grunde sind die alle austauschbar. Lebendig und lesenswert wird ein Blog doch erst, wenn man die Person hinter den Worten spürt und die Meinung, die stets mitschwingen sollte. Blogger sind keine Fakten-Maschinen, sondern Interpretateure. Und eine Meinung fordert die Leser heraus, darauf zu reagieren.
7. Bilder und Videos
Ich würde immer empfehlen, ein oder zwei Bilder in einen Blogartikel einzubauen. Das kostet zwar eventuell einige Zeit, aber es gibt dem Blogartikel eine sympathische Note und kann das Gesagte eventuell sogar noch verdeutlichen. Auch passende Videos (die man z.B. via youTube sehr einfach einbetten kann) helfen den Lesern, den Kontext besser zu verstehen.
8. Recherchiere und verlinke!
Man sollte davon ausgehen, dass man einen Gedanken nie als erste/erster hatte. Über alles wurde irgendwie und irgendwo schon mal berichtet. Vor während oder nach dem Schreiben sollte man daher eine kleine Recherche machen, was es zu dem Thema bereits gibt. Ich benutze dafür Google, indem ich einfach nach dem Titel meines Blogartikels (oder den wichtigsten Stichwörtern) suche. Dann schaue ich mir die Ergebnisse so lange durch, bis ich wenigstens drei inhaltlich gute und seriöse Seiten gefunden habe. Das bringt einen auch inhaltlich weiter. Vor allem aber würde ich dringend empfehlen, im Text oder unter dem Artikel diese drei oder mehr Links zum “Weiterlesen” oder als “Weitere Informationen” oder so zu integrieren.
Wenn man andere Blogartikel verlinkt, hat das den positiven Nebeneffekt, dass ein Pingback dort eintrudelt. Der oder die Autor/in, die ja offensichtlich an dem Thema interessiert ist, wird dann quasi darüber informiert, dass man selber etwas dazu geschrieben hat. Es kann durchaus sein, dass diese Person den eigenen Artikel dann weiter empfiehlt.
Übrigens: Links aus Blogartikeln sind in aller Regel echte Empfehlungen, und daher sollte man sie nicht durch ein Nofollow-Link kastrieren.
9. Zitiere (mit Quellenangabe)
Manchmal können andere es einfach besser auf den Punkt bringen. Dann sollte man diese Passage einfach als Zitat übernehmen. Das Zitat sollte nie langer als ca. 25% des Originalartikels umfassen (Richtwert, hängt vom Einzelfall ab). Und natürlich sollte man die Quelle (Autor und Website) entsprechend verlinken.
10. Vernetze Deinen Blog
Es gibt für alle Blogsysteme Plugins oder Möglichkeiten, um Social Media Icons im Blog einzubinden. Wie man bei mir sieht, sind diese Icons unter dem Blogartikel zu finden. Wer zuende gelesen hat und den Beitrag verteilenswert findet, kann dann einfach einen der Buttons benutzen. Ich persönlich würde die Sharing-Buttons eingrenzen. Zu viele rauben Performance (Die Seite braucht länger zum Laden) und verwirren eher, als dass man sie bedienen möchte. Siehe dazu auch im Blogprojekt: Social-Media Buttons in Blogs – Macht das Sinn?
11. Vernetze Dich!
Einer der wichtigsten Punkte überhaupt: Nutze das Internet! Vor allem Blogs und Foren. Finde die Seiten, in denen sich gleichgesinnte Leute austauschen. Hilf anderen Bloggern, die sich mit dem Thema beschäftigen, indem Du einen Kommentar hinterlässt. Kein Artikel kann alles sagen, und es gibt fast immer eine Perspektive auf ein Thema, die man noch einnehmen könnte. Bei einen guten Kommentar klicken immer Leute auf die Website-URL, die man dort hinterlassen kann.
