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eBook erstellen und veröffentlichen – erste Erfahrungen

eBook ...

eBook …

Seit einigen Tagen / Wochen beschäftige ich mich mit dem Thema „eBook“. Mein erstes eBook ist fertig und ich habe es bei Amazon hochgeladen, mit dem Promoten fange ich gerade an. Es ist ein komplett neues Feld, das sich da auftut – und alles dauert noch unerfreulich lange. Einen großen finanziellen Gewinn erwarte ich auf absehbare Zeit nicht. Warum also veröffentliche ich ein eBook? In diesem Artikel geht es um die Frage, warum ich eBooks interessant finde. Anschließend möchte ich einen Einblick in den Stand der Dinge geben. Allerdings befinde ich mich mitten in einem Lernprozess, es kann also gut sein, dass ich Vorgehensweisen beschreibe, die man viel geschickter angehen könnte.

Warum eBooks?

Eine unsägliche alles-ist-kostenlos-Mentalität wohnt diesem Internet inne. Daran ist Google in meinen Augen nicht schuldlos. Um bei Google vorne gelistet zu sein, muss man nicht nur gute, sondern sogar die besten Inhalte bieten. Da Google für viele das Tor zum Internet ist, und die Inhalte der von Google indexierten Websites logischerweise öffentlich verfügbar sind, hat sich bei sehr vielen Usern die Auffassung etabliert, dass sehr gute, hilfreiche Inhalte kostenlos verfügbar sind. Wer bei Google etwas sucht, findet hervorrand aufbereitete Seiten, auf denen man alles kostenlos konsumieren kann – sonst wären sie nicht bei Google vorne. Shops profitieren enorm von dieser Denkweise, aber darum soll es hier nicht gehen. Mir geht es um Inhalte, um Wissen. All dass, wofür man vor 20 Jahren noch Bücher gekauft oder Vorträge besucht hätte.

Das Beste und kostenlos

Der Konkurrenzkampf um die vorderen Plätze sorgt dafür, dass immer mehr und immer besser und alles kostenlos angeboten wird. Wer Suchmaschinenoptimierung betreibt, weiß, dass es seit 2013 nur noch um „super Content“ geht – aber wer das bezahlen soll, sagt niemand. Zur Zeit wird meiner Einschätzung nach sehr viel in die Zukunft investiert – ohne dass wirklich klar ist, wie man die Investition wieder hereinbekommt. Lediglich kommerziell orientierte Seiten können hier einen Return-of-Invest konzipieren – alle anderen hängen in der Luft.

Die oft gestellte Frage: Wie kann man einen Blog oder eine Ratgeberseite monetarisieren? ist brandaktuell. Gut, da gibt es die Monetarisierungsform „Werbung“. Das Feld wird sicherlich noch weiter wachsen. Aber: in Deutschland ist die Scheu vor dem Werbebanner-Klick deutlich größer als in anderen Ländern. Und für viele User ist Werbung auf einer Website mit einer „Seelenverkäufer-Mentalität“ verbunden, wenn es sich nicht um ein kommerzielles Angebot handelt.

Andere Monetarisierungsmodelle wie Spendenbuttons oder Premium-Content-Bezahl-Inhalte kommen nicht so recht in Fahrt. Das habe ich zwar nicht getestet, aber nach allem, was ich so mitbekomme, versandet das nach der Start-Euphorie meist recht schnell. Es ist eine Art ineinander gewundene Spirale: der Inhalt muss immer besser werden, aber angemessene Monetarisierungsmodelle rücken in immer weitere Ferne.

Das Internet wird mobil

Dass immer mehr Inhalte auf mobilen Geräten angezeigt werden, dürfte kein Geheimnis sein. Und diese mobilen Geräte haben einen Vorteil: sie bieten Inhalte in anderen Systemen an bzw. die User gelangen auf anderen Wegen zu dem, was sie suchen. Egal ob App, Music oder eBooks – viele suchen nicht mehr via Google, sondern via App- oder Play-Store. Auch Amazon wird in diesem Kontext immer mehr zum Content-Vermittler, der diese Entwicklung natürlich forciert. Viele andere Anbieter ziehen hinterher.

Dieser Blogartikel könnte auch ein eBook sein, den ich für z.B. 3 Cent anbiete. Wenn ihn 1.000 Leute lesen, wären das 30 Euro – das wäre aus meiner Sicht völlig ausreichend. Viele Leser würden das sicherlich aufbringen, wenn das Bezahlsystem entsprechend einfach wäre. Genau in diesem Bereich sind mobile Geräte aber praktischer. Noch nicht perfekt, stimmt. Aber die Perspektive ist sicherlich vielversprechender als bei den trägen, statischen PCs.

