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Rankingfaktor „Authority“ – sidewide WDF*IDF (?)

Google Authority -

Google Authority – „potentiell gut“ (?)

Es gibt eine Reihe von Google-Rankingfaktoren, die unumstritten sind. Trusted Backlinks, Seitentitel, Bilder oder Klickrate zum Beispiel. Dann gibt es solche, die heiß diskutiert werden: Social-Links, Mentions (Brand- oder Domain-Erwähnungen ohne Backlink), nofollow-Links oder Verweildauer seien hier genannt. Und dann gibt es da einen Rankingfaktor, der irgendwie komplett im Nebel liegt: die „Authority“. Das Verrückte ist, dass das ein Kunstbegriff ist, den Google meines Wissens nie bestätigt oder genannt hat. Insofern ist das folgende – mal wieder und wie so oft – spekulativ. Es geht um inhaltliche Autorität.

Bonus für potentiell guten Inhalt (?)

Google Ranking-Faktoren

Google Ranking-Faktoren

Der Rankingfaktor „Authority“ ist insofern interessant, als dass er bei der Frage „Was ist guter Content?“ helfen kann. Denn natürlich kann Google nicht per se entscheiden, was gut oder schlecht ist. Gut ist immer nur gut in einem Kontext und für eine Zielgruppe. Google analsysiert daher Kontext und Zielgruppe und wertet aus, welche Signale in welcher Masse verfügbar sind. Dabei spielen sicherlich u.a. die aus dem Klickverhalten in der Googlesuche gewonnenen Erkenntnisse eine große Rolle. „Gut“ ist aus Google Sicht letztlich nur das, was die Mehrzahl der User als gut beurteilt. „Autorithy“ als Rankingfaktor wäre demnach ein „Bonus für potentiell guten Inhalt„.

Experten

Der Autorenlink

Der Autorenlink

Nun gibt es ein Phänomen, dass (vermutlich) auch im Internet wirkt: Man vertraut einigen Menschen bei der Beurteilung mehr als anderen – oder sich selbst. Diese Experten erwerben sich im Laufe der Zeit einen „guten Ruf„, weil sie kenntnisreich und hilfreich die Diskussion beleben. Das führt aber dazu, dass die Empfehlungen und Beurteilungen dieser Menschen einen größeren Einfluss haben als die von anderen. In Social-Media-Zusammenhängen werden diese Personen „Influencer“ genannt.

Brandbeschleuniger

Gibt es so etwas auch für Websites bzw. Domains? Klar, das nennt man dann Brand, also Marke. Eine Marke steht üblicherweise für Qualität, basierend auf Tradition, Erfahrung und Vertrauen. Inhalte von Brands sind daher (in ihrem Bereich) als wichtiger und richtiger einzustufen als solche von unbekannten Seiten. Nicht ohne Grund haben in vielen Bereichen Brands eine Art Freifahrtsschein in den Suchergebnissen. Stellt sich die Frage: wie wird man zu so einem Brand? Da spielt vermutlich eine ganze Menge mit rein: offline Erwähnungen mit anschließender Brand-Suche, Trusted Links und Ankertexte, etc. Mir geht es im Folgenden um onpage-Signale.

Onpage ist mehr als Einzelseiten-Analyse

Nach meiner Überzeugung gewinnt eine Domain auch über onpage-Signale einen Brandbonus. Diese Onpage-Signale würde ich „Authority“ nennen. Frei übersetzt mit: „Diese Domain ist eine Autorität in ihrem Bereich.“ Die personifizierte Domain als abstrakter Experte. Wie könnte Google analysieren, ob eine Domain etwas zu einem Thema beitragen kann oder nicht. Nur über Einzelseiten-Analyse? Vor einigen Tagen mischte sich  sich in diese Frage plötzlich das ominöse WDF*IDF.

