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Welch…-verseuchtes Internet

Welch-verseuchtes Internet

Welch-verseuchtes Internet

Ich bin kein Journalist, sondern in Sachen Schreiben ein Autodidakt. Eigentlich ist meine Sprache die der Bilder. Insofern ist der folgende Artikel vermessen und geschmäcklerisch. Ich kann mich nicht darauf berufen, dass ich eine goldene Regel für gutes Schreiben kennen würde – es ist nur ein Gefühl. Aber, verdammte Hacke, schmeißt endlich das Wort „welche“ aus Eurem Wortschatz. Es klingt nicht nur grausam – es ist vor allem ein fast eindeutiges Indiz für einen Seo-Text …

Ein Wort, welches …

Damit wir uns richtig verstehen: als Interrogativpronomen (Fragewort) ist es natürlich vollkommen in Ordnung. Es geht hier um die Nutzung als Relativpronomen.

Die Uhr, welche …„, „Das Keyword, welches …„, „Der Text, welcher …

Nein!!! Es heißt:

Die Uhr, die…„, „Das Keyword, das…„, „Der Text, der…

Welch-verseuchte Seiten

Ich weiß nicht, wieso man ständig „welche“ benutzt. Es soll möglicherweise nach elaborierter Sprache klingen. Aber sorry: es ist das Gegenteil. Und genau dieses Mißverständnis kennzeichnet einen welch-verseuchten Text als Seo-Text. Denn das sitzen meist blutjunge Amateure und versuchen auf besonders schlau zu machen [sic!]. Da sie nie mit ihrem Namen für solche Seo-Texte gerade stehen müssen, rächt sich das auch nicht. Es gibt leider so unendlich viele Beispiele, dass einem gruselt. Ich verzichte hier auf Konkretisierung, den ein Großteil der Leserschaft wird sich schon angesprochen fühlen ;-)

Also: „welches“ ab in die Tonne!

Welches in die Tonne!

Welches in die Tonne!

Weiterlesen?

Kategorie: Allgemein   Autor: Martin Mißfeldt

40 Kommentare zu "Welch…-verseuchtes Internet"

  1. Sebastian

    Du sprichst mir aus der Seele, Langer!

    Das ist ein Beispiel für stilistische Holpereien, die man Autoren kaum erklären kann. Manche Texter haben mehrere solcher „Merkwürdigkeiten“ im Repertoire. Da hilft dann imho nur das „Ciao!“. Alles andere führt zu stundenlangen Diskussion, dass das doch eigentlich richtig sei.

    • Mißfeldt

      ja, stimmt, es gibt andere Floskeln, die aber nicht so verbreitet und eindeutig sind.

  2. Sebastian

    Hier mal ein paar Beispiele für „kreative Wortverwendung“ aus einem aktuellen Text:

    Was nur wenige wissen, ist, dass

    Die besondere Fähigkeit, welche Proteine beziehungsweise Eiweiße auszeichnet, ist, dass sie, als einziges unter allen Nährstoffen

    ob man dazu Eiweiß Shakes oder natürliche Milchprodukte als Eiweißzufuhr hernimmt

    ohne dabei Muskeln abzubauen, wie es vergleichsweise bei anderen Diäten vorkommt

    Mit solchen Textern brauchste nicht zu diskutieren ;-)

  3. nce

    Full ACK, aber sowas von!

  4. Martin

    Wertvoller und überfälliger Beitrag! Hoffentlich verinnerlichen das die Quereinsteiger-Nullen und lassen das Publizieren sein.
    Nichts gegen SEO- und Texter-Quereinsteiger per se, aber um nach 10 Jahren Schul-Deutsch wertvolle Texte schreiben zu können, sollte man schon so pfiffig sein wie studierte Autoren.
    Mir ist kein einziger Fall bekannt.