Kurzum …

Ich sehe in dem Vormarsch mobiler Geräte einen großen Vorteil hinsichtlich der Monetarisierung von Inhalten. Vor allem die Möglichkeiten von Amazon habe ich in den vergangenen Monaten unterschätzt. Fehlt eigentlich nur, dass Amazon sich einen Social-Media Dienst dazukauft. In diesem Kontext halte ich es für sinnvoll und angebracht, die Möglichkeiten von eBooks auszuloten.

Wie habe ich mein erstes eBook erstellt?

Da ich ja quasi ohne Vorkenntnisse gestartet bin, und noch keine eigenen Erfahrunsgwerte anbieten kann, reicht es fast, meine Ratgeber zu empfehlen. Zunächst habe ich das kostenlose eBook: „Erstellung eines Kindle-Buches“ (von Amazon selber) durchgelesen. Darin gibt es eine Reihe von hilfreichen Tipps, wie man ein eBook mit OpenOffice Writer oder Word schrieben kann. Auch die Lektüre der sehr umfangreichen Beschreibung im literaturcafe gelesen. Da steht schon sehr vieles drin.

Ratgeber Lesebrillen (Cover)

Ratgeber Lesebrillen (Cover)

Anschließend habe ich eine OpenOffice-Writer-Datei geöffnet, die Grundformatierungen vorgenommen – und losgeschrieben. Als Thema für das erste (Test-) eBook habe ich mir ein Brillen-Thema gesucht (ist doch gut, wenn man das praktische mit dem nützlichen verbinden kann ;-): Folglich ist es ein Ratgeber zum Thema Lesebrillen geworden. Inhaltlich ist es eine Zusammenführung dieses Artikels mit 5 weiteren Artikeln auf Brillen-Sehhilfen.de geworden. Letztlich ist es nichts, was nicht auch online verfügbar wäre – nur eben zusammengefasst und an einigen Stellen etwas besser beschrieben – und eben für den Kindle-Reader aufbereitet.

Technisch ist vor allem wichtig, dass man Bilder im Text verknüpft (also nicht hineinkopiert). Nach ca. 12 Stunden hatte ich dann alles beisammen (inkl. Bildern). Das Dokument habe ich als HTML-Datei abgespeichert. Aus allem zusammen (Dokument und Bildern) habe ich dann eine zip-Datein erstellt und noch flugs in Photoshop ein Cover entworfen. Fertig mit Schritt 1 …

Anmelden bei Amazon KPD

Bei Amazon muss man sich im KPD-Bereich (Kindle Direct Publishing) anmelden. Dabei gibt es eine Reihe von Formularen auszufüllen – das meiste ist betrifft amerikanische Steuergesetze. Nachdem ich damit durch war, konnte ich sofort „einen neuen Titel hinzufügen“. Das ist dann erneut ein Formular mit Titel, Autor, Beschreibung etc. Dort lädt man dann auch das Coverbild und die zip-Datei hoch. Aus dem zip werden die HTML-Datei und die Bilder extrahiert, und alles wird in das Amazon eigene Kindle-Format umgewandelt. Dann muss man noch den Preis definieren und speichern. Es dauert ein paar Stunden, und schon ist mein eBook online :-)

Bis hierher also recht einfach. Nur: bislang ist das natürlich bestenfalls die Hälfte der Arbeit. Nun muss man das Buch promoten, die Verkäufe ankurbeln, für gute Bewertungen sorgen und so weiter…

Nun doch kostenlos …

Nachdem ich das Verfahren nun durch habe, werde ich das eBook übrigens für 0,99 Eur anbieten (wer es also kaufen möchte: warten noch etwas, bis ich den Preis runtergestezt habe. Oder noch etwas länger: ich werde es nämlich auch kostenlos anbieten, nicht die Kindle-Version, aber eine PDF-Datei. Das klingt jetzt dusselig, aber letztlich hat mich das Buch selber so viel Zeit gekostet, das ich es noch anderweitig nutzen möchte. Mit einem kostenlosen eBook kann ich vielleicht noch etwas für das Linkbuilding machen… [Update: die kostenlose PDF-Variante ist online]

Ja, das ist alles widersprüchlich, stimmt. Aber noch haben wir die Dominanz der Google-Suche – und noch ist eine gute Platzierung bei Google ein Traffic-Garant. Nur: es wird sich sicherlich einiges ändern, und sich frühzeitig zu wappnen kann nicht schaden :-)

eBook (Keyword Spam 2014 mit Bildern :-)

eBook (Keyword Spam 2014 mit Bildern :-)

Siehe auch

Kategorie: Allgemein   Autor: Martin Mißfeldt

42 Kommentare zu "eBook erstellen und veröffentlichen – erste Erfahrungen"

  1. Jürgen

    Ein frohes neues Jahr und danke für den Artikel. Ich weiß nicht, wie Du es schaffst stets ein Thema aufzugreifen, mit dem ich mich gerade beschäftige. Danke dafür.

