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Nischenseiten-Challenge 2014: Report 4. Woche

NSC2014 - 4. Woche

NSC2014 – 4. Woche

Aus gesundheitlichen Gründen schreibe ich erst heute den Wochenreport. Bin selber ganz gespannt, wie der Stand der Dinge ist. Ich hatte in der vergangenen Woche einige Stunden in meine Lichtmikroskop-Seite investiert – bin dann allerdings komplett ausgefallen. Ich schreibe jetzt quasi live beim Analysieren mit. Wolln mal sehen…

Zunächst die Antworten auf die Fragen von Manuel, der wieder eine schöne Zusammenfassung geschrieben hat.

Was macht ihr alles Onsite – mit Metas, Texten, Bildern, Videos, interne Verlinkungen… und wie macht ihr es?

Die Frage ist leider zu komplex, bzw. ich verstehe sie nicht. Aber ev. ein paar Hinweise.

Mit favicon.cc erstelle ich grundsätzlich zu Beginn eines Projektes ein Favicon. Ohne ein solches Icon ist ein Projekt für mich noch in der Betaphase.

Das Canonical-Meta-Tag setze ich auf jeder Seite ein, natürlich mit kompletter URL. Dadurch verhindere ich automatisierten Seitenklau und leite eventuell fehlerhafte Verlinkungen auf die richtige Unterseite um.

Interne Verlinkung“ wird bei neuen Projekten überbewertet. Im Prinzip sollte die Regel immer lauten: jede Seite sollte von jeder aus erreichbar sein. Das ist gut für den Crawler und für den Besucher. Ich habe eine Meta-Navi (ganz oben), eine Hauptnavigation und eine Sitebar-Navigation. Darüber kann ich locker 20 Seiten verlinken. Erst ab dann, wenn man all diese Hauptkategorien erstellt hat, stellt sich die Frage, wie man weitere Unterseiten verlinkt. Bei mir gilt grundsätzlich: überall, wo es inhaltlich Sinn macht. Baue ich beispielsweise eine Unterseite „Okular“, dann suche ich alle Seiten, auf denen der Begriff „Okular“ vorkommt, und verlinke auf die Unterseite. … Das war es schon. Wie gesagt: Optimierung der internen Verlinkung wird ab etwa 1000 Unterseiten relevant. Bis dahin kommt man prima mit der zuvor beschriebenen Methode zurecht.

Mit Bildern schafft man uniqueness und damit Mehrwert … hab ich das schon mal gesagt? Und wie wichtig das für den Erfolg einer Website ist?

Verlasst ihr euch auf Plugins (für die WP-Nutzer) oder macht ihr alles per Hand (und eventuell mit Hilfe eines Plugins)?

Nein, da ich kein WordPress nutze. Alles zu Fuß und von Hand…

Wie ist eure Linkbuilding-Strategie? Wieviele Links, welche Links, wie bewertet ihr die Linkquellen? etc.

Auch hierzu habe ich schon viel geschrieben. Ziel einer jeden Seite, die ich erstelle, ist es, dass sie als Linkziel taugt. Damit ist die Basis im Prinzip geschaffen. Stellt sich nur die Frage: wie erfahren diejenigen, die potentiell verlinken könnten, davon? Ich hasse es, andere mit Emails oder Telefonaten zu bedrängen. Abgesehen davon, dass es die anderen nervt, ist es mir einfach zu peinlich, mich wie eine 20 jährige Praktikantin aufzuführen. …

Daher versuche ich, diejenigen Seiten und Portale, auf denen sich die potentiellen Verlinker bzw. Linkerati tummeln, direkt zu ermitteln. Dazu gehört für mich nach wie vor dmoz.org. Dort habe ich meine Mikroskop-Seite angemeldet, mal sehen, wann sie freigeschaltet wird.