12. Auf Kommentare antworten
Ich beobachte immer wieder, dass Blogautoren nicht auf die Kommentare reagieren. Das ist schlecht. andersherum: in guten Blogs bekommt man eine Antwort auf den eigenen Kommentar – natürlich nur, wenn das nötig ist. Ein “Schöne geschrieben” kann man mit einem Danke beantworten oder auch nicht. Aber wenn jemand in einem Kommentar eine Frage stellt, oder eine Kritik anbringt, dann sollte man möcglichst zeitnah darauf reagieren. Nicht selten antwortet der oder diejenige dann erneut, und es können sich spannende Kommentar-Diskussionen entwickeln. Sehr gutes Beispiel ist der Artikel beim Seonauten: “Was kostet SEO ? Was muss es mindestens kosten?“.
13. Guten Blogs schmeicheln …
Erwähne von Zeit zu Zeit andere Blogs oder Websites, die für Dich hilfreich sind. Patrick Wienecke bringt seinen SeoJunkyz-Blog zur Zeit sehr geschickt auf Fahrt, indem er einen Artikel über die 10 besten Seo-Blogs geschrieben hat. Sehr clever und effektiv.
14. Konstruktive Kritik / andere Meinung haben
Kritisieren ist eine Kunst für sich. Aber Kritik erzeugt auch Aufmerksamkeit. Es ist aber eine Gratwanderung: Kritik sollte immer sachlich und konstruktiv sein. Man muss also klar definieren, was das Ziel der Kritik sein soll. Solange man nicht einen Person angreift, sondern ein inhaltliches Thema weiterspinnen möchte, geht das vollkommen in Ordnung. Ich persönlich finde sogar, dass die Blogosphäre viel zu ängstlich und übervorsichtig beim Thema Kritik ist (damit meine ich auch mich ;-) ). Man sollte dabi immer beachten, dass man Meinungen viel leichter und plausibler kritisieren kann als Fakten :-).
15. Artikel-Replik (Blog-Antwort)
Gerade für junge Blogs ist es eine interessante Möglichkeit, mit Artikel-Antworten zu profilieren. Ein Antwortartikel ist im Grunde eine Art Kommentar. Wenn man zum Beispiel irgendwo bemerkt, dass man einen sehr langen Kommentar hinterlassen möchte, dann sollte man die Gelegenheit nutzen, um daraus einen Artikel zu machen. Hat zum Beispiel Blogger XY einen Artikel geschrieben, dessen Herleitung oder Fazit man nicht ausreichend oder widersprüchlich findet, dann ist das eine gute Gelegenheit. Der Vorteil ist, dass man bei Erwähnungen eventuell mit erwähnt wird.
16. Biete Recherche-Analysen
Von Zeit zu Zeit sollte man immer mal Artikel einflechten, die neben einer Meinung auch einen Mehrwert haben. Dafür sind Recherchen und Analysen immer gut geeignet. Das ist meist recht einfach, dann es erfordert nur Zeit. Man trägt einfach Daten zusammen, die man vergleicht oder in eine Reihenfolge bringt. am Ende kann man daraus ein kurzes Fazit ableiten. Das Prinzip ist sehr einfach, man muss es nur auf den eigenen Bereich anwenden. Ich habe mir zum Beispiel mal angeschaut, wie oft der Googlebot auf meine Websites bzw. auf einzelne Bilder zugreift. Oder man analysiert mal, wie viele Seiten unter den Top100 Treffern zu einem bestimmten Keyword seriös aussehen, oder ein Impressum haben. Oder man checkt mal, welche Foren es zum eigenen Thema gibt, und ermittelt zusätzlich einige Kennzahlen (wie viele Besucher / Themen / Umgangsformen etc). Solche Artikel sind für eine Leserschaft immer interessant.
17. Blogparaden
Es gibt in fast allen Bereichen regelmäßig oder von Zeit zu Zeit Blogparaden. Dabei schreiben mehrere Blogger zu einem bestimmten Thema. Der Webmasterfriday (den, btw. ich betreibe ;-)) ist so ein Beispiel. Aber auch viele andere richten Blogparaden aus. Wenn man ein gutes Thema hat, dann ist es übrigens noch besser, wenn man selber mal eine Blogparade startet. Der Aquarellkünstler Frank Köbsch hatte vor einiger Zeit mal so etwas organisiert und damit , nach meiner Einschätzung, einen Bombenerfolg gehabt. Das passt alles und hat viele motiviert, mit zu machen.
