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Google Doodle für Louis Daguerre

Louis Daguerre Doodle

Louis Daguerre Doodle

Am 18. November 1787 – vor 224 Jahren – wurde Louis Daguerre geboren. Google ehrt den französischen Künstler und Illusionsmaler mit einem „Daguerreotypie-Doodle“. Denn obgleich Daguerre zu Lebzeiten vor allem für seine Illusionsmalerei gefeiert wurde, so ist er doch in Erinnerung geblieben, weil er ein verfahren entwickelt hat, dass der heutigen Photografie ähnlich ist. Allerdings werden bei der Daguerreotypie nur „Positive“, also „Originale“ hergestellt. Die Möglichkeit, Negative zu belichten und dadurch Kopien abziehen zu können, erfand fast zeitgleich der Engländer William Fox Talbot.

Das Doodle ist wie die meisten Doodle gezeichnet. Man erinnert an ein altes Foto. In der guten Stube sitzt eine Familie. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die Personen etwas merkwürdige Visagen haben – logisch, denn es sind die Google-Buchstaben:

Louis Daguerre Google Doodle - sieht aus wie eine alte Daguerrotypie

Louis Daguerre Google Doodle - sieht aus wie eine alte Daguerrotypie

Daguerre - Vergleich

Daguerre - Vergleich

Links im Bild sitzt der Vater, der eine erstaunliche Ähnlichkeit mit Louis Daguerre aufweist. Vor allem die Harrlocke und der Schnautzer sind hinreichende Indizien. Die Mutter (das kleine g) sieht aus wie meine meine ehemalige Lateinlehrerin – irgendwie nichtssagend ;-) Die beiden „o“ sind zwei Mädchen. Rechts, hinter der „l“-Lampe versteckt, steht der Sohn als verkleidetes „e“. Das Doodle ist natürlich einfarbig bzw. in vergilbten Graustufen gehalten – denn das Daguerreotypie-Verfahren konnte keine separaten Farben darstellen. Das eigentlich triste Grau des Bildes wird durch einen beschwingten Holzrahmen in warmen Brauntönen aufgefangen. Das gesamte Doodle wirkt sehr ruhig und harmonisch. Mir gefällts :-)

Die Erfindung der Daguerreotypie

Daguerreotypie: Louis Babtiste Daguerre

Daguerreotypie: Louis Babtiste Daguerre

Louis Daguerre hatte sein technisches Verfahren gemeinsam mit  Joseph Nicéphore Nièpce entwickelt. Die beiden haben seit 1826 einfach rumprobiert, was das Zeug hielt. 1833 ist Nièpce dann gestorben, Daguerre setzte seine Tests jedoch fort, und 1837 hatte er dann Glück: das Licht, dass er durch eine kleine Öffnung in einen Kasten fallen ließ, „brannte“ sich in die beschichtet Platte auf der Rückseite als Bild ein. Die Daguerreotypie war geboren. Es dauerte allerdings noch zwei Jahre, ehe Daguerre das Verfahren mit Hilfe des prominenten Wissenschaftlers François Arago offiziell öffentlich machte.

„Auf Aragos Empfehlung hin wurde Daguerres Verfahren von der Regierung aufgekauft, als spektakuläres Geschenk derGrande Nation an die ganze Welt. Auf Antrag Aragos und des Physikers und Chemikers Gay-Lussac erhielt Daguerre folglich als Gegenleistung eine lebenslange Rente von 6000 Franc, der Erbe von Nièpce, Isidor Nièpce eine solche von 4000 Franc.“ Quelle: Wikipedia

Louis Daguerre starb 1851 im Alter von 63 Jahren.

Ein Beispiel für die Ästethik der Daguerreotypien ist das folgende Bild von Daguerre aus dem Jahre 1839:

Daguerreotypie: Boulevard du Paris (1839)

Daguerreotypie: Boulevard du Paris (1839)

Ich habe das Doodle natürlich wieder als Video dokumentiert:

Falls jemand Interesse hat: hier der youTube-Kanal des tagSeoBlog.

Ach, und zum Thema passt auch ein Speedpainting von Fredierik Chopin, dass ich nach einer Daguerreotypie von Chopin gemalt habe. Die Musik passt auch irgendwie dazu:

Das schreiben ander

Weitere Doodles zu Ehren von Erfindungen des 19. Jh.

Kategorie: Allgemein   Autor: Martin Mißfeldt

15 Kommentare zu "Google Doodle für Louis Daguerre"

  1. tagSeoBlog

    hehe, eigentlich sollte ich jetzt schrieben, dass ich hellsehen kann ;-)
    Aber nein: schau mal auf google.com.au (Australien) Durch die Zeitverschiebung ist das Doodle da bereits zu sehen. Und man muss nur noch abschätzen, ob es wohl nur dort zu sehen sein wird oder weltweit.

  2. Jürgen

    Muss auch meinen Respekt zollen, dass die Doodles hier noch vor ihrem eigentlichen Erscheinen besprochen werden. Bist Du eigentlich rund um die Uhr online?

    • tagSeoBlog

      Danke. Nein, von 1 – 7 Uhr schlafe ich :-)

      • Jürgen

        Noch interessanter finde ich, dass Dein Artikel bereits bei Google indexiert ist. Das ist Freshness …

        • tagSeoBlog

          Indexiert sind sie schon seit ca. 1 Jahr nach wenige Minuten. Und dass sie so schnell nach vorne kommen, naja, da gibt es ein paar Tricks ;-)
          Hoffe, der Artikel ist (dennoch) auch hilfreich.

  3. Alex

    Die Indexierung kann innerhalb von Sekunden stattfinden – seit Caffeine (http://googleblog.blogspot.com/2010/06/our-new-search-index-caffeine.html) ist die Indexierungs-Geschwindigkeit echt der Hammer. Übr.: Martin: Bin immer wieder von deinen Ergebnissen begeistert, Ereignis-Seo ist echt ne coole Sache :)

  4. Andre

    Guten Morgen Martin,

    mein Kollege und ich mussten heute morgen schmunzeln… ein neues Doodle und und wen verwundert es, ein Beitrag von Dir :) Super Sache! Wir haben nach der letzten SEMSEO dieses Thema immer noch im Hinterkopf und werden durch Dich immer wieder daran erinnert, das es funktioniert! Wünsche Dir vorab ein Wochenende mit ausrechend Schlaf.

    Viele Grüße aus dem Norden
    André

  5. Woodle

    Ach so, und ich hatte mich schon gewundert, wieso ich denn der erste und einzige bin, der ein Video für das Google Doodle zum Tag der Kinderrechte gemacht hat. Du wo ja stets als erster Bescheid weisst ; )

    Jetzt seh ich aber, dass dieses Doodle in Deutschland gar nicht freigeschaltet ist. In der Schweiz und in den USA aber schon. Feiert ihr in Deutschland keinen Tag der Kinderrechte? ;-) gruss

  6. Sandra

    Musste da auch total schmunzeln, dass du schneller als Google warst, aber nun ist das Geheimnis ja gelüftet. Grüße, Sandra

Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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