  5. david

    noch schlimmer finde ich „wo“… wird ja hier im Süddeutschen flächig eingesetzt (auch von Yogi Löw und Miro Klose)
    Also:
    die Mittel, wo helfen…
    der Spieler, wo getroffen hat…
    die Feier, wo ich gesungen habe

    • Mißfeldt

      hehe, stimmt. Aber: das würde ich noch unter „Slang“ bzw. „Umgangssprache“ abhaken. Es gibt Zusammenhänge, in denen ich Umgangssprache angebracht und sogar erfrischend finde.

    • Ganymeg

      Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen? Oder so ähnlich?

      Wer „Modelle“ „sich herausbilden“ lässt, „Findings“ dokumentiert, die Punkte „vor Ort“ „oder per Telco“ diskutiert, ein „Feinkonzept ausformuliert“, „sehr aktuelles und tiefes Knowhow“ mitbringt („in Bezug auf …“), den „Kunden direkt billen kann“ usw. usw. braucht sich über das im süddeutschen Dialekt verbreitete „wo“ nicht aufzuregen.
      Noch schlimmer geht’s nimmer …

      • Mißfeldt

        Bezieht sich das auch mich oder auf David? (ach, ich biete ja gar keine Telcos an :-))

        Du meinst „Denglisch“? Das wiederum finde ich größtenteils in Ordnung – nur das „Beeindrucken mit Fachchinesisch“ ist aus meiner Sicht eine kontraprodukte Form der Kundenausgrenzung. Aber wer das macht, findet die, die er verdient :-)

        • Ganymeg

          Auf David.
          Ist alles (und noch mehr) bei ihm nachzulesen.
          Hat nix mit „Denglish“ zu tun, ist einfach nur Schwampf.

  6. Christoph

    Danke Martin, Du sprichst mir aus der Seele! Oftmals kann man über die Texter-Fähigkeiten im www nur mit dem Kopf schütteln, welche künstlich versuchen, einen Text mit allen Mitteln auf das Keyword hinzubiegen!
    Welch ein Elend! :D

    • Jonas

      Ein kleiner Tipp: Wenn Ihr auf Eurer Seite über Suchmaschinenoptimierung palavert, ist dies eine Gratwanderung und hat eigentlich wenig mit der Temperatur oder der Mathematik zu tun – den Kopf schütteln kann man bei diesem Text im Übrigen auch.

      „Suchmaschinenoptimierung definiert sich für uns als schmaler Grad zwischen dem […]“

      Cheers.

  7. Lois

    He nehmt den Sueddeutschen und den West Oesis das Wo nicht weg. Das ist purer Rassismus von euch „Preissn“ (Deutsche jenseits des Weisswurst Aequators).

  8. nce

    Bei allem Sinn für sprachliche Korrektheit und Qualität darf man natürlich die Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren. Wenn ich z. B. das Marketing für einen Gebrauchtwagenhändler übernehmen müsste, käme ich um den Apostroph nicht herum. „Auto´s“ ist hier einfach Branchenstandard, fürchte ich … Und ich brauche auch nicht viel Phantasie, um mir Kontexte vorzustellen, in denen gerade die Adressaten der Botschaft lieber das schwurbelige Antik-Pronomen goutieren. Also: Nicht jeder, der welcht, ist ein Anfänger und Querschläger. Manchmal sind das die ganz ausgekochten Profis ;)

    • Mißfeldt

      Hmm, das klingt zwar kenntnisreich, aber hast Du dafür ein Beispiel. Ich glaube es einfach nicht :-)

  9. Tom

    Das heist wenn ich statt welche – dass benutze, ist für dich alles ok?!

    • Mißfeldt

      arggghhhhh ….

      • Tom

        War nur ne frage.

  10. Jonas

    Es stimmt, was Du schreibst, Martin – dennoch möchte ich Dir nicht in jedem Fall beipflichten. Ich sitze gerade an einem Text über die Katachrese, einer rhetorischen Stilfigur (manchmal auch eher als Stilfehler zu werten).

    Hierbei habe ich gerade ein „welche“ verwendet und das liegt nicht in SEO-Texterei begründet, sondern im Sprachgefühl. Die Beispiele, die Du bringst, sind natürlich richtig und auch ich würde hierbei auf einen stinknormalen Artikel ausweichen (der, die, das).