18. Gewinnspiele
Ich persönlich bin kein großer Freund von Gewinnspielen. Für mich hat das immer so einen “billig”-Beigeschmack. Aber was soll’s: die Erfahrung zeigt, dass Gewinnspiele viele Leser anlocken. Und den Ruch des billigen bekommt man weg, wenn man statt einer Kaffeetasse irgendetwas originelles verlosen kann. Man kann in diesem Kontext sehr kreativ sein – je durchgeknallter, um so besser (würde ich sagen :D )
19. Suchmaschinenoptimierung
Um Suchmaschinenoptimierung braucht man sich eigentlich nur am Anfang ein wenig zu kümmern (es sei denn, man hat einen SEO-Blog ;-) ). Ich habe einige Hinweise dazu bereits vor einiger Zeit in einem Artikel beschrieben:Linkbuilding-Strategie für kleine Websites und Blogs.
20. Sei ehrlich, hilfsbereit und freundlich
Dieser letzte Tipp ist natürlich irgendwie nichtssagend, aber auf Dauer doch ein Erfolgsgarant. Vielleicht sind Eigenschaften wie “freundlich, hilfsbereit und ehrlich” in sozialen Netzen – und Blogs gehören ja dazu – sogar noch wichtiger als im realen Leben. Wer anderen hilft, dem wird geholfen werden. Wer andere lobt, der wird auch gelobt. Wer diese soziale Kompetenz nachweisen kann, der wird auch respektiert werden.
Ich habe übrigens vor 2 Jahren schon mal einen ähnlichen Artikel geschrieben: 13 Tipps für einen guten Blog (Blogger-Bibel)
Allen viel Erfolg :-)

20 Tipps um mehr Leser zu gewinnen
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Kategorie: Bloggen von Martin 43 Kommentare













Hallo Martin,
danke die Übersicht, so etwas machst Du immer Klasse ;-) Danke auf für die freundliche Erwähnung. Ich möchte Deinen Artikel aus meiner Sicht ein wenig ergänzen. Eine Blogparade ist gut, aber wenn man das Potential von Partnern im Netz nutzen kann, ist dieses noch viel besser. Unsere Aktion war mehr als nur eine einzelne Blogparade. Zehn Künstler haben zusammen eine konzertierte Aktion gestartet http://frankkoebsch.wordpress.com/2011/04/04/blogparade-als-marketinginstrument-fur-unsere-kunst-teil-3/ Hier sind einige Ergebnisse zu sehen http://frankkoebsch.wordpress.com/2011/07/09/auswertung-unserer-blogparaden-10-fragen-zur-kunst-2/.
Aber neben einer Blogparade bieten auch andere Möglichkeiten ein sehr gutes Potential. In dem Artikel Kunst im Netz oder die Kunst der Vernetzung habe ich einiges zusammen gefasst.
Ich wünsche und allen anderen viel Spaß im Netz
Frank
Danke für die Ergänzungen. Blogparaden sind ein spannendes Thema.
Sehr schöne Zusammenstellung auch wenn ich von Gewinnspielen wie du nicht viel halte. 95% der Gewinnspiele momentan sind echt ausgelutscht und verdeutlichen nur den Drang des Betreibers nach mehr Followern, Kunden, Umsatz.
Es ist wie du schreibst, mach das was du machst mit Authentizität (und Bildern, Videos und interessantem Inhalt), vernetze dich ein wenig in dem dazugehörigen Umfeld, sei aktiv, bleib am Ball und bleib autistisch … ehm authentisch, dann klappt’s auch mit den Besuchern.
Ja, genau so sehe ich diesen Punkt auch. Dennoch ist es sehr schade. Die Möglichkeit zu haben fast wöchentlich irgendwo ein iPad, ein Macbook oder etwas vergleichbares zu gewinnen, macht es sinnlos Gewinnspiele zu durchdenken, bei denen man ein schönes Buch gewinnen kann.