Ähnlich ist es beim Deutschen Bildungsserver. Auch hier kann man einzelne Seiten anmelden, die dann geprüft und im positiven Falle freigeschaltet werden. Ich habe dort die Seite mit dem Aufbau des Mikroskops angemeldet, und sie ist tatsächlich angenommen worden. Darüber kommt nun nicht nur täglicher Traffic, sondern auch Webmaster orientieren sich dort. Und, was das beste ist, darüber werden „automatisierte“ Linklisten generiert. Jetzt sagen alle: das ist schlecht. Nein, es kommt immer auf den Kontext an. Auch Bildungseinrichtungen und Institutionen pflegen solche Widgets, mit denen sie Ihre Leser über Neuigkeiten in anderen Quellen informieren. Diese Links sind als „Grundrauschen“ optimal für ein Linkprofil.

Naja, und dann habe ich natürlich andere, eigene Websites, von denen aus ich ab und zu mal die neue Seite anlinke. Auch hier gilt: ich google mit der Site-Abfrage der Domain nach dem Begriff „mikroskop“ – und auf vielen meiner Projekte gibt es Unterseiten, in denen der Begriff auftaucht. Dann schaue ich, ob eine Verlinkung inhaltlich und für die Benutzer Sinn ergibt. Da das fast immer der Fall ist, verlinke ich dann auch meine neue Seite, teilweise mit dem Hinweis, dass die Mikroskop-Seite von selber Betreiber (also von mir) ist.

Soviel zu den Fragen von Manuel. Nun zum Stand der Dinge.

Traffic, Einnahmen etc…

Lichtmikroskop.net Traffic nach vier Wochen

Lichtmikroskop.net Traffic nach vier Wochen

Der Traffic entwickelt sich ganz ok. Inzwischen sind es im Schnitt ca. 60 eindeutige Besucher pro Tag. Der Traffic, der über Google kommt, ist inzwischen bei knapp 50 Prozent. In Sachen Nischenseiten-Challenge sind nur noch relativ wenige unterwegs.

Die Website  hat inzwischen einige schöne Rankings, z.B.

  • lichtmikroskop – Pos. 9
  • lichtmikroskop aufbau – Pos. 4
  • lichtmikroskop kaufen – Pos. 10
  • mikroskop beschriftung – Pos. 4
  • mikroskop aufbau – Pos. 5
  • mikroskop teile – Pos. 7
  • mikroskop kaufen – Pos. 44

Daraus ergibt sich aktuell ein SI von 0,0022.

Sistrix Sichtbarkeitsindex von Lichtmikroskop.net

Sistrix Sichtbarkeitsindex von Lichtmikroskop.net

Über die Site-Abfrage sieht man, dass bislang 45 Seiten und 52 Bilder indexiert sind. Interessant: Von jedem youTube-Video, dass ich auf der Seite einbinde, wird automatisch eine Standbild erzeugt und meiner Seite zugeordnet. Sehr verblüffend, und wahrscheinlich eine Erklärung dafür, warum in letzter Zeit so viele youTube-Vorschaubilder in der Google Bildersuche auftauchen.

Ach ja, ein Video habe ich mit meinen geborgten Digital-Mikroskop erstellt. Dazu ev. in der kommenden Woche mehr …

Die Einnahmen belaufen sich auf bislang 23 Euro (Adsense).

Der Stunden-Aufwand der vergangenen Woche im Einzelnen:

Was? Wie lange? (Stunden)
Artikel schreiben 5
Website-Recherche 1
Video-Produktion 3
Grafik-Produktion 2
Summe 11

Zusammen mit den 33 Stunden aus den Vorwochen bin ich also nun bei 44 Stunden Zeitaufwand insgesamt, im Schnitt also etwa 11 Stunden pro Woche.

Ausblick

All das beschriebene sind die Früchte der Arbeit der vergangenen Woche. In dieser Woche werde ich wohl nichts an der Seite machen können.

Falls doch, so steht als nächstes auf dem Plan, einzelne Unterseiten / Kategorien aufzubauen, z.B. Digital-Mikroskope oder Binokularmikroskope.

Vorherige Reports

Kategorie: Nischenseiten   Autor: Martin Mißfeldt

16 Kommentare zu "Nischenseiten-Challenge 2014: Report 4. Woche"

  1. Maximilian Weber

    Also versteht mich bitte nicht falsch, aber lohnt sich das? 44 Stunden Arbeit für 23€? Das ist ein Stundenlohn von 0,52€… Das Geld hättest du auch in einem Steinbruch in der Zeit verdienen können. Wirklich lukrativ ist was anderes oder? Ganz zu schweigen von den Betriebskosten (Server, Domain) die noch dazukommen… Wenn du 2000€ dahernehmen würdest und sinnvoll in eine Aktien investiertest, hättest du am Ende der Challenge wohl mehr Geld mit weniger Arbeit verdient.

