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Über (Anti-) Satelliten, Planeten und Fixsterne – Seo rückwärts

Sterne, Planeten und Satelliten

Sterne, Planeten und Satelliten

Glaubt man einschlägigen Foren und Blogs, dann ist eine beliebte Methode der Suchmaschinen das Abschießen von Satelliten. Nein, nicht im Sinne von Tontaubenschießen, sondern im Sinne von „in den digitalen Orbit schicken“. Nach klassischem Muster besteht ein SEO-Netzwerk aus hierarchisch aufgebauten Websites, die „von unten nach oben“ verlinken. Also viele kleine Seiten verlinken nach oben auf die Hauptseiten („Linkpyramide“). Satelliten sind also kleine Websites – quasi digitale SEO-Leibeigene -, die ein Leben ohne Leser fristen und nur zum Zwecke der Verlinkung angelegt worden sind. In diesem Artikel geht es aber gar nicht um diese armen Satelliten-Knechte, sondern um „Anti-Satelliten“.

Satelliten-Sites dienen dem Ziel, die Hauptseiten mit Backlinks zu versorgen. Über die Masse kann man dadurch einen positiven Effekt erreichen. Üblicherweise werden diese Satelliten aber nur mit geringst-möglichem Aufwand aufgebaut. Denn sie sollen ja außer als Linkmaschine eigentlich niemandem nützen. Und da SEO ein Business ist, spielt Effektivität hier natürlich eine zentrale Rolle.

Was sind „Anti-Satelliten“?

Sehtest Kopf 666

Sehtest Kopf 666

Ich selber habe keine Satelliten. Ich habe zu viel Sorge, dass mir „lausige Sites“ den Trust meines Netzwerkes einreißen. Dynamische Webmaster schlüpfen dafür gerne mal in fremde Identitäten, um die Sache nicht zu offensichtlich erscheinen zu lassen. Mir ist so ein Doppelleben zu anstrengend (ich meine: abgesehen von „Beruf“ und „Familie“). Daher betreibe ich nur wenige, aber dafür saubere Seiten. Ich bewundere zwar Leute, die gewaltige Netzwerke aus hunderten von hierarchisch angeordneten Sites zusammenbauen – aber für mich ist das nichts… Wie auch immer, die Methode, die ich vorstellen möchte, funktioniert anders herum. Denn während Satelliten die Hauptseiten mit Links versorgen, wird ein „Anti-Satellit“ zunächst nur von seiner Hauptseite verlinkt. Sie saugen aus bzw. erben von ihrer Mutterseite den Trust, die Autorität und was so dazugehört. Der Vorteil: sie können sich viel schneller und besser entwickeln als „normale“ neue Seiten. Und sie haben – im Gegensatz zu Satelliten – ein langfristiges Potential. Denn wenn sie erst einmal auf eigenen Beinen stehen, können sie sich nicht nur von ihrer Basis-Site ablösen, sondern sie sogar noch mit dauerhaften und guten Links versorgen. Ein Anti-Satellit hat also das Potential, zum Planeten zu reifen und irgendwann ein echter Stern zu werden. Das können normale Satelliten praktisch nicht…

Ein Anti-Satellit des tagSeoBlog

Farbtest Graustufen Version

Farbtest Graustufen Version

Damit das etwas konkreter wird, hier mal ein Beispiel: Ich habe in diesem Blog im Laufe der Zeit über dieses und jenes geschrieben. Was mich eben so bewegt und interessiert. Die Optimierung einzelner Keywords stand dabei nie im Vordergrund. Bestenfalls habe ich auf die Begriffe optimiert, die qua Thema im Titel standen.

