Ist korrekte Rechtschreibung ein Ranking-Faktor? Vor einem halben Jahr habe ich schon mal über diese Frage nachgedacht (siehe “Goggle, Amzon, Jahoo und Ebey – Tippfehler vs. Rechtschreibung“). Alle Indizien sprechen dafür: Google bietet bei Schreibfehlern sofort die korrekte Schreibweise an (unter dem Eingabefeld als “Meinten Sie:”) und die vorderen Platzierung sind fast immer Seiten mit korrekter Rechtschreibung, meist sogar mit “elaboriertem Code“, also einem guten Sprachstil. Und es passt absolut ins Google-Image, saubere und korrekte Websites zu bevorzugen. Nur hatte ich damals ein Problem: meine zwei Testreihen haben zu falschen Ergebnissen geführt und konnten den Ranking-Faktor “Rechtschreibung” nicht nachweisen. Damals hielt ich mein Testverfahren für falsch, inzwischen habe ich eine andere Theorie.
Testreihe 1: “Gotlebobo”
Ich habe damals mehrere Textseiten erstellt, die unterschiedlich viele Rechtschreibfehler enthalten. Über diese Testseite [1] wurden die einzelnen Seiten verlinkt. Die Testseite wiederum war nur durch einen Link für Google auffindbar. Hier noch mal die einzelnen Seiten zum nachprüfen:
- Gotlebobo agsbetgefshwuei (9 Fehler)
- Gotlebobo bsgetfalsknheiu (3 Fehler)
- Gotlebobo cgaletagslkejnh (6 Fehler)
- Gotlebobo defakjebxgqtwrf (25 Fehler)
- Gotlebobo egfstlountfawst (0 Fehler)
Damals sah das Ergebnis in den Serps (ca. 6 Wochen nach Verlinkung) so aus:
- 6 Fehler
- 0 Fehler
- 9 Fehler
- 25 Fehler
- 3 Fehler
Leider lag die Seite mit sechs vor der mit ohne Fehlern (Bitte so zitieren :D ). Das scheint zu belegen, dass richtige Rechtschreibung kein Rankingfaktor ist.
Testreihe 2: “Rakselbag”
Ich hatte daraufhin einen neue Testreihe [2] aufgesetzt. Hier wieder die Seiten zum Ansehen.
- Rakselbag a (10 Fehler)
- Rakselbag c (4 Fehler)
- Rakselbag e (14 Fehler)
- Rakselbag k (16 Fehler)
- Rakselbag m (6 Fehler)
- Rakselbag q (12 Fehler)
- Rakselbag r (0 Fehler)
- Rakselbag s (18 Fehler)
- Rakselbag w (20 Fehler)
- Rakselbag z (8 Fehler)
Der Unterschied ist: dieses Mal habe ich bewusst den identischen Text benutzt und nur jeweils unterschiedlich viele Fehler eingebaut. Mir war klar, dass Google wegen Duplicate-Content nur eine Seite anzeigen würde, nur welche? Natürlich hatte ich gedacht, es wäre die 0 Fehler-Seite. Nur leider: 2 Monate später sah das Ergebnis so aus: es wurde die Seite mit den meisten, also mit 20 Fehlern in den Serps angezeigt. Allerdings kam es immer wieder zu “Sprüngen”. Mal wurde diese, mal jene Seite angezeigt. Aus Frust habe ich die Sache dann erst mal liegen lassen.
Bis … bis kurz vor Weihnachten via Twitter eine Meldung über einen Test die Runde machte (habe leider vergessen was das war) und mich an meine Tests erinnerten. Ich checke also nochmal und – zu meiner Überraschung stelle ich fest: In beiden Tests liegen die Null-Fehler-Versionen vorne. Und zwar inzwischen stabil (siehe Gottlebobo bei Google und siehe Rakselbag bei Google).
Ursachen-Forschung und Theorien
Es scheint also nun tatsächlich klar zu sein, dass die Seiten mit korrekter Rechtschreibung bevorzugt werden. Nun stelle ich mir natürlich die Frage: warum erst jetzt? Es gibt nach meinen Überlegungen zwei Möglichkeiten:
- Google hat die Kriterien geändert. Korrekte Rechtschreibung war vor einem halben Jahr kein Ranking-Faktor, heute aber schon.