Mit WDF*IDF kann man die relative Wichtigkeit einzelner Terme für ein bestimmtes Keyword ermitteln. Dabei schaut man sich nicht nur eine  zu Seite an (Keyword-Density), sondern setzt die Werte in eine Verhältnis zu möglichst vielen anderen Seiten, bei denen es um das Keyword geht (d.h. bei den Toolanbietern: die zu diesem Keyword bei Google gerankt werden). Nur leider bezieht sich diese ganze Rechnerei nur auf eine Seite (URL). Es wird also nur analysiert, ob HTML-Seite XY für ein bestimmtes Keyword gute onpage-Signale hat oder nicht.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Content Aufbau

Content Aufbau

Was nun aber fehlt, ist die Frage, wie viel Autorität die komplette Domain für den kompletten inhaltlichen Bereich hat. Konkretes Beispiel (fiktiv): ein Artikel „Herzschrittmacher im Vergleich“ auf dem „Gänseblümchenblog„, der nur Artikel über Frühblüher bietet. Kann ein solcher Blog einen inhaltlich relevanten Artikel zum völlig blogfremden Thema „Herzschrittmacher“ bieten? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit – aus Google Sicht -, dass dieser Artikel wirklich gut ist? Meine These ist: dieser Artikel hat null Authority-Bonus – und damit bei Google keine Chance.

Der gleiche Artikel auf der Website der Charité hätte vermutlich gute Chancen, in die Top-10 zu steigen. Soll heißen: der Grund, warum bei nahezu identischem Inhalt die eine Seite ganz vorne liegt, und eine andere unter ferner liefen, liegt nicht an den onpage-Signalen der Einzelseite, sondern an ihrer Autorität in dem Bereich. Bei aller onpage-WDF*IDF-Relevanz ist der Domain-Kontext sehr wichtig.

Das wird den meisten einleuchten, weil es dem Menschenverstand entspricht. Aber da Google keinen Menschenverstand hat, ist die Frage, wie der Suchroboter das nachvollziehen könnte?

Sidewide WDF*IDF

Und an der Stelle werfe ich nun eine „sidewide WDF*IDF-Analyse“ ins Rennen. OK, eigentlich ist das per Definition nur auf eine Seite bezogen – es geht um das Prinzip der vergleichenden relativen Auswertung. Wer WDF-Tools nutzt, kennt das:

Für Keyword „a“ bietet die Homapage „A“ eine Reihe von relevanten Termen. Die WDF*IDF Analyse ermittelt diese und gewichtet sie („a1“, „a2“, „a3“, …). Bei der Sidewide-Analyse ginge es nun um alle Unterseiten einer Domain. Besitzt Domain „A…“ eine Unterseite „A1“ für Keyword „a1“, und eine Unterseite „A2“ für Term „a2“ und so weiter?

Wie dicht ist das Netz der Verknüpfungen?

Eroberung von Top-Keywords

Eroberung von Top-Keywords

Am Ende wäre jede Unterseite per WDF*IDF analysiert, und die entscheidende Frage zur Beurteilung der Autorität („potentiell guter Inhalt„) ist dann: wie dicht ist das verknüpfende Netz? Kann die Domain möglichst viele der ermittelten Terme auf Unterseiten bieten? Meine These: je dichter das Netz der Verknüpfungen, desto mehr Authority. Und in der Folge haben alle Seiten dieser Domain einen Autoritätsbonus, der auch kaum verlinkte Unterseiten in den Sucherregbnissen nach vorne spülen kann.

„Netz der Verknüpfungen“ ist natürlich nichts anderes als „interne Verlinkung„. Wie wichtig die ist, wissen viele. Die Frage ist aber: gibt es überhaupt schon die Unterseite, die verknüpft werden soll?

Was folgt daraus?

Ich denke, man sollte das anvisierte Keyword-Set inhaltlich komplett ausreizen, in dem man entsprechende Unterseiten anlegt. Im Grunde wie bei Wikipedia:es ist völlig logisch, dass die Online-Enzyklopädie diese ungeheure Autorität besitzt, die fast alle Unterseiten in den Suchergebnissen nach vorne spülen – egel wie gut oder schlecht sie sind. Auch „ungesicherte“ Baustellenartikel von Wikipedia sind nicht selten auf Pos. 1 ode 2 zu finden.