Nun bin ich vor einiger Zeit hingegangen und habe mal geprüft, über welche Begriffe die Leute eigentlich von Google hier her finden. Dabei waren einige Begriffe, die „passten“ (nach meiner Vorstellung) – und andere, die mich eher erstaunten. So zum Beispiel die Wort-Kombinationen „Rot-Grün-Schwäche“ oder „Sehtest Rot-Grün“ und so Zeugs. Das liegt daran, dass ich im letzten Frühjahr eine Reihe von Sehtest-Videos erstellt und in diesen Blog eingebunden habe. Dass diese Seiten mal so gut ranken und traffic bringen, hatte ich nicht geplant.

Brachliegendes Key „Sehtestbilder“ ausgelagert

Aber da das nun so ist, habe ich eine neue Domain angemeldet und damit begonnen, dass ganze Zeug auszulagern. Auf der neuen Seite „sehtestbilder.de“ baue ich nun die Inhalte nach und ergänze sie. Das Entscheidende ist, dass ich aus meinen Artikeln hier im Blog die neuen Seiten verlinke (zum Beispiel von hier: „Schwieriges Rot-Grün Sehtest-Video [2] mit Graustufen Lösung„. Die neue Seite hat also nicht das Ziel, diesen Blog zu unterstützen, sondern dieser Blog unterstützt die neue Seite.

Optische Illusion: Drehende Kreise durch Kopfbewegung

Optische Illusion: Drehende Kreise durch Kopfbewegung

Der Vorteil liegt auf der Hand: die Seite wird viel schneller indexiert und durch die Links aus diesem Blog (und von den Videos) werden auch gleich einige Besucher umgeleitet. Ich habe die Seite Anfang Dezember aufgebaut, und inzwischen kommen ca. 70 Besucher pro Tag (davon  fast 70% über Google). Denn innerhalb weniger Wochen ist die Seite bei Google gut angekommen, zum Beispiel „Augentest online“ (Google-Link). Auf jeden Fall eine ordentliche Ausgangsposition… Und vor allem hat die Seite ein gutes inhaltliches Potential: gerade angefangen habe ich die Seite mit den „Optischen Täuschungen“ – da können natürlich noch dutzende hinzukommen. Noch ein Vorteil für mich: viele Möglichkeiten für die Bildersuche bzw. Universal-Search.

Seo effektiv: Abwarten und Tee trinken

Linien parallel oder nicht?

Linien parallel oder nicht?

Wie viel Arbeit hat das gekostet? Im Vergleich zu einer klassischen Satellitenseite recht viel: Ca. vier  Tage habe ich bisher für Design, Bilder und Texte gebraucht. Und natürlich ist die Seite längst nicht fertig: immer wenn ich mal ein paar Stunden Zeit habe, kommen ein paar Bilder und Texte und Seiten hinzu. Ganz gemütlich, ohne Stress. Ich will die Seite dann erst mal ca. 6 Monate so laufen lassen und „seriösen“ und wissenschaftlich interessierten Webmastern die Möglichkeit geben, ohne Skrupel dorthin zu linken. Dafür ist aufdringliche Werbung meist hinderlich. Irgendwann im Sommer oder Herbst werde ich dann ein oder zwei Adsense-Banner draufsetzen. Ich gehe davon aus, dass dann so ca. 300 – 400 Besucher pro Tag über Google dahin finden. Und dann bringt das ca. 5 Eur am Tag und ist wieder eine kleines finanzielles Häppchen in einem (hoffentlich) wachsenden Netzwerk. Und die Site wird dann eine gute Linkquelle sein – wofür auch immer …

Warum schreibe ich das nun? Ich habe oft das Gefühl, dass viele SEOs zu sehr auf bestimmte keys fixiert sind. Um ein gutes und funktionierendes Netzwerk aufzubauen, scheint es mir hilfreicher zu sein, das eigenen Potential konstruktiv auszuschöpfen als sich an verhärteten Fronten den Schädel einzuschlagen. Ich denke, viele wertvolle Keys lagern im Analytics-Keller und warten nur darauf gehoben zu werden.  Schaut doch einfach mal, was Eure Hauptseiten so hergeben, vielleicht kann man ja was daraus machen…

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Kategorie: SEO Stuff   Autor: Martin Mißfeldt

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29 Kommentare zu "Über (Anti-) Satelliten, Planeten und Fixsterne – Seo rückwärts"

  1. Andreas

    Super Artikel und deine Ansichten sowie Arbeitsweise finde ich gut. Das schöne an sehtestbilder.de, die Seite bietet dem Besucher wirklich etwas sinnvolles. Ich will es nicht Mehrwert nennen, Nutzen passt da viel besser.
    Viel Erfolg mit der neuen Seite!