- Korrekte Rechtschreibung wird erst im Laufe der Zeit ein Ranking-Faktor. Je älter eine Seite ist, um so gründlicher wird der Text ausgewertet. Das würde bedeuten, dass einige Ranking-Faktoren zeitabhängig sind.
Die erste Möglichkeit kann man durch eine weitere Testreihe veri- bzw. falsifizieren.
Testreihe 3: “Sotersahe”
Ich habe einfach kurz vor Weihnachten noch eine Testreihe [3] aufgesetzt. In diesem Fall habe ich mir besonders Mühe gegeben, verschiedene Texte zu schreiben, damit Duplicate-Content nicht das Ergebnis verfälschen kann. allerdings birgt das natürlich die Gefahr, dass Google andere, semantische Kriterien anwendet.
- Sotosahe (10 Fehler)
- Sotosahe (reverse Translation)
- Sotosahe (20 Fehler)
- Sotosahe (0 Fehler)
- Sotosahe (5 Fehler)
[Als zusätzlichen Test habe ich mal eine "reverse Translation" eingefügt. Findige Black-Hat-SEOs sollen ja durchaus einen Text nehmen, ihn ins englische übersetzen, und dann das (meist lausige) Resultat zurück ins deutsche übersetzen. Das Ergebnis ist dann zwar völlig mies, aber immerhin unique. Der Test soll auch zeigen, ob dieser Text auch als Duplicate-Content rausgefischt wird. Aber das ist ein anderes Thema.]
Aktuell sieht das Ergebnis so aus: es wird nur die Seite mit 5 Fehlern gezeigt (siehe Google-Serps). Alles deutet darauf hin, dass das Ergebnis sich wie damals entwickelt. Also zunächst Bevorzugung der “falschen” Seiten, bis sich nach einiger Zeit wieder die Null-Fehler-Version an die Spitze setzen wird. Möglicherweise – aber das ist jetzt absolut spekulativ – werden fehlerhafte Texte sogar bei neuen Begriffen zunächst bevorzugt. So nach dem Motto: diese News ist so aktuell, dass in der kurzen Zeit, in der sie niedergeschrieben wurde, nicht auf Rechtschreibung geachtet werden konnte. Beim nächsten SEO-Contest werde ich auf jeden Fall eine katastrophal lausige Seite mit Dutzenden Fehlern abliefern ;-)
Blogkommentare korrigieren?
Warum nun all diese Überlegungen? Man kann seine Seiten doch einfach korrekt schreiben, in dem man zum Beispiel ein Tool zur Rechtschreibprüfung benutzt. Nein, es geht mir nicht um die Texte, die ich selber schreibe, sondern um die, die andere beitragen: die Blog-Kommentare. Im Schnitt würde ich sagen, haben fast alle Kommentare 3 bis vier Schreibfehler. Meist sind es offensichtlich Flüchtigkeitsfehler. Sollte man also Blogkommentare korrigieren? Das ist ein Haufen Arbeit. Aber nach den Ergebnissen meines Tests würde ich sagen: Mittel- bis langfristig lohnt sich die Mühe. Denn ich denke, dass Seiten ohne Rechtsschreibfehler einen langfristigen Ranking-Vorteil haben.
Weiterführende Artikel
- Goggle, Amzon, Jahoo und Ebey – Tippfehler vs. Rechtschreibung
- Blog-Kommentare – Nofollow Pro und Contra
- 13 Tipps für einen guten Blog (Blogger-Bibel) | Was sind gute Leser?
Weitere Artikel
Tags: Blog-Kommentare, Ranking-Faktoren, Rechtschreibung
Kategorie: SEO Stuff
| 37 Kommentare













5. Januar 2010 um 10:53 Uhr
SEOnaut sagt,
Hab ich jetzt die Trafficzahlen übersehen ?
5. Januar 2010 um 10:59 Uhr
tagSeoBlog sagt,
@seonaut: ??? Was für trafficzahlen? Blätter doch einfach mal ein bzw. zwei Artikel zurück – meinst Du die? …
5. Januar 2010 um 11:30 Uhr
tagSeoBlog sagt,
@seonaut: ah, jetzt verstehe ich. Nein, der Test ist pure Theorie. Ich habe mal im Analytics nachgeschaut.