    • Mißfeldt

      Danke, Dir natürlich auch. Ich denke, vieles liegt einfach in der Luft.

  2. Wolfgang

    Interesant wie Du den Bogen vom der (unsäglichen) Kostenlosmentaliät über ein mögliches Erlösmodell zurück zum kostenlosen Angebot in einem kurzen Artikel spannst. ;-)

  3. Constantine

    Nun gibts Dein Ebbok für 0,93 Cents ;)

    Auch ich hab 2-4 Themen, die ich mal verebooken möchte! Mal sehen was draus wird. Hast ein Gespür für tolle Artikelthemen.

  4. Irene

    > ich werde es nämlich auch kostenlos anbieten, nicht die Kindle-Version, aber eine PDF-Datei.

    Ich meine, das akzeptiert Amazon nicht (schau nochmal in die Bedingungen) und könnte auch gegen die Buchpreisbindung verstoßen, sofern diese für E-Books überhaupt gilt. Aber wer kein Präzedenzfall vor Gericht werden will, meidet es, sein Buch gleichzeitig zu verschiedenen Preisen anzubieten.

    • Mißfeldt

      ich würde es gerne auch bei Amazon kostenlos anbieten, aber das scheint nicht zu gehen. Ich muss mind. 86 Cent anwählen. Aber mal sehen, vielleicht habe ich es noch nicht entdeckt. Vor Gericht geht das sicher nicht. Im schlimmsten Fall schmeißt Amazon mich einfach raus.

      • Claus

        Martin,

        bei KDP Select anmelden (ggf. dafür den Preis anpassen). Dann kannst Du es für 5 ausgewählte Tage kostenlose anbieten.

  5. Michael

    Hallo,

    warum willst Du das eBook nicht auf Deiner Webseite direkt verkaufen? Du kannst es in jedem Format anbieten wie Du mölchtest. Da kannst Du doch jeden Preis nehmen, den Du meinst zu bekommen?

    Es gibt doch sicherlich auch ein ordentliches WP Plugin, dass rechtssicher ist.

    • Claus

      Dazu würden mich auch Erfahrungen interessieren.

  6. Lois

    eBooks beurteile ich eher als uninteressant – im Vergleich zur App. Ein bisschen Java – die WP Plugins koennt ihr vergessen. halbe Sachen.

    Meine beste App kommt auf ca 1000 Downloads am Tag nach 20 Tagen Einstellzeit mit immer noch stark steigender Tendenzkurve. War nur 2 Stunden Arbeit zum Erstellen und ich habe sie lediglich in Gplay veroeffentlicht, nicht unter iOS

    • Mißfeldt

      Jetzt würden wir natürlich alle gerne wissen, welche App das ist :-)

  7. Wolfgang

    Martin,
    was mir noch auffällt ist, dass Du scheinbar ohne Affiliate-Tag auf Dein E-Book verlinkst.

    Du bringst so Besucher in das große Internetkaufhaus ohne die Provision mitzunehmen, die Du sonst erhälst, wenn Besucher etwas anderes bei Amazon kaufen.

    Viele Besucher bei Amazon kommen nach dem ersten Eintritt ins Kaufhaus und fangen an zu stöbern und kaufen dann etwas anderes.

    • Mißfeldt

      Ja, das stimmt. Das hatte ich überlegt, und dann schien es mir „etwas frech“, da einen Affiliate Link einzufügen. Aber Danke, ich denk noch mal drüber nach, ist schon richtig, der Amazon-Cockie kann schon was wert sein. ;-)

  8. Raffael

    @Martin: Danke für den Artikel. Ich würde mich freuen, wenn du weiter berichtest, wie und ob das Buch von Amazon Kunden angenommen wird/wurde.

    @Lois: Würdest du verraten, wie deine App heißt?

  9. Lois

    Haehae (Habe keine deutsche Tastatur zur Hand) Nur soviel – es geht um was Suesses :-) Hatte gestern 1300 Downloads, die Nr 2 840. SchlapperdiSchlapper :-)

    • Schnurpsel

      War nicht schwer zu finden: http://goo.gl/7juPqA
      Sind wahrscheinlich mal wieder nur zusammengeklaubte Bilder. „Apps“ ohne wirkliche Funktion als Werbeschleuder. Sicher bin ich aber nicht, solcher Schrott kommt mir nicht auf mein Smartphone. :-)

      • Lois

        Der Schnurpsel blickt wieder nicht durch. Die Frage ist doch – Wie kommt so eine Kaese-App (Oder Kuchen-App) binnen 14 Tagen auf ca 10.000 Downloads und wie wird diese App dann binnen 30 weiteren Tagen auf 100.000 Downloads kommen?