    Gruß,
    Andreas

  2. Horst

    Schöner Artikel. Ich fürchte aber, ein Nur-Seo wird das nicht kapieren. Das ist eher der Bereich des normalen Online-Business. Man baut erfolgreiche Webseiten und nimmt eben Nebenbereiche mit, wenn darin Potential liegt. Wie das bisher Verleger im realen Leben auch mach(t)en.

    Allerdings bin ich über die 5 Euro für 300-400 Besucher erstaunt. Soviel schaffe ich nicht. Zumindest nicht mit jedem Thema. 8-)

  3. tagSeoBlog

    @Andreas: Danke :-)

    @Horst: Ich weiß nicht, was „Nur-SEOs“ sind – aber ich denke, ein gutes Netzwerk ist für jeden SEO die Basis. Das spart doch enorme Kosten und kann, wie gezeigt, ohne großen Aufwand erstellt werden.
    Ob die 5 EUR pro Tag eintreffen, steht natürlich in den Sternen. Außerdem braucht es natürlich ein paar Wochen/Monate, bis Google die richtigen anzeigen schaltet. Aber nach meinen Erfahrungen sitzt das locker drin. Ist immer die Frage, was die Leute wollen und ob man – hier und da – auch eine Bedürfnis schaffen kann ;-)

  4. SEOnaut

    Jetzt hör endlich auf so viel interessante Sache zu schreiben, dass lenkt mich von der Arbeit ab. Immer muss ich genau lesen und kann nicht überfliegen. Das geht so nicht ;-)

  5. tagSeoBlog

    Hahaha, @Marco: ja, das Problem kenn ich :-)

  6. Mirco

    Wirklich ein sehr schöner Artikel Martin. Allerdings sind Satellitenprojekten ja auch ausschließlich dafür da eine Hauptseite zu pushen oder Linktausch zu tätigen. Zudem funktioniert es einfach gut und kostet im vergleich zu deiner Variante nicht so viel Zeit, da nicht so viel Content auf diese Seiten kommt.

    Über die Langfristigkeit solcher Seiten lässt sich natürlich streiten, da kommt es an wie diese aufgebaut sind.

    Hinzu kommt der Faktor, dass nicht jeder von seinem Hauptprojekt auf ein kleines Projekt verlinken will. Dennoch ist deine Methode einfach und spart vor allem kosten für neue Domains ;-) und das mit der schnellen Indexierung ist natürlich auch ein Pluspunkt sowie den Trust.

  7. tagSeoBlog

    Danke, Mirko, für den Hinweis auf das „Verlieren“ (ich hatte diesen Gedanken beim Schreiben verloren und Dank Dir nun wiedergefunden :-):
    Der (theoretische) Verlust, den eine Seite dadurch hätte, ist ja keiner, weil die „Power“ in jeder Hinsicht im System bzw. eigenen Netzwerk bleibt. Klar verliert die Hauptseite an „Keyword-ÜPower“ in diesem Bereich – das ist ja der Witz: man stärkt dadurch sogar die themenrelevanz der Hauptseite, und baut gleichzeitig eine neue, ebenfalls sehr themenrelevante Unterseite auf.
    Insgesamt – nach meiner Überzeugung – ein absoluter Gewinn. Und das gute: man hat zwar etwas Arbeit, aber danach lässt man Google für sich arbeiten…