Die Seiten haben praktisch keine Zugriffe gehabt. Die “rakselbag”-Übersichtsseite wurde anlässlich des Juli-Artikels 8x angesehen. Die Unterseiten gar nicht (so viel zu meinen mühsam aufgesetzten Testreihen-Texten ;-)
Aber der nackte, theoretische Test war ja auch intendiert. Ich wollte ja eben nicht den Ranking-Faktor “Zugriffe”, sondern “Rechtschreibung” testen.
5. Januar 2010 um 11:43 Uhr
Matthias sagt,
Werden Texte mit der alten Rechtschreibung auch als ein Haufen Rechtschreibfehler angesehen oder kann Google diese wenigstens richtig verarbeiten?
5. Januar 2010 um 12:00 Uhr
tagSeoBlog sagt,
@Matthias: keine Ahnung. Ist wohl der nächste Langzeittest ;-)
Ist natürlich die Frage, wie viel Ressourcen so eine “Google-Rechtschreibprüfung” verschlingt. Ob da noch Zeit bleibt, Rechtschreibversionen zu analysieren?
5. Januar 2010 um 12:01 Uhr
Phil sagt,
Wirklich interessanter Test. Mich wundert allerdings wirklich, dass nicht sofort die 0 Fehler Seiten vorne liegen.
Grüße
Phil
P.S: Zitat:”Ihre E-Mail wird nicht veröffentlicht.Wer keinen Namen oder Blognamen…” – Vor “Wer” fehlt ein Leerzeichen ;-)
5. Januar 2010 um 12:04 Uhr
tagSeoBlog sagt,
@Phil: Ohoho, danke. Das Korrigieren kostet mehr Zeit als das Schreiben …
5. Januar 2010 um 13:32 Uhr
Alex sagt,
Was RAKSELBAG angeht zeigt Google mir derzeit aber was anderes in den SERPs – http://abe.lt/images/rakselbag.gif
5. Januar 2010 um 13:48 Uhr
tagSeoBlog sagt,
tatsächlich – ist ja ein Ding. Dieser Artikel hat offenbar wieder alles durcheinander gewirbelt. Bei mir wird aktuell die 4-Fehler-Version angezeigt. Eieiei, vielleicht liege ich doch falsch…
5. Januar 2010 um 14:41 Uhr
Putzlowitsch sagt,
Also ich sehe für rakselbag grad den (12 Fehler) vorn und danach diesen Artikel hier.
Hat Google zum Jahresanfang irgendwo dranrumgeschraubt? Eines meiner Testwörter war bis zum 31.12. immer auf Platz 1 (naja, gab ja nur diesen einen Treffer). Dann war es für drei vier Tage ganz verschwunden um nun wieder aufzutauchen. Komisch…
5. Januar 2010 um 15:22 Uhr
tagSeoBlog sagt,
@Putzlowitsch: ich sehe gerade die 12 Fehler-Version vor der 18 fehler version. Da stimmt doch was nicht!?
Du hast auch Testwörter am Laufen?
5. Januar 2010 um 15:24 Uhr
10 ToDos vor Artikel-Veröffentlichung sagt,
[...] Ein weiterer Vorteil von korrekter Rechtschreibung ist, dass der Artikel bei Google & Co besser gelistet wird. Mehr dazu gibt es im Artikel Rechtschreibung ein Ranking-Faktor- Blogkommentare korrigieren?. [...]
5. Januar 2010 um 15:34 Uhr
Putzlowitsch sagt,
Scheint auch einen Unterschied zu machen (das ist aber nichts Neues), ob man über .com oder .de abfragt. Bei .de sehe ich im Moment auch 18 vor 12, bei .com weiterhin 12 vor diesem Artikel.
5. Januar 2010 um 16:01 Uhr
Huggy sagt,
Auch wenn deine Resultate durchaus glaubwürdig sind – es scheint mir ein enormer Rechenaufwand. Noch dazu kommt es gerade bei qualitativ hochwertigen Artikeln oft vor, dass Anglizismen oder sonstige Fremdwörter bzw. Fachvokabular genutzt wird, was die Arbeit sicherlich erschwert.
Ein weiteres Negativbeispiel wären Namen – es ist unmöglich, dass Google alle Namen kennt. Und wenn eine Person einen Namen hat, der im Deutschen nicht üblich ist (Oder generell unüblich) wie Ukalumpa (Reines Beispiel :) ) wäre es schlicht falsch, das als Rechtschreibfehler zu werten.