    Allerdings kann es – jedenfalls in einigen Satzkonstruktionen – zu unschönen Kombinationen kommen: „Die zweite Bedeutung, die die Katachrese verdeutlicht […]“. Dieser Satz liest sich so, als würde der Autor des Textes stottern und ich denke, dass die Variante „Die zweite Bedeutung, welche die Katachrese verdeutlicht […]“ schöner ist.

    Nun…, natürlich könnte man den Satz auch einfach umstellen, was in Bezug auf die Nutzererfahrung meist eh sinnvoller ist, da die wesentlichen Informationen des Satzes schon am Anfang auftauchen.

    „[…] ist die zweite Bedeutung der Katachrese.“

    Cheers.

  11. Sylvi

    Hallo Martin,

    ich denke, dass ein kleiner Lapsus von Lesern zwar registriert aber nicht überbewertet wird. Einzelne Rechtschreibfehler oder einen grammatikalisch konfusen Satzbbau bemerkt man häufig eh erst nach der Veröffentlichung eines Artikels – trotz mehrfacher Kontrolle. ;-)

    Aber ich kann gut nachvollziehen, was Du meinst. Ich kenne auch einen Blog, auf dem sehr interessante Beiträge veröffentlicht werden. Aber die grammatikalischen Defizite verleiden mir das Lesen.

    Der Autor kennt den Unterschied zwischen „das“ und „dass“ nicht (und zwar in fast jedem Beitrag) und ich bekomme jedes Mal einen Anfall, wenn statt „als“ das Wort „wie“ verwendet wird.
    Bspl: Der Berg ist höher wie das Haus.
    Das muss doch weh tun.

    Und wenn es dann noch an Groß- und Kleinschreibung hapert – sorry, aber dadurch wirkt ein Blogger auf mich … ich nenne es mal „unglaubwürdig“.

    Gruß Sylvi

  12. Gretus

    Hallo,

    hätte man jetzt auch `Rechtschreibung ein wichtiger Rankingfaktor?´ nennen und ein wenig ausschmücken können, aber naja…

    Grüße

    Gretus

    • Mißfeldt

      nee, dann hast Du nicht verstanden, was ich meine. Im Gegenteil, ich glaube, dass Seo-Texte (zumindest die, die professionell ausgeliefert werden), mehr oder weniger frei von Fehlern sind. Rechtschreibfehler tauchen eher bei echten Autoren auf – zumindest bei mir ;-)

  13. Lois

    Machst nun taeglich 1-2 Artikel? Ja Ja Freshness ist ein wesentlicher Rankingfaktor …….

    • Mißfeldt

      nö, heute ist Spanferkelsessen und Fußball angesagt :-)

  14. Daniel Hommers

    Nur mal zur Information:

    „die Person, welche“ ist historisch gesehen sogar richtiger

    In früheren Jahrhunderten war es verpönt und galt als „sprachfaul“, Sätze mit „der xy, der“ oder „die xy, die“ zu bilden.

    ;)

    • Sylvi

      FRÜHER schrieb man auch noch „bureau“ statt Büro. ;-)

  15. Andreas Zeller

    Alter Falter :)

    Jetzt musste ich ja tatsächlich mal die SEO-Texte von unseren Leuten mal prüfen. Zum „die, wo…“ – Das ist im Süden von Deutschland sehr verbreitet und fällt unter Dialekt. Ein Dialekt unterscheidet sich von einem Akzent dadurch, dass er eine eigene Grammatik mit sich bringt, während ein Akzent meist nur eine in- oder ausländische Färbung der Aussprache mit sich bringt :) Also ist „die, wo“ zwar laut hochdeutsch falsch (und sollte deshalb in einem überregionalen Kontext nicht verwendet werden), aber nichts, was dieser Verwendung von „welch*“ ähnelt.