  8. SEO Scene

    Hallo Martin,
    Deine Technik kann ich gut nachvollziehen. Hab sie 2001 erstmals angewandt, um Themen auf besser passende neue Domains auszugliedern. Und da meine Leser noch folgen sollten, war klar, dass ich die Seiten auch verlinkt habe.
    Das Lustige: Beide Techniken (Linkpyramide und „Anti-Satelliten“) widersprechen sich gar nicht. Denn deine SEO-Seite ist sozusagen deine (einzige) Level 3 oder 4-Seite im SEO-Cluster. Deine neue Seite deine (einzige) Level 3 oder 4-Seite in einem anderen Themencluster. Diese können dann sehr wohl miteinander verlinkt werden. Problematisch wird es, wenn du jetzt sagen wir mal 20 Cluster aufmachst mit jeweils einer Seite, die alle untereinander verlinkt sind. Dann haben wir einen schönen „Hallo, ich bin ein Linknetzwerk“-Effekt ;-)
    Alles Gute
    Loewenherz

  9. tagSeoBlog

    @Löwenherz: vollkommen richtig, das kann sich prima ergänzen.
    Gegenseitiges Verlinken hat mir noch nie Probleme bereitet. Man darf das natürlich nie nur aus dem Footer oder nur über Blogrolls oder so machen. Hier und da mal einen inhaltlich passenden Link aus dem Kontext heraus ist viel hilfreicher und sicherer.

    Naja, wenn ich es recht bedenke: ich linke ganz schön viel hin und her. Aber, hey: ich steh überall im Impressum, da ist sowieso klar, dass es ein kleines Netzwerk ist. Na und? Jeder kann ja wohl so viele Seiten betreiben wie er will. Ein sauberes SEO-Netzwerk ist nichts Schlechtes, im Gegenteil.

  10. Mirco

    Ich sehe das auch wie Martin, ein sauberes Linknetzwerk ohne merkwürdigen Aktivitäten wird Google bestimmt nicht abstufen. Footer-Links bringen ja immer noch viel, obwohl es Google ja nicht zugeben will ;-) Natürlich will man nicht, dass mit einer Hauptseite alle Projekte offen liegen, aber ich denke dir ist das egal Martin. Schließlich machst du ja nichts mit Kredit oder? ^^

  11. tagSeoBlog

    @Mirko: Kredite interessieren mich einfach Null Komma Null ;-) Aber vllt kann ich aus einen sportiven Ehrgeiz heraus da mal ein wenig rumspielen – wenn mal Zeit ist …

  12. Tarik

    Eine interessante Idee, zu der man natürlich allerdings erst einmal eine traffic-starke, seo-optimierte Webseite braucht. ;)

  13. Marcel

    Hi Martin,

    wieder mal ein sehr guter Artikel!

    Wollte noch mal kurz das Thema Linknetzwerk aufgreifen. Denke auch, dass ein qualitativ hochwertiges Netzwerk auch aus SEO-Sicht was ganz Feines ist. Da es bei Google ja um Relevevanz und Qualität geht, kann eine Seite ja nicht als weniger wertvoll eingestuft werden, nur weil sie Teil eines Netzwerks ist. Das ganze Internet ist ein Netzwerk ;-) Sollte eine Seite einen Mehrwert/Nutzen bieten, ist sie auch in den Augen der Suchmaschinen wertvoll. Netzwerk oder Sattelitenseiten hin oder her, die Qualität in Form von Nutzen oder Mehrwert für den User zählt, dann klappts auch mit Google!

    Gruß,
    Marcel

  14. Mario

    Toller Artikel. Von der Seite habe ich das ganze bis jetzt noch nicht gesehen. Mir persönlich ist auch ein Linknetzwerk viel zu anstrengend und außerdem kann das auch in die Hose gehen.