Habe eigentlich vorgehabt ein sehr schönes Buch zu verlosen, aber angesichts der Preise von anderen Seiten kommt man sich dann ziemlich blöd vor. Daraus folgt, dass man mit ehrlichen Geschenken kaum noch seine Stammleser beeindrucken kann. Bestes Beispiel ist für mich unter anderem das 24 tägige (Amazon-)Gewinnspiel auf SEO-united. Plötzlich haben hunderte Leute die Seite überrannt, aber Fan geworden und den Spendentopf bereichert haben nur wenige.
Deswegen ist es so wichtig, zu wissen (oder zu ahnen), wie die Leserschaft tickt. Für einige ist ein schönes Buch viel wertvoller als so’n Technikzeugs. Letztlich ist es – monetär gesehen – wahrscheinlich viel lukrativer, eine Gruppe von “Außenseitern” zu gewinnen, als die breite Masse. Naja, komplexes Thema…
Wow, das ging ja super schnell :)
Danke für die Tipps und diesen wirklich sehr ausführlichen Beitrag!
Werde sicher einiges davon umsetzen.
Danke für diese Tipps
Einiges beherzige ich ganz automatisch
allerdings muss sich bei mir wohl noch herauskristalisieren, was mein Kerninteresse ist
als Marketingfrau weiß ich eigentlich wie wichtig ein Profil ist
wobei Profil echt ein viel mißbrauchtes Wort ist
da könnte man glatt schon wieder nen Artikel drüber schreiben ;-)
LG Tina
Auf geht’s :-)
erledigt ;-)
http://tibamietz.blogspot.com/2012/01/mein-profil-hat-potenzial.html
Hallo!
Diese Tipps sind zwar hilfreich, aber auf irgendeine Art und Weise bereits bekannt.
Schon beim zweiten Punkt stellt sich mir ja ein Problem. Über was bitteschön könnte ich auf längere Zeit bloggen, was interessiert die Menschheit, was interessiert mich? Ich blogge zwar schon seit längerem, allerdings jeweils nur über das was ich am Tag so tue, habe das zwar in mehrere Kategorien aufgespalten, letztendlich bleibt es aber ja das selbe. Ich würde sagen, ein typischer Jugendblog.
Ob man mit einem derartigen Blog wohl auch Leser gewinnen kann? Ich persönlich finde es interessant, so über die Gedanken fremder Menschen zu lesen. Aber ich glaube, eben jene fremde Menschen stimmen mir da nicht zu… Schade.
Schöne Grüße!
Rena
P.S.: Im 8. Teil steht in der zweiten Zeile ‘Schrieben’ statt ‘Schreiben’ und in der sechsten Zeile ‘würde’ am Satzanfang klein. Ist mir so beim Lesen aufgefallen.
Ja, für Leute, die schon einige Zeit aktiv bloggen, bietet der Artikel vielleicht nicht viel Neues. Es geht ja vor allem darum, denjenigen, die eben noch nicht so lange dabei sind, oder noch nicht wissen, wie sie ihrem Blog den ersten Kick verschaffen, einige Ideen zum Nachdenken mit zu geben.
Rückwirkend sind das die Methoden und Tricks, mit denen ich im Laufe der Zeit viele Leser gewinnen konnte.
Danke, ist korrigiert.
Ach Martin, herzlichen Dank für die Erwähnung in deinem Beitrag. Es freut mich sehr, dass SEOjunkyz mit der Wiederbelebung gut aufgenommen wird.
Zu dem Punkt Gewinnspiele habe ich ja schon etwas weiter oben meine Ansicht zum Ausdruck gebracht. Ansonsten sehe ich es so wie du. Sehr schöne und vor allem ehrliche Sichtweise auf den Blog-Einstieg.
Grüße
Patrick
Guter Beitrag. Ich komme zwar an die 200 Besucher, aber gute Tipps! Kann das nur bestätigen von meinen alten Blogs und werde es noch mehr bei Zure anwenden!! :)..