    Versteh mich nicht falsch, ich respektiere deine Arbeit und du machst das hier wirklich aufopferungsvoll, aber ich sehe irgendwie nicht mehr, dass man mit Nischen-Affiliate-Marketing Websites 2014 noch ordentlich Geld verdienen kann…

    • Mißfeldt

      Ja, danke für diesen sehr berechtigten Einwand. Dazu kommen wir aber erst später … Aber jetzt kann man schon sagen: lohnen würde es sich in jedem Fall nur langfristig.

  2. Dani Schenker

    Eines wird wieder klar, wenn man sich diesen Report ansieht. Vieles hängt vom Einsatz ab. Sieht man sich die Reporte der anderen Teilnehmer der Challenge an, investieren dort die meisten nur 2-3 Stunden in ihre Projekte. Da sieht es bei dir mit 11 Stunden schon anders aus.
    Denn, wie man es macht, kann man ja mittlerweile überall nachlesen. Die Frage ist nur, ob man sich die Zeit nimmt und alle Tipps (zum Beispiel von dir) auch tatsächlich umsetzt.

  3. Volker

    Sowas *muss* man langfristig sehen. erst sät man, geerntet wird später. ich selbst habe bereits vor beginn der challenge, die ich somit quasi inoffiziell auch mit mache, eine nischenseite gestartet, nur leider kommt da noch überhaupt kein traffic. dinge wie favicons oder bildet habe ich hier aber auch bisher vernachlässigt. vielleicht liegt ja da der schlüssel zum erfolg. gruß volker

  4. Maximilian Weber

    Naja, ich weiß nicht ob ein Favicon viel ausmacht. Um Geld mit deiner Seite zu verdienen brauchst du eine Nische mit verkaufbaren Produkten und einem passenden Partnerprogramm, bestenfalls Amazon. Dann brauchst du Traffic, den du am besten in Nischen mit hohen Suchvolumina und geringer Konnkurrenz durch Suchmaschinenoptimierung auf deine Seite bekommst. Dafür musst du einige Rankingfaktoren beachten: Neben gutem Content (Texte schreiben), Seitenladezeit und Linkaufbau kommen zahlreiche Dinge dazu und es wird immer komplexer. Am Ende ist einfach fraglich, ob sich der Aufwand lohnt. Oft habe ich auch das Gefühl, dass „im Internet verdientes Geld“ für viele Webmaster mehr wert ist als „Real-Life“ Geld.

    Ich selber arbeite nebenberuflich immer noch in der SEO-Branche bzw. vielmehr im E-Commerce und arbeite nach Stundenbasis. Nur dort weiß ich, dass meine wertvolle Zeit immer und nachhaltig entlohnt wird. Das mal als kleiner Denkanstoß.

    Übrigens: Ich habe letztens mal aus Spaß Linkspam bei Youtube-Videos betrieben und mehr oder weniger thematisch passende Parnternet Links unter Youtube-Videos gepostet. Damit sind in einem Monat 100€ Werbekostenerstattung rumgekommen. Wenn ich dagegen teilweise liebevoll gepflegte Seiten sehe, die deutlich weniger verdienen, frage ich mich, ob es wirklich Sinn macht, in jeder noch so kleinen Nische eine Webseite aufzubauen. Am Ende ist man bei Online Werbung wie Adsense oder Affiliate Marketing als kleiner Webmaster ja auch nur der Lakai, der am Ende die Sales erzeugt, die dem Merchant Umsätze und Gewinne bescheren.

  5. Max

    Ich bin der Meinung, dass 23 EUR im ersten Monat mit einer komplett neuen Webseite schon ein ziemlich gutes Ergebnis ist. Wenn man eigene Projekte startet kann man sowieso keine Stundensätze anlegen wie in einem Angestelltenverhältnis. Ich glaube nicht, dass sich z.B. Mark Zuckerberg seinen Stundensatz ausgerechnet hat, als er angefangen hat Facebook aufzubauen…

  6. Lois

    “Interne Verlinkung” wird bei neuen Projekten überbewertet

    Das wuerde ich mal ueberdenken – da liegst du gaenzlich falsch.