Ich habe ja schon mehrfach beschrieben, wie ich das WDF*IDF-Tool nutze (in meinem Fall das von onpage.org): nicht 1 zu 1, sondern als Inspiration. Und dann auch nicht, indem ich einen „fehlenden Begriff“ in einen Artikel „reinkonstruiere„, sondern indem ich schaue, wo er inhaltlich angeknüpft werden kann. Meist erstelle ich für diesen Begriff eine neue Unterseite, die entsprechend verlinkt wird – nicht nur in dem einen Artikel, sondern überall, wo er vorkommt. Und so wächst ein „verknüpftes System“, das mit zunehmender Größe mehr Autorität gewinnt – und damit die Chance für ein gutes Ranking bei Google verbessert.

So, wie schätzt ihr das ein? Autorithy – gibts das überhaupt als Rankingfaktor? Und wie würdet ihr ihn beschreiben? Links zu weiteren Artikeln zu dem Thema gerne in die Kommentare. Habe darüber wenig gefunden …

Ach ja, dieses Bild stammt vom 1.2.2009 – und es war das 3., das ich für diesen Blog erstellt hatte (inzwischen sind es 700):

Google Authority

Google Authority

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Kategorie: SEO Stuff   Autor: Martin Mißfeldt

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34 Kommentare zu "Rankingfaktor „Authority“ – sidewide WDF*IDF (?)"

  1. Sabrina

    Hallo Martin,

    im ersten Moment, als ich deinen Artikel gelesen habe, musste ich an Nischenseiten denken. Da passt das sehr gut, denn dort reizt man ein Thema aus und verlinkt die Seiten intern so gut es geht.

    Aber gerade bei größeren Seiten, wie Check24 – welche ja ebenfalls ein Brand ist – könnte ich mir deine Hypothese als schwierig vorstellen. Zwar hat auch diese Seite einzelne Themenblöcke zu dem sie gut rankt, wie Kredite, Versicherungen, DSL, etc. Gerade diese Vielfalt macht es doch so schwer den thematischen Fokus zu ermitteln. Immerhin gibt es mehrere. Vielleicht greifen hier aber auch wieder die Backlinks, die ja ebenfalls zum Brandbuilding dazu gehören.

    Ich persönlich teile Brands auch immer noch in Nischenbrand und Big-Brand auf. Ich denke, es ist viel leichter ein Nischenbrand zu werden, als ein Big-Brand, allein schon wegen des thematischen Fokus.

    • Mißfeldt

      Warum? Wenn man inhaltlich wächst, muss man es eben auch in die Tiefe und die Breite tun. Das sehe ich bei den großen Portalen durchaus als möglich.Und die von Dir genannten Themen (Kredite, Versicherungen, DSL) sind ja inhlatlich nun nicht so weit auseinander finde ich.

  2. Olaf Kopp

    Hallo Martin, ich denke die Bildung eines Dokuments als semantischen Kern ist eine Sache und Optimierung der Domain zu einer Authorität bzw. irgendwann dann auch Marke ist eine andere. Autorität bewertet Google nach meiner Meinung in erster Linie aufgrund externer Signale und den Nutzersignalen beim Dokument selber aber insbesondere auf der Domain an sich. Ist meine Meinung :-)habe mich dazu ja auch schon vor längerem hier ausgelassen: http://www.sem-deutschland.de/seo-tipps/branding-das-neue-google-ranking-warum-seo-nicht-mehr-reicht/

    • Mißfeldt

      Danke Olaf, für den Link. Ertst mal durchlesen :-)

  3. Irene

    Ich denke, man sollte das anvisierte Keyword-Set inhaltlich komplett ausreizen, in dem man entsprechende Unterseiten anlegt.

    Wie meinst du das praktisch – Seite und thematisch ähnliche Unterseite gegenseitig verlinken? Oder reichen Blogeinträge, die zu den Seiten verlinken?