Wichtig wäre vielleicht noch das man nicht als Hauptmotivation die Besucher nimmt!!!! Das ist finde ich der entscheidenste punkt, viele Bloggen weil sie “bekannt” (im sinne von vielen besuchern) werden wollen und viel geld verdienen wollen. Ersteres ist selten nachvollziehen und zweiteres für mich gar nicht!!
Man sollte bloggen weil es einem Spaß macht. Ziele sind gut, aber diese sollte man nicht grundlegend an Besucherzahlen und Einnahmen orientieren!!
Grüße
Vincent
Ja, absolut richtig. Die reine Masse an Lesern bringt nichts und sagt auch nichts über die Qualität eines Blogs aus (siehe dazu auch den Artikel “Blogger-Bibel”, Link am Ende des Artikels). Dieser Artikel soll für diejenigen hilfreich sein, die sowohl mehr als auch interessierte Leser gewinnen wollen.
Hi, toller Artikel zu den Gewinnspielen, bin bereits über Blogs gestolpert welche freie Werbeplätze verlosen, diese Idee fand ich ganz nett. Ich denke Ausdauer und Geduld sind ebenfalls sehr wichtige Faktoren denn bis einen die Suchmaschinen listen kann es eine Zeit dauern. Ich habe einen neuen Blog und berichte über Geschäftsideen und neue Produkte, es ist schön zu beobachten wie immer mehr Keywords bei Google oben landen.
Ich glaube, als Blogger sollte man sich nicht auf Suchmaschinen verlassen. Denn sonst kommt irgendwann die Ernüchterung: nur in tatsächlichen Nischen wird man mit einem Blog (aufgrund der inhaltlichen Relevanz) bei Google vorne gelistet.
Ich habe noch lange keine 200 regelmäßigen Besucher (macht nichts, da ich mit dem Blog eh kein Geld verdienen will), denke aber, dass viele Punkte selbstverständlich sein sollten.
Für mich persönlich war lange Zeit der wichtigste Punkt, nicht zu sehr auf die Besucherzahlen zu schielen, sondern einfach mein Ding zu machen und Spass dran zu haben. Denn auch wenn man alle Tipps beherzigt, stellt sich der Erfolg nicht sofort ein, sondern ist ein langsamer Prozess, der einen oft fast verzweifeln lässt…
Danke für den Hinweis. Klar, Spaß muss man haben, sonst fehlt die Leidenschaft, und ohne die wird man es vermutlich nicht weit bringen. Für eine gewisse Zeit kann man sich disziplinieren und versuchen, professionell die passenden Inhalte zu schreiben. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man merkt, dass Bloggen letztlich doch “uneffektiv” (im Sinne von Aufwand / Nutzen) ist. Und ohne Leidenschaft gibt man dann auf…
Hallo Martin,
wieder mal ein brillanter und gut geschriebener,vor allem verständlicher Artikel. Die meisten deiner Tipps wende ich immer an. Seitdem steigen meine Besucherzahlen ständig. Diesen Monat mit nur 18 Tagen, bereits über 2000 Besucher und 5000 Seitenaufrufen :-)
Bis auf den Tipp 13
” Guten Blogs schmeicheln” :-)……Werde dann mal mit dir anfangen wenn es recht ist und es zu meinem Thema passt :-)—
LG
Ulrike
Hehe, Danke :-)
Ja, ich war mir nicht sicher, ob ich das schrieben soll. Aber wenn ich ehrlich bin, gehört das dazu. Und ich beobachte das bei fast allen aufstrebenden Bloggern. Social Web ist doch letztlich ein Psychologie-Trickser-Haufen…
hallo martin, ich lese nicht oft brauchbare infos zu diesem thema, aber dein blog ist eine echte bereicherung und hat mir geholfen.