    Ich musste (echt mal!) nachlesen, ob wir das auch machen. ICH z.B. habe das z.B. häufig mal gemacht, um mich nicht ständig zu wiederholen. Im gesprochenen überhaupt nicht, im geschriebenen würde ich behaupten, das schon mal getan zu haben :) Zumal ich auch in der Schule gelernt habe, wann man „das“ und wann man „dass“ verwendet, und „dass“ verwendet man halt nicht allgemein halb-schlau gelöst „immer nach’m Komma!“, sondern dann, wenn man grammatikalisch das zweite „das“ durch ein „welches“ ersetzen könnte.

    Von daher ist es nicht per se falsch, es ist lediglich ungeschickt und nervig formuliert. Und sofern es nicht Überhand nimmt, finde ich’s auch nicht so schlimm.

    Ich bringe jetzt mal eine Werbe-Formulierung, die mich seit Jahren ankotzt, die ich viel offensichtlicher finde:

    – „Zehn mal besser als“
    – „Zehn mal schneller“
    – „Zehn mal effizientere Waschwirkung als herkömmliche Reiniger“

    etc.

    DIESER Schwachsinn ist für mich viel schlimmer.

    BESSER – „Ja“ oder „nein“. Nicht skalierbar. Entweder ich bin GRÖSSER oder ich bin KLEINER. Ich bin nicht ZEHN MAL größer. Ich bin’s nur genau einmal. Eventuell bin ich ZEHN MAL SO GROSS, aber das ist sehr zweifelhaft, würde aber zumindest die Verwendung der Skalierung rechtfertigen.

    DIESER Schwachsinn wurde nämlich mal eingeführt, weil die Formulierung in der Werbung faktisch eine Lüge war. Zu behaupten, Ariel würde zehn mal so gut reinigen wie der Rest der Branche, ist faktisch falsch und nicht zu belegen. Eine (völlig unsinnige) Skalierung da rein zu bringen und die Aussage des Satzes „besser“ nicht zu beeinträchtigen, sondern lediglich das „besser“ mit einem Faktor 10 zu versehen, ist als Aussage allerdings haltbar.

    So ein Schwachsinn ist viel schlimmer, denn die Werbung hat es tatsächlich geschafft, dass Leute Formulierungen wie „zehn mal größer“ verwenden, wenn sie „zehn mal so groß“ meinen.

    Aber das ist nur meine Meinung :)

  16. Jürgen Dell

    Dein Artikel ist schon interessant, aber die Kommentare sind viel amüsanter. Vielleicht auch zeh mal besser ;-)

    P.S. Texten ist wie malen. Man muss es beherrschten.

  17. Oliver Hammerschmidt

    Ein Text, welcher viel zu Kurz ist!? ;)

    Ein wenig ausführlicher wäre nicht schlecht gewesen!? Aber die kommentare erledigen hier glaub ich eh den Rest!

    Texten ist halt nicht jedermans Sache, auch wenn es doch mittlerweile sehr einfach ist einen Blog zu eröffnen!

  18. Janix

    „welcher“ _hat als Relativpronomen einen Sinn. Nie zum Stelzen, sondern wofür Briten vor dem Relativsatz ein Komma setzen. Einfach ‚mal wieder den guten alten Karl Kraus lesen, besser auf den Punkt bringen kann man es nicht :-)

  19. Moxi

    Für mich ist die Nutzung des Relativpronomens (welcher/welche/welches) an dieser Stelle in Ordnung.

    Ich verwende es in den von dir genannten Fällen, um die in meinen Augen noch hässlichere Wortwiederholung (Artikel = Relativpronomen) zu vermeiden. Aber ich gebe zu, es sieht nicht sonderlich schön aus.

    Interessant, wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann. :) Ich empfinde es als unprofessionell, wenn das Relativpronomen genauso wie der Artikel lautet. (Die Uhr, die)

  20. Peter

    Beim Schreiben gibt es so viel zu beachten. Wer da professioneller werden will, der sollte sich einfach mal von Wolf Schneider „Deutsch für junge Profis“ durchlesen. Ist ein wirklich gutes Buch und der Schreibstil wird dadurch wesentlich leserfreundlicher.