  4. Karl Kratz

    Es ist auf jeden Fall handwerklich gesehen eine gute Idee, grundsätzlich eine Termgewichtungs-Analyse auf Site-Ebene durchzuführen: So findet man recht schnell heraus, welche Handbremsen über die Informations-Architektur verteilt vorhanden sind – und kann oft ein großes Potential an „Unmissverständlichkeit“ in Bezug auf die thematische Einordnung einer Website freilegen.

    Bezüglich des Brands muss man allerdings ein Stück weitergehen: Ein digitaler Brand ist mindestens eine dominante Verteilung von Datenpunkten auf unterschiedlichen Plattformen, Medienformaten und einer inhaltlich wie zeitlich differenzierbaren Entwicklung. Eine „sitewide termgewichtungstechnisch unmissverständliche Website“ ist nur ein Teil eines digitalen Brand.

    • Mór Deák

      schaut mal meinen SEODay Vortrag an:D https://www.youtube.com/watch?v=nYYEfTkCMOM

      Ich bin ziemlich sicher dass es ein Rankingfaktor ist / wird. Spätestens seit dem neuen Yandex-Algoritmus sieht man wofür man den s.g. Author Rank oder sowas ähnliches (s. Yandex) nutzen kann.

      =====Yandex=====

      Bei Yandex.Webmaster kann man vor der Veröffentlichung eines Contents, für die Suchmaschine(n) sagen, wer der Urheber ist. Sobald ein ähnlicher Inhalt auf einer anderen Seite veröffentlicht wird, versteht die Suchmaschine, dass es deine Idee war. Je öfters das vorkommt, desto höher ist der „Author-Rank“ (wie gesagt nicht gleich mit Googles Author Rank).

      Ich bin ziemlich sicher, dass das ganze in diese Richtung geht:D

    • Mißfeldt

      zu den Brands: klar, das hatte ich hoffentlich auch so geschrieben: es gibt sicherlich eine Reihe von offpage-Signalen, die auf einen Brand schließen lassen. Aber onpage könnte es ev. über die Autorität geklärt werden – zumal manche Domains wie Brands zu funktionieren scheinen, obwohl sie vergleichsweise wenig offpage-Signale haben.

  5. TecReflex

    Brands sind schon seit längerer Zeit ein wichtiger Aspekt in der SEO. Ansonsten stimme ich eher Sabrina zu: DSL und Kredite liegen nicht wirklich nah beienander, das einzige, was die beiden Themen auf den Check24-Seiten verbindet, ist die Vergleichsmöglichkeit. Für kleinere Websites eignen sich Brands meiner Meinung nach jedoch nicht so sehr, da der Aufwand, eine echte Brand zu etablieren, einfach sehr groß sein kann.

    LG

    • Mißfeldt

      ich glaube nicht, dass ein „Google-Brand“ vergleichbar ist mit einer „Weltmarke“. Bei Google ist es viel einfacher, ein Brand zu werden – und den positiven Effekt für das Ranking zu bekommen. Das einzige, was beim Brand für Google schwierig ist, ist eine „Exakt-Match-Domain“.

  6. Gretus

    Hallo Martin,

    ich denke nicht, dass Authority pauschal daran gemessen werden sollte, wer es am Besten versteht, ein Keywordset zu einem Thema bestmöglich aufzufächern, sondern eher daran, wer es auch in schwierigen Zeiten versteht, irgendetwas Neues (!) zu einem Thema beizutragen…

    Grüße

    Gretus

    • Mißfeldt

      ja und nein. Du hast natürlich recht. Aber das ist dann erst das i-Tüpfelchen, denke ich. Das, worauf es zwischen Platz 10 und Platz 1 ankommt. Aber um erst einmal soweit nach vorne zu kommen, müssen zunächst die Basics stimmen.