  15. Oli

    Sehr guter Artikel, der schön veranschaulicht, wie es funktioniert. Ich denke aber, jeder richtig gute SEO hat dieses Konzept ohnehin im Hinterkopf. Klar, viele gehen parallel auf Masse von Satelliten, aber wenn man wirklich interessante Themen hat, die langfristig Einnnahmen versprechen (selbst 5 Euro am Tag sind ja aller Ehren wert), wird man diese Chance auch wahrnehmen. Ich würde es zumindest machen. Ein guter Grund, in den Analytics-Keller zu steigen und nach Schätzen zu suchen… Danke!

  16. Mc-S

    Stimm da ebenfalls voll zu, wirklich interessanter Artikel. Mir ist beim Lesen auch aufgefallen das ich gerade 2 Satellitenseiten erstelle die eigentlich viel eher auf deine Beschreibung ala Anti-Satelliten passen. :-D
    Für reine Linkseiten ohne Potential konnte ich mich noch nie begeistern.

  17. Marc

    Ich versteh ehrlich gesagt nicht, was hier gerade passiert. Überseh ich irgendwas?

    Dieser Blog ist einer der von mir am meist gelesenen ueberhaupt und ich finde, du schreibst sehr viele hochqualitative Postings.

    Aber ganz ehrlich, die Technik in diesem Artikel ist doch nichts besonderes!?
    Aus meiner Sicht ist dieser Artikel für einen SEO eher in die Kategorie langweilig zu schieben, da man hier nicht wirklich neue Erkenntnisse erlangt. Hinzu kommt, dass eigentlich jeder selbst auf die Idee kommen sollte, sobald er änliches in seinen Statistiken findet.
    Klar kann je nach Größe auch fix mal eine Art „Betriebsblindheit“ entstehen, aber sollte halt nicht sein.

    Natürlich hat dieser Artikel seine Berechtigung und ist auch sicherlich fuer den ein oder anderen Neuling im Seo oder Online Marketing Bereich lesenswert. Manche Reaktionen verschiedener SEO’s kann ich aber einfach nicht nachvollziehen.

    SEOnaut, den ich eigentlich als sehr erfahrenen SEO ansehe, schreibt, dass er diesen Artikel interessant findet und ihn genau lesen muss!?! Muss ich nun anfangen am SEOnauten zu zweifeln?
    @SEOnaut: Ich denke nicht, aber was diesen Artikel angeht übertreibst du, oder?

    Bis hierhin wäre mir das alles egal und keinen Kommentar wert, nun aber bin ich ueber den t3n Artikel bezüglich des Themas gestossen. Allein die Tatsache, dass t3n darüber berichtet verwundert mich. Zudem wird aber auch noch hervorgehoben, dass du dieser Technik einen Namen gibst.

    Versteht mich bitte nicht falsch. Ich will diesen Artikel nicht runtermachen, die Reaktionen sind mir aber ein Rätsel und so frage ich mich, ob ich hier nicht irgendwas übersehe. Was ist so besonders an diesem Artikel?

    Lg
    Marc alias Marxeo

  18. Marc

    Ergänzung:
    Will man dem Martin nun einfach nur noch Honig um den Bart schmieren? Versteht mich auch hier bitte nicht falsch, er hat den Titel SEO Newcomer des Jahres 2009 mehr als verdient.
    Trotzdem sollte man einem Artikel immernoch genau so kritisch gegenüber stehen wie am Anfang seiner Karriere in der SEO Szene.

    Ich habe irgendwie das Gefühl, dass die „Seo Blogger“-Szene allgemein immer unseriöser wird und die Sternchen sich teilweise gegenseitig immer mehr ins Popöchen kriechen ;)
    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