  21. Lars

    Und wenn wir hier gleich einen Feldzug starten: Man bekommt ein Paket und kein Packet, auch wenn es vielleicht jemand packen musste! Und man setzt einen Haken und bekommt höchstens einen in die Hacken. Wo kommt nur diese verdammte CK-Schwäche her, WELCHE ich total behämmert finde ;-)

    Martin, was ist denn dieses „verdammte Hacke“? Berliner Slang?

  22. Martin

    Das Problem liegt sicherlich an der „Jugend von heute“. Man gewöhnt es sich einfach so an, WEIL man es so vorgelebt bekommt. Bei’m sprechen finde ich das noch zu verkraften, aber wenn man wirklich „professionell“ bloggen will, sollte man drauf achten solche Fehler zu vermeiden.

    • Tilman

      @ Martin: Na klar, die Jugend von heute ist schuld. Weil mann das von der Jugend vorgelebt bekommen und nicht etwa umgekehrt. Ist ja bekannt, dass in Deutschland die Jugend die Macht hat und den größten Bevölkerungsanteil stellt.

  23. Klaus-Martin Meyer (@49186)

    vielleicht sollte man eine Liste machen. Ich hasse: heutzutage, statt heute oder heutige Zeit. Unterirdisch ist das österreichische „händisch“…

  24. Tilman

    Das Problem liegt doch eigentlich auf der Hand. Es ist der Geiz der Webseiten-Betreiber. Ein guter Texter verlangt mindestens 4,0 Cent pro Wort, doch gewünscht sind meist Preise von unter 2,0 Cent. Bei Programmierern beklagt sich keiner, wenn die für ein bisschen Arbeit gleich einen Tausender wollen, bei Textern darf es dagegen nichts kosten.

    • Andreas Zeller

      Ähm… Das ist auch mal eine ganz andere Leistung :) Texter sind teilweise auch absolute Hokuspokus-Idioten. Ich sehe auch Leute, die Geld dafür verlangen, dass sie ihre rechtschreibfehlerverseuchten Texte unter die Leute bringen wollen. Ein Entwickler macht nicht „mal eben“ was, das Ergebnis vom Entwickler ist ganz klar messbar, denn entweder funktioniert das von ihm gebaute gemäß Kundenwunsch – oder eben nicht.

      Seine eigene (Mutter)Sprache zu beherrschen ist für mich nun auch nicht die größte Kunst. Talent zum Schreiben und Texten zu haben bedarf natürlich auch gewisser Einarbeitung.

      Aber vergleich das doch bitte nicht mit Entwicklung von z.B. einem J2EE Architekten, der dir was dahin zaubert, was dein Cousin nicht mal eben im Keller zusammen schrauben kann.

      Und ja, der Texter darf was kosten. Er ist nur – AUS OFFENSICHTLICHEN GRÜNDEN – leichter durch unqualifiziertes Personal zu ersetzen.

      Und ja, deshalb ist der Entwickler teurer, denn da kann man nicht nur so tun, als könnte man’s :)

      Unfassbar…

  25. Tobi2

    Ich will ja nicht „klugscheissen“, aber „welche“ kann sehr wohl als Pronomen verwendet werden: http://www.duden.de/rechtschreibung/welcher_welch_der_dieser_jener

    Und wie bitte soll Google auf solcher Basis ein „eindeutiges Indiz für einen Seo-Text“ erkennen? Die deutsche Sprache ist sehr vielfältig, alte und neue Rechtschreibung haben das nicht viel besser gemacht und inzwischen sind für viele Dinge zwei Schreibweisen erlaubt. Nur ein paar Beispiele: vor kurzem/vor Kurzem, zuhause/zu Hause, …

  26. Matthias

    Ich weiß nicht was du an dem Wort nicht magst, aber ich verwende das Wort nur zu gerne, um für mich sehr viel „schlimmer“ klingende Ausdrücke zu vermeiden. Formulierungen wie „der der …“ oder „die die“ klingen sehr viel viel unschöner, eher wie ein Rechtschreibfehler, als welche(r), einen Ausdruck den übrigens der Duden im Gebrauch als gehoben ansieht.

Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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