  7. Gordon

    Hallo Martin,
    das kann ich nur unterschreiben! Inhaltlich arbeite ich ich sehr ähnlicher Form (hab das in einem anderen Zusammenhang hier beschrieben: http://haeufigkeitsgebirge.de/ ). Der Brand ist zwar mehr als nur die Summe seiner Einzelteile (Seiten), aber dies ist ein Faktor den man in Hand hat und aussteuern kann – und es ist ein mächtiger Faktor.

    Grüße

    • Mißfeldt

      Coole Seite und interessanter Text. Habe eben erst kurz überflogen, sieht aber sehr interessant aus. Danke dafür …

  8. Olaf Kopp

    Ich würde Authority und Brand nicht in einem Top schmeißen. Eine Brand hebt sich vor allem durch die Popularität also ein hohen Anteil an Wiederkehrenden Besuchern, Direktzugriffen und Navigational Queries ab, immer im Vergleich zum Wettbewerb natürlich. So kann man auch in der Nische eine Brand für Google sein. Eine Autorität hebt sich vor allem durch Verweise und Referenzierungen also Links ab. Natürlich kann man auch sowohl Brand als auch Autorität sein, wie in meinem Beitrag von oben beschrieben. Das würde ich dennoch differenziert betrachten.

    • Mißfeldt

      Ja, richtig. Da habe ich mich in den Kommenatren verleiten lassen. Aber ob die Autorität sich tatsächlich nur von außen speist, wollte ich mit diesem Artikel hinterfragen.

  9. Miladin

    …tatsächlich sind alle Punkte / Perspektiven, die mir bekannt sind, genannt. Aber ich habe mich gerade sehr über die Diskussion hier gefreut – so ganz ohne Trolle!
    :D
    Alles Gute, Martin…

    • Mißfeldt

      Trolle haben hier keine Chance – dafür sorgen meine schwierigen Captcha-Fragen ;-)

  10. Tim Tics

    Also was Inhalt und Themenvielfalt angeht, bin ich völlig bei dir. Auch der Gedanke mit wdf*IDF ist interessant, jedoch zu kurz gedacht. Nur mit tollen inhalt, wird man nicht zum großen brand. Im Bezug zu Wikipedia sollte man auch nicht vergessen, das manche artikelseiten dort, neben der extremen internen Verlinkung, teilweise mehr backlinks und Social Signals hat, als viele Webseiten insgesamt.
    Ob Google das brand oder Autorität nennt, sei mal dahin gestellt. Bin mir aber sicher, das es das gibt. Und wie sovieles andere auch, hängt das von weit mehr ab, als du hier geschrieben hast.

    • Mißfeldt

      naja, klar. Das ist ja auch die Strategie von Google. alles so komplex zu machen (anzahl der Faktoren und Verknüpfung der Faktoren untereinander), dass man es praktisch überhaupt nicht mehr analysieren kann. Ich wollte auch nie sagen, dass irgendetwas „nur“ auf onpage-Signale zurückgeführt werden könnte. Es scheint mir aber, als würde die domainweite Autorität bei den Onpage-Überlegungen oft unterschätzt.

  11. Tob Ki

    Mal ganz abgesehen vom Content:
    Klasse, dass du in letzter Zeit wieder mehr postest. Ich habe die wöchentlichen Artikel vermisst :).

  12. Wolfgang

    Interessant wäre es zu wissen, ob ein digitaler Brand / Autorität auch durch reine Offline-Signale (ohne Links) gestärkt werden kann.

    Beispielsweise durch Veröffentlichung eines (Amazon-)Bestsellers unter eigenem Namen, als (Keynote-)Speaker auf wichtigen Konferenzen, als Trainer auf Plattformen wie Video2Brain, …

    Also ohne Verlinkung auf die eigene Seite, sondern nur durch Nennung des Namens auf entsprechenden Websites.

    Sprich: Erhöhung der Autorität durch hohe Reputation.

    • Mißfeldt

      Da bin ich mir ziemlich sicher, dass das geht. Allerdings sollte man zwischen Domain-Brand und Autor unterschieden. Da ist zwar vieles vergleichbar, aber es sind sicherlich am Ende verschiedene Dinge – auch für Google.