    Diese Links sind als “Grundrauschen” optimal für ein Linkprofil.

    Naja allerdings nur wenn es sich um eine total einwandfreie Domain handelt

    Baue ich beispielsweise eine Unterseite “Okular”, dann suche ich alle Seiten, auf denen der Begriff “Okular” vorkommt, und verlinke auf die Unterseite.

    Macht dir WP-Keywordlink automatisch

    • Lois

      Eigentlich waere es eine Ueberlegung, wenn man auch intern statt harten keys weiche keys verwenden wuerde, zB statt „Okular“ „Das Praeparat liegt unter einem hochempfindlichen Okular“

      Hat das schon jeman getestet?

  7. Steffen

    Vor einiger Zeit war es sicherlich leichter mit solchen Seiten, weil man einfach durch reichhaltige Verlinkung schon viel erwirken konnte, ohne aufwändige Inhalte zu erstellen. Das war natürlich nicht nachhaltig, wie ja viele zu spüren bekommen haben.
    Daraus folgert, dass mit Nischenseiten auf jeden Fall nicht das schnelle Geld zu machen ist. Hier braucht man einen langen Atem und langfristige Denke.

    Manche Arbeit ist völlig für die Cutt’s (Achtung: Wortspiel) und man muss die Seiten abhaken, andere rechnen sich nach einiger Zeit, spielen regelmäßige Einnahmen ein oder lassen sich plözlich durch ungeahnte Möglichkeiten monetarisieren.

  8. Frank

    Ich würde mich freuen, wenn du neben den Nutzerzahlen auch die Besucher aus organischem Traffic aufschlüsselst. So können wir als Außenstehende deine Seite besser beurteilen. Bspw. sind 100 Besucher am Tag für die Katz, wenn davon 90% im Rahmen des Wettbewerbs direkt oder per Verweis auf deine Seite kommen. Lieben Gruß und gute Besserung!

  9. Philipp

    Kurzfristig wird sich eine Nischenseite natürlich nie auszahlen. Aber für eine Seite die 3 Jahre lang 100 Euro im Monat erwirtschaftet (3600) – und das ist kein hoher Wert – würde sich ein Arbeitsaufwand von 100 Stunden schon auszahlen. Hängt natürlich auch davon ab, wie gut du bei anderen Projekten verdienst.

  10. Peter

    23 Euro mit Adsense bei nur 60 Besuchern pro Tag, das ist erstaunlich viel Geld. Was mache ich falsch? Ich habe zwischen 80-100 pro Tag und bin bei weitem nicht in dem Bereich. Wenn jemand einen Tipp hat…
    Woran kann sowas liegen?

    Aber was die Frage nach dem Einsatz und dem Stundenlohn angeht sollte man da nicht so vereinfacht rechnen. Wichtig ist immer die Gesamtrendite und bei Internetseiten, die einmal aufgebaut sind, da muss man im Nachhinein nur noch kleine Änderungen machen. Wenn man mit 100 Stunden ein gutes Projekt aufbaut, das einem in den nächsten 10 Jahren monatlich 100-200 Euro an leicht verdientem Geld in die Tasche spült, dann lohnt sich das schon. Und wenn man im Monat nur ein bis zwei kurze Artikel postet um den Blog am Leben zu erhalten, dann ist das immer noch sehr gut.

    Habe das deutlich gesehen im Urlaub. Ich war 3 Wochen weg und habe null an meiner Seite / Blog gearbeitet. Meine Einnahmen waren trotzdem da. Ich denke manche gute Seite kann man 3 Monate liegen lassen, ohne dass weniger Geld reinkommt.

  11. Mißfeldt

    23 Euro in 5 Wochen – das ist nicht sooo gut ;-) …
    Ansonsten: was die Gesamtkalkulation betrifft, so werde ich das am Ende der NSC auswerten und zur Diskussion stellen. Dafür ist es noch zu früh.

Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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