besten dank
liebe grüße, ernst
ps: ich nutze jetzt gleich noch eine deiner empfehlungen für meinen eigenen blog ;-)
Na dann viel Erfolg :-)
Schöner Artikel (schmeichle gute Blogs …), beherzige ich alles. Ich schreibe ja für Coaches und Trainer und stelle da auch Fachbücher vor. Mittlerweile fragen mich auch Verlage, Literaturagenten oder Autoren an und bei interessanten Büchern frage ich immer nach Extraexemplaren für Verlosungen. Die bekomme ich meistens und meine Leser freut`s. Zum Jubiläum meines 1000. Artikels mache ich gerade eine Verlosungswoche, das kommt auch gut an. Das bisschen Porto ist es locker wert ;)
Hallo,
danke für den Artikel. Ich betreibe seit kurzem einen Blog und stehe ein wenig vor dem Problem, dass mir ein wenig die Ideen für Artikel fehlen. Immer nur schreiben, was andere auch schreiben ist mir irgendwie zu blöd – schliesslich gibt es genug Blogs, die irgendwie alle das gleiche bieten. Auf der anderen Seite fehlen mir aber auch die eigenen Themen, eigentlich ich habe den Ansporn spätestens alle 2-3 Tage einen Artikel zu schreiben. Dein Webmaster Friday hilft mir da schonmal etwas, Themen zu finden – danke auch dafür.
Wenn ich so die Statistiken meines Blogs ansehe, stelle ich ähnliches fest wie du es hier beschreibst, die meisten Leser kommen auf Artikel, zu denen ich selbst Fakten zusammen getragen habe. So ist ein Artikel zu einem persönlichen Test zu einem Produkt der meist gelesene in meinem Blog (neben den Artikeln zum Webmster Friday :).
Hier hat sich aber jemand richtig viel Mühe gegeben. Der Beitrag gefällt mir sehr gut, weil hier wirklich die Fakten auf den Punkt gebracht werden. Ich habe erst gestern einen Beitrag zur Contentoptimierung bei mir im Blog veröffentlicht. Wer Interesse hat, der kann sich gern weitere Informationen saugen. Der Link ist oben hinterlegt.
Hallo Martin,
danke für die vielen nützlichen Hinweise.
Gerade die Ideen aus Punkt 15 und 16 sind neu für mich und ich werde das einmal ausprobieren.
Mein Blog (Catmoney) ist auch noch sehr neu, aber ich bin zuversichtlich, dass sich harte und konsequente Arbeit irgendwann auszahlt :-)
Viele Grüße
Andreas
Danke für diesen Artikel. Da ich vor einem Monat mit meinem Blog durchgestartet bin, da kommen deine Tipps gerade zurecht. Ich meine das wichtigste wird wohl hartnäckig zu sein und nicht aufzugeben.
Grüße,
Alex
Hallo Martin!
Nachdem ich ja schon öfter mal bei Webmaster Friday mitgemacht habe (heute übrigens ebenfalls ;-) ) dachte ich mir, daß ich hier auch mal meinen Senf dazu geben muß! :-P
Wirklich eine sehr gute Erklärung, wobei es mich ja nur zum Teil betrifft. Klein ist mein Blog ja immer noch, aber mit seinen inzwischen 5 Jahren irgendwie nicht mehr ganz neu! :-D
Einige Punkte beherzige ich eigentlich schon die ganze Zeit, aber vor allem Punkt 5 ist bei mir immer so eine Geschichte. Meine Artikel können schon ziemlich ausufern, wobei ich allerdings immer auf die Punkte “8. Recherchiere und verlinke!” (Örks! Meine Korrektur hat mir gerade “verzinken” vorgeschlagen!) und “9. Zitiere (mit Quellenangabe)” achte. Ohne Links und Quellenangabe geht bei mir ja mal gar nicht!
Von Gewinnspielen halte ich überhaupt nichts und die einzige “Blogparade” ist mehr oder weniger der Webmaster Friday.
Schwer wird es bei mir allerdings vor allem bei den Punkten 1. und 2. Zum einen habe ich nun mal verschiedenen Themen, zum anderen betreibe ich mein kleines Blog ja nur so zum Spaß! Auch muß ich zu einem entsprechenden Thema wirklich einen Anreiz finden und das ist irgendwie nicht immer ganz einfach.
Übrigens hast du da meiner Meinung nach etwas wichtiges vergessen: Das Theme des Blogs, also das aussehen!
Ich stoße hierbei schon etwas auf Schwierigkeiten, da ein schwarzer Hintergrund mit weißer Schrift nicht gerade als optimal zu nennen sind. Aber genau das ist bei meiner kleinen Burg eben der Unterschied, der den Blog von anderen unterscheidet!