Zusammengefasst: Es wird eine unglaubliche Rechenleistung benötigt und ein enormes Vokabular benötigt, dass jede Sprache, Namen & Redewendungen beinhält. Auch wenn deine Ergebnisse anderes zeigen – ich bin eher skeptisch was das angeht :-)
5. Januar 2010 um 16:13 Uhr
Marcel sagt,
“Mittel- bis langfristig lohnt sich die Mühe. Denn ich denke, dass Seiten ohne Rechtsschreibfehler einen langfristigen Ranking-Vorteil haben.”
Am einfachsten wäre vor diesem Hintergrund natürlich eine automatisierte Rechtsschreibprüfung direkt bei der Kommentareingabe. Gibt es schon sowas als WP-Plugin vielleicht?
Marcel
5. Januar 2010 um 17:13 Uhr
tagSeoBlog sagt,
@Huggy: ja, das ist ein gutes Argument. Durch den Zwischenstand war ichmir eigentlich recht sicher, aber nun ist ja bei “Rakselbag” wieder alles durcheinander.
Vielleicht prüft Google ja einfach, wie das Verhältnis von bekannten zu unbekannten Wörtern ist.
@Marcel: Also mein Firefox kann das schon. Unbekannte Wörter werden rot unterkringelt. Nur erstens kann ich das ja nicht erwarten und zweitens unterlaufen mir trotzdem viele Flüchtigkeitsfehler. Und eine WP-interne automatische Rechtschreibprüfung bei der Kommentar-Abgabe, am Besten mit Korrektur, wird es vermutlich nicht geben.
5. Januar 2010 um 17:17 Uhr
Top Webmarketing Links der letzten beiden Woche (KW51-KW52/2009) | WebmarketingBlog.at sagt,
[...] Rechtschreibung ein Ranking-Faktor (tagSeoBlog) [...]
5. Januar 2010 um 20:13 Uhr
» Immer Geld verlangen! | seoFM - der erste deutsche PodCast für SEOs und Online-Marketer sagt,
[...] Martin mutmaßt ob Rechtschreibung ein Rankingfaktor sein könnte [...]
6. Januar 2010 um 01:37 Uhr
Dennis sagt,
Hi Martin, sehr interessanter und prima Test! Wobei ich noch nachschieben möchte, daß Schreibfehler nicht immer unbedingt ein Übel sein müssen -> es gibt durchaus auch das eine oder andere Keyword (Klassiker: Xylophon) bei dem mehr Nutzer das Wort falsch als richtig schreiben – sowas kann durchaus eine interessant Nische darstellen, wenn man sich darauf einstellt :D Was meinst du?
6. Januar 2010 um 16:32 Uhr
Kevin sagt,
Guter Test, interessantes Ergebnis. Aber Kommentare im Nachhinein zu bearbeiten – schon ganz schön viel Arbeit ;)
6. Januar 2010 um 22:53 Uhr
Rechtschreibung als Ranking-Faktor | SEO MetaBlog sagt,
[...] tagSEOblog ist eine Testreihe erschienen, die untersucht, inwieweit sich eine korrekte Rechtschreibung aufs Ranking auswirkt. Sie kommt zu [...]
6. Januar 2010 um 23:54 Uhr
Daniel Schilling sagt,
Bei mir werden nicht die 0 Fehler Seiten angezeigt, sondern die mit 12. Ich bin da nämlich genau anderer Ansicht, dass man Kommentare eben nicht ausbessern sollte. Google und Yahoo haben beide Patente um user generated content zu erkennen. Es sollte also nicht so schwer sein für die, herauszufinden, wo in einem Posting die Kommentare sind und was der Autor der Seite geschrieben hat. Und außerdem sehe ich in seeehr sehr vielen Fällen Foren Postings immer an erster Stelle in den SERPs, und du weißt wie Leute in Foren posten. ;)
Ich bin vom Gegenteil überzeugt, dass du öfters gefunden wirst, wenn du Kommentare usw zulässt und diese nicht ausbesserst, denn die Leute suchen auch nach Rechtschreibfehlern (unbewusst natürlich, Tippfehler) und wenn sie dann nicht auf “Meinten Sie” klicken, dann kommen sie auf deine Seite.