  13. samuel

    Sehr spannend und interessant. Mini-wikis sind also eine gute Basis. Warum eigentlich auch nicht? Freu mich vor allem dass ich hier mehrmals die Woche was zu lesen hab ;) danke Martin.

  14. Anita

    Hallo Martin, auch ich freue mich über die zunehmende Regelmäßigkeit deiner Posts! Zum Thema Autorität als Rankingfaktor: Ja, ich bin absolut überzeugt davon, dass die Autorität, die (dem Content) einer Domain beigemessen wird, ein zunehmend wichtiger Faktor für ein gutes Ranking ist – abhängig von Branche und Themenfeld sogar absolut zentral. Du greifst mit deinem Artikel ein Thema auf, dass Google auch ins Handbuch für die Quality Rater aufgenommen hat. Neben „Authority“ werden auch „Expertise“ und „Trust“ genannt als wichtige Beurteilungskriterien der Qualität einer Webseite. Interessant ist, dass wohl unterschieden wird, wann die Kriterien von E-A-T auf Ebene einer einzelnen URL und wann sitewide auf Domain Ebene angewendet werden, hier sind die drei Faktoren und ihre Implikation für’s Ranking gut dargestellt http://searchenginewatch.com/article/2355230/Google-Search-Quality-Guidelines-Now-vvReward-Expertise-Authority-Trust. Ich nehme für mich mit, dass der Content auf einer Domain besser wenige Themen umfassend, gut und aktuell behandeln sollte als zig Themen oberflächlich. Denn so gelingt es Autoren/Redakteuren sich als Experten zu etablieren und die Domain zu einer Autorität auf ihrem Themengebiet und zu einer vertrauensvollen Quelle für die User weiterzuentwickeln. Das Thema wird mit Sicherheit spannend bleiben!

  15. Michael

    Hallo Martin,

    ich war so frei und habe mir erlaubt, diesen Artikel in unserem letzten Blog-Beitrag als „Beleg“ zu verwenden: https://www.brandreach.at/das-seo-karussell-dreht-sich/

    Schöne Grüße aus Wien,
    Michael Farthofer

  16. Alexander

    Hallo und einen schönen guten Morgen Martin,

    ich bins absolut überzeugt, das dieses eine Rolle spielt. Dabei würde ich das vielleicht konzeptionell, wie eine Art Qualitätsfaktor bei Google AdWords erachten. Man bekommt Trust und Authority auf Keyword Ebene auf Anzeigengruppenebene (Unterkategorie), Kampagnenkebene (Hauptkategorie) und dann auf Accountebene (domain). Vielleicht kann man das ja überprüfen, wenn man in den GWMT seine Seite in Verezeichnissen hinterlegt und als erste Orientierung die Content-Keywords analysiert.
    PS: Glaube nicht das Google alles so komplex wie möglich machen will, sondern SIe uns als Nutzern das bestmögliche Ergebnis präsentieren wollen. Und was soll ich sagen Menschen (Nutzer) sind kompliziert :-)

  17. Michael Blahm

    Und wieder mal weiss man erst viel später ob die ganze Arbeit was bringt.
    Alles was Heute das Non plu Ultra ist, ist Morgen Schrott. Aber was solls, Ärmel hoch und weiter, damit wieder mehr Gäste in das schönste Land Afrikas kommen, nach Kenia, Gruss an Alle aus Diani Beach

  18. Marvin

    Google sollte man den Algorithmus überarbeiten und nicht jede große Marke zu 1000 Keywords gut ranken lassen, nur weil es eine Marke ist. Oft ranken Seiten zu Keywords ohne dafür guten Content zu haben und kleine Seite mit schönen und informativen Content dümpeln auf Seite 2 oder 3 rum..

  19. Peter

    Ich kann Marvin hier nicht zustimmen. Ich finde es befreiend, wenn endlich die echten Marken zu „ihren“ keywords ranken…

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Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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