Grüße nun aus TmoWizard’s Castle
Mike, TmoWizard
Hi Martin,
danke für die Denkanstöße!
Denn wir überlegen gerade: Brauchen wir für den neuen Shop auch einen Blog? Können/sollten wir Neuigkeiten, Infos, Berichte, neue Produkte etc. nicht besser auf Contentseiten im Shop erzählen/vorstellen?
Wir tendierten eigentlich gerade zu “Ein extra Blog brauchen wir nicht, wir machen Contentseiten im Shop”.
Tja – und uneigentlich hast Du mich nun durcheinandergebracht ;-) Denn ein wichtiger Punkt, der klar für einen Blog spricht, ist die Interaktivität. Dialoge und Diskussionen sind auf den Contentseiten nicht möglich. Aber vielleicht gefällt unseren (potentiellen) Kunden ja der Gedanke, sich einbringen zu können – und wir könnten durch Kommentare lernen und uns und unser Sortiment, unseren Service verbessern.
Hmmm. Also doch n Blog… Vielleicht noch nicht jetzt am Anfang (der Shop wird ja gerade erst aufgebaut und jeden Tag mit weiteren Artikeln gefüllt), aber wenn das Grundsortiment online ist, dann macht es sicher Sinn, interaktiv sein zu können.
Danke nochmal für Deinen Blogpost :-)
Viele Grüße,
Zarah
Hey Zarah,
aus noch relativ junger Erfahrung kann ich sagen, dass Blogs definitiv von Vorteil sind, wenn die Beiträge gut durchdacht sind und auch Traffic erzeugen können. Einfach nur einen Artikel zu schreiben, damit ihr etwas vorweisen könnt, würde ich lassen. Überlegt euch spezielle Themen, schaut inwiefern Interesse dazu besteht und optimiert die Texte und du wirst die positiven Aspekte merken.
Denke bei jedem Nischenprodukt (würde ich jetzt bei ergonomischen Satteln mal frech sagen) ist die Kommunikation mit potenziellen Kunden sehr wichtig und ihr könnt viele neue Dinge lernen.
Von daher nur zu. Keine Scheu :)
Lieben Gruß,
Alper
Kann dem Gesagten nur zustimmen. Nur bei Punkt 6 bin ich mir nicht so sicher… es gibt doch mindestens so viele Meinungsblogs wie reine Newsblogs. Und beide Typen sind sicherlich gleichermaßen austauschbar.
Klare Meinungsäußerungen polarisieren natürlich mehr und provozieren eher Kommentare als nüchterne, seriöse Beiträge. Aber darunter leidet dann nicht selten die Qualität. Vllt. besteht ja genau hier – im Mittelweg zwischen Meinungsäußerung und Objektivität – die Kunst “guten” Bloggens. :-)
Hey Martin – dem Gewinnspieltipp kann ich nur beipflichten: mein aktuelles Gewinnspiel (Sprachlernsoftware von Rosetta Stone zu gewinnen) hat regen Zuspruch ;-) http://www.xuexizhongwen.de/wettbewerb.htm
Hallo Martin!
Das ist ja toll, dass ich diese Seite gefunden habe – vielen Dank für die vielen Ratschläge, Martin. Ich glaube, den Tipp mit den Bandwurmsätzen muss ich mir zu Herzen nehmen….
Und jetzt bin ich gar nicht mehr sicher, ob ich vielleicht doch ein wenig zu allgemein geblieben bin. Es sollte ein Sammelsurium werden von Beiträgen – eigenen, gefundenen, wahren und erfundenen; Schönes, Interessantes, Lustiges, Witziges und Nachdenkliches aus meiner Heimat (Schweiz), meinem Habitat (Algarve, Portugal) – und dem Rest der Welt. Zur Verschönerung kleiner Aus-Zeiten.
Na ja – das pausenblog ist ja auch nicht in erster Linie zum Geld verdienen gedacht, sondern das Bloggen macht mir einfach Freude…
Cristina