7. Januar 2010 um 00:03 Uhr
tagSeoBlog sagt,
@Daniel: die Tatsache, dass nun wieder die 12 und die 18 Fehler-Version des Rakselbag vorne stehen, verstehe ich tatsächlich auch nicht. Vor diesem Artikel lag die Null-Fehler-Variante vorn.
Erstaunlich ist, dass Du viele Foren-Postings vorne siehst. Das wiederum hätte ich als Argument für die korrekte Rechtschreibung genommen – weil ich nämlich nur sehr selten Foren-Postings vorne sehe. Naja, kommt wohl auch darauf an, wonach man sucht ;-)
Ich bin und bleibe davon überzeugt, dass Google korrekte rechtschreibung “belohnt”. Weil korrekte Seiten einfach – im Sinne des Users – bessere Seiten sind.
Fazit: weitere Tests – bessere und eindeutigere – müssen her…
7. Januar 2010 um 01:31 Uhr
Alex L. sagt,
Hallo,
ich schaue schon drüber wie und wer alles kommentiert. Gravierende gleich auffallende Fehler werden mit Sicherheit eliminiert. Da nehme ich mir die Zeit und es ist auch nicht so, dass ich mehrere Dutzend Kommentare am Tag habe. Ist ja auch meistens nur ein Artikel, falls überhaupt.
Mir gefällt es vor allem nicht, wenn manche auf die Klein-und-Großschreibung verzichten. Also etwas Mühe sollte man sich beim Kommentieren schon geben:). Danke für den thematisch interessanten Artikel.
7. Januar 2010 um 18:11 Uhr
iphonekönig sagt,
wenn ich google frage, liegt eindeutig bei rakselbag die 18 fehlerseite vorn !
7. Januar 2010 um 23:43 Uhr
tagSeoBlog sagt,
@iPhonekönig (manmanman, dass euch solche Namen nicht peinlich sind.)
bei mir erscheint jetzt wieder die 0-Fehler-Version vor der mit 20-Fehlern. Erster Treffer ist jedoch dieser Artikel, was nicht ganz unlogisch ist…
7. Januar 2010 um 23:57 Uhr
Putzlowitscher Zeitung sagt,
Geschrieben wie gesprochen, oder so ähnlich…
Ich habe grad mal wieder die Suchanfragen der letzten 30 Tage durchgesehen und die eine oder andere geradezu putzige Schreibweise entdeckt: a pressung thriller amica bilda über google bebibel käse champions als gemüse champions gebraten champions salat…
8. Januar 2010 um 10:21 Uhr
Mirco sagt,
@iPhonekönig (Macht euch doch nicht lächerlich…)
Bei mir wird auch die mit 0-Fehler-Version angezeigt. Ich glaube aber nicht, dass Google nach Rechtschreibung scannt. Wie Huggy schon sagte wäre das noch einmal ein enormer Rechenaufwand. Bei Keywords, Links sieht das schon wieder anders aus. Wir wissen ja das Broken-Links oder falsch geschrieben Links für andere sehr wertvoll sind.
Ich würde mal die CTR interessieren, vielleicht haben jetzt mehr Leute die 0-Fehler-Version gesehen als die anderen und deswegen rankt diese weiter oben.
8. Januar 2010 um 11:33 Uhr
Links der ersten Kalenderwoche 2010 - Google, AdWords, Linkaufbau, Thema, Rechtschreibung, Jahr - eisy - Affiliate Marketing & SEO Blog | News, Tipps & Tricks für Webmaster sagt,
[...] Rankingfaktor: Rechtschreibung – Ja oder Nein? Wie viele Fehler führen zum Erfolg und muss ich jetzt die Rechtschreibung in meinen Kommentaren korrigieren? Schaffe ich es, einen Blog in den Abgrund zu treiben, wenn ich den Autor nicht leiden kann, in dem ich dort einfach nur Fehler in die Kommentare schreibe? In der Schule lernt man die Rechtschreibung und als SEO wird man plötzlich nur erfolgreich, wenn man in Deutsch eine Sechs hatte? Martin Mißfeldt hat sich dem Thema Rechtschreibung in Verbindung mit dem Google Ranking angenommen und zehn Jahre Tests durchgeführt. Er weiß die Ursachen, er kennt die Theorien und bei ihm erfahrt ihr, was ihr vielleicht gar nicht wissen wolltet. Ich sag nur: Sotosahe – Rankingfaktor Rechtschreibung. [...]