    Lg again
    Marxeo

  19. tagSeoBlog

    @Marxeo: Danke für Dein Feedback. Als ich den Artikel geschrieben habe, hatte ich mehr solcher Kommentare erwartet. Und ich finde die Kritik berechtigt (und., btw: auch gut und konstruktiv formuliert).
    Aber: Ich habe das Gefühl (wie viele andere auch), dass man auch ab und zu mal über die wesentlichen Dinge schreiben muss – auch wenn sie einem banal erscheinen. Und dabei bemühe ich mich, die Dinge etwas anders zu fokussieren oder ihnen auch mal einen „neuen“ Namen zu geben.
    Ich erlebe das nicht selten, wenn ich woanders Dinge lese, die bei mir nur aufgrund der Formulierungen einen Prozess auslösen, der Gewinnbringend sein kann. Die Neujustierung vorhandener Richtwerte ist auch ein gutes Mittel, um voran zu kommen.
    Darüber hinaus glaube ich, dass es viele gibt, die gerne über konkrete Beispiele lesen. Dadurch wird oft vieles klarer und anschaulicher.

    Und: lass die anderen doch Honig schmieren :D. Umsonst gibts hier sowieso nichts…
    Ich hoffe, ich konnte bisher deutlich begründen, wann und warum ich einzelne Blogs, Blogger oder Artikel erwähne oder empfehle. Nämlich immer nur dann, wenn ich finde, dass etwas geleistet wurde.
    Gruß, Martin

  20. hannes

    Nett Martin :)

    Ich gehe mal davon aus, dass sich einige SEOs in dieser Richtung selbst entwickeln werden. Es wird immer Agenturen und Leute geben, die hinterher hängen aber ich glaube, dass die von Dir gezeigte Art mit seinen Domains umzugehen Zukunft macht.

    Erst letzt habe ich mit jemandem gesprochen, der extrem viele super Keyword-Domains besitzt. Was hat er damit gemacht? Nichts, weil er nicht die „Moral“ besessen hat, einfach eine dumme Satellitenseite draus zu machen. Er wollte einigermaßen ordentlich projektieren.

    Wenn Du etwas länger auch beim Linktauschen immer wieder mit Linktauschsatelitten ko0nfrontiert wirst, fragst du Dich, was das überhaupt für ein sinnloser Crab ist, den manche Leute da produzieren. Dann lieber 3 Tage Arbeit und einen zusätzlichen Nutzen generieren.

    Das ist Weiss, nicht nur aus SEO Sicht, sondern auch aus Internet-Sicht – es gibt schon viel zu viel Scheisse da draußen.

  21. TechDivision

    Sehr interessanter Beitrag bzw. Ansatz. Ich glaube, dass gerade das Thema Qualtät – und hier meine ich insbesondere inhaltliche Qualität – in diesem Jahr eines der Haupt-Themen sein wird. Mit klassisschen „billigen“ Satelliten-Seiten ist das mit der Qualität ja so eine Sache…. Bei deinem Ansatz sieht das Ganze dann schon ganz anders aus und dürfte sicherlich im Sinne von Google sein. Insofern könnte ich mir schon vorstellen, der von Dir skizzierte Ansatz ein Weg zum Erfolg in diesem Jahr – und vor allem längerfristig – werden könnte.

  22. Chris

    Danke für den interessanten Artikel. Und auch danke für den Seelenbalsam. Es tut gut einmal zu lesen dass es auch ohne Riesennetzwerke funktionieren kann.

  23. Martin Pierags

    Hallo Martin, vielen Dank für deinen Artikel. Du beschreibst einen interessanten Gedanken, der für mich als Betreiber einer Seite, die Menschen zu mir führen soll, die meine Dienstleistungen in Anspruch nehmen wollen (in meinem Fall „Unterhaltung auf hochzeit“, nicht so relevant ist. Es gibt keine nennenswerten suchbegriffe, sich bei mir verirren. Aber ich bin, genauso wie Du, der Meinung, dass ich versuche, den Pandas und Penguins einen Schritt voraus zu sein. ich stelle mir eher die Frage, wie sich Google entwickeln wird, um bessere Sucherlebnisse zu ermöglichen, statt die letzten Algorithmus-Änderungen einzupflegen. Und das ist doch vorausschaubar, oder? Es sei denn, SEOs sind eher Statistiker denn Kreative.

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Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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