8. Januar 2010 um 12:51 Uhr
Michael sagt,
ich kann mir auch gut vorstellen, dass die bounce rate bei seiten voller rechtschreibfehler höher ist und dadurch das ranking beeinflusst wird…
10. Januar 2010 um 22:12 Uhr
Top 10 der Woche 02/10 « Wochenrückblicke sagt,
[...] Rechtschreibung ein Rankingfaktor? [...]
11. Januar 2010 um 10:50 Uhr
bee sagt,
Glaubt ihr, dass Google nicht zwischen dem eigentlichen Artikel und den Kommentaren unterscheiden kann? Wenn ich Google wäre, würd ich das machen.
Ich selbst mag eigentlich nicht so sehr in den Kommentaren rumpfuschen, dass ich da alles Mögliche korrigiere…
PS: Hier in diesem Blog fehlt die Möglichkeit, Folgekommentare zu diesem Artikel zu abonnieren. Das wär ein schönes Feature :)
11. Januar 2010 um 13:05 Uhr
Panthera-IT sagt,
Ich bin auch der Meinung, dass Rechtschreibung eine Rolle spielt. Das habe ich bei mir bemerkt. Ich habe nicht so gute Deutschkenntnisse. Übrigens, bevor ich etwas kommentiere überprüfe ich es immer mit Word, zwar wird der Text nicht dadurch Perfekt, aber die groben Fehler werden damit vermieden. Wie auch dem sei. Ich habe bei mir folgendes festgestellt. Ich habe die Texte verfasst, wie ich es ungefähr wollte und eine zeit lang alles steht und liegen lassen. Nach einiger Zeit habe ich die Texte korrigieren lassen und sieh mal da, nach einiger Zeit haben meine Positionen bei Google verbessert ohne irgendwelche weitere Maßnahmen. Einziges, was noch Einfluss haben konnte ist nur Domainalter, das schließe ich aus, da Domain schon länger da war und die paar Wochen konnten es nicht so extrem beeinflussen.
Zu schwankende Ergebnissen zur Zeit denke ich, dass vielleicht ein oder andere auf die Seiten geklickt hat und dadurch es wieder neue berechnet wurde, dafür müsste man aber Statistik sehen. Vielleich auch etwas anderes, aber auf jeden Fall, hängt es mit erneuter Betrachtung des Textes. Und die verschiedenen Ergebnisse werden angezeigt in Zusammenhang mit personalisierter Suche. Bei mir merke ich auch, dass je nach dem mit welcher PC/Browser ich nach meine Suchbegriffe suche, habe ich verschiedenen Positionen in der Ergebnissen. Wenn ich mit dem Browser meine Seite besucht habe, dann steht es höher in der Ergebnissen. Bei dem Browser, wo ich nichts angeklickt habe, steht es weiter nach unten. Und wenn ich mit einem Browser die Seite nach mir anklicke, dann steht die Seite über meine Seite.
Auch die lokale Suche spielt eine Rolle, ich habe die Ergebnissen nachgeschaut und festgestellt habe, dass je nach dem aus welchem Stadt die suche betätige, sehen die Ergebnissen auch unterschiedlich aus.
13. Januar 2010 um 15:43 Uhr
dus sagt,
Kommentare nachbearbeiten, tztztz
14. Januar 2010 um 12:50 Uhr
SEO-Tipps frei zugänglich? - eisy - Affiliate Marketing & SEO Blog sagt,
[...] 20. Danke an den tagseoblog.de, dafür das ich mich nicht entschuldigen muss, mit am Thema der Rechtschreibung beim Ranking inspiriert zu [...]
25. Januar 2010 um 23:11 Uhr
Mag Google Rechtschreibung? | keine kuhhaut sagt,
[...] sein, als sie bislang ahnten. Martin Mißfeldt hat sich in seinem tagSEOBlog im Artikel “Rechtschreibung ein Ran…kommentare korrigieren?” damit auseinandergesetzt. Ausgangspunkt ist Mißfeldts Beobachtung, dass Seiten mit korrekter [...]
7. Februar 2010 um 21:22 Uhr
Mathilda sagt,
Sehr interessant. Auf so eine Idee muss man erst mal kommen. Vielen Dank
mathilda