        • Lois

          Der Post passt irgendwie dazu Schnurpsel atme auf – du bist nicht der Duemmste:

          Question Consulting Customer: „Why can you say that we should not make the title tag 270 characters long. where to find it on the internet. give us the source.

          Answer: Hm I really did not know an source. But can you give me an source that you should put the scuba mask over your nose before you go under water?

      • Raffael

        Ich denke, du liegst falsch. Er sprach von 1300 Downloads gestern. Bei der von dir verlinkten App steht aber 100-500 Installationen. Das passt ja nicht ganz.

        • Schnurpsel

          Doch doch, das paßt schon. Ich hatte den Anbieter „Andro Beta“ verlinkt und keine App. Die „App“, um die es geht, dürfte die „Kuchen Rezepte Torten backen“ sein, die aktuell mit 5.000–10.000 Installationen gelistet ist. Nebenbei bemerkt: Torten werden nicht gebacken. :-)

          Dass ich richtig liege zeigt auch die Tatsache, daß er sich nun in „Andro R2D2“ umbenannt hat: http://goo.gl/XgDzC0
          Es ist im wohl doch etwas unangenehm, wenn man seine vielen „Apps“ zu sehen bekommt. Bei fast allen ist er übrigens der einzige, der einen positiven „Erfahrungsbericht“ geschrieben hat.

    • Rainer

      Lois:

      „War nur 2 Stunden Arbeit zum Erstellen“

      Bei 2 Stunden kann es wohl nichts wirklich besonderes sein. Katzenbilder, Politiker-GIFS, …? Und wie viel Geld bringen dir diese ganzen Downloads in die Kasse? Wenn NULL EURO, dann ist das für mich total unrelevant.

      Die meisten APPs sind doch im Grunde sowieso nur Browser Bookmarks und spezielle Smartphone Versionen von Internet-Sites. Könnte man auch ohne Apps machen. Aber da zur Zeit ein App-Hype herrscht muss es natürlich eine App sein.

      • Lois

        Rainer die Apps sind derzeit nur ein Hobby zwischendurch – hab 2 Auftraege und arbeite an einem grossen Eigenprojekt.

        Ich habe mal etwas probiert, es bringt auch schon nach 1 Monat mit relativ wenig Aufwand relativ viel Kohle. Ich schaetze mal dass man es binnen weiteren 2 Monaten auf 3000 bis 10.000 Dollar je Monat ausbauen koennte, Es sind aber unter meinem Bestand noch relativ viel Probierleichen. Auf jeden Fall muss man es global betreiben, auch wenn ein Klick von einem Inder nur 1 cent bringt sind halt genug Inder zum Klicken da. In Deutschland sehe ich da weniger Zukunft – der Klick bringt da schon 10 – 20 cents aber bis man einen Deutschen zum Download bringt und zum Werbung anklicken verzweifelt man.

        • Lois

          mit Global meinte ich zumindest mal in englisch

          • Lois

            ich wollte noch sagen – Ich koennte mir schon was Sinnvolles vorstellen zB eine Hundeapp – Futter, Krankheiten Parasiten.Was macht man zB im Wald beim Spaziergang mit der Hundesch… Mitheimnehmen? Dann hat man seine App dabei und kann den Hundekot an Ort und Stelle auf Parasiten untersuchen. Sicher sinnvoll und es gibt 5000 Hundearten auf der Welt. Und Hunderte Millionen Hundebesitzer.

  10. Lois

    Aber ich bin auch nur in Kasachstan Deutschland und Algerien vorne – es werden also sicher noch mehr.

  11. Michael

    Danke für diesen Artikel. Hab schon immer mal überlegt ein E-Book zu veröffentlichen.

  12. Henri

    Umsonst bei Amazon anbieten? Na ja, Amazon will ja auch Geld verdienen. Du kannst aber 0-Euro-Aktionen anbieten und das E-Book eine gewisse Zeit umsonst anbieten. Ist dann Promoaktion für das E-Book.

    • Mißfeldt

      Naja, für ein paar Tage reicht ja nicht (sieh folgende Kommentare). Muss mal sehen – wenn ich für die Kindle Version nichts nehmen darf, weil ich die PDF Version kostenlos anbieten möchte, und es bei Amazon nicht kostenlos einstellen kann, dann muss ich die Kindle-Version wohl löschen. Aber bevor ich das tue, schaue ich mich erst noch mal weiter um … Da muss es doch einen Weg geben

  13. Marc

    Hallo Martin,

    ich schreibe und beschäftige mich seit genau einem Jahr sehr intensiv mit dem Thema Self-Publishing und der Möglichkeit, passives Einkommen mit Hilfe der E-Books zu generieren.

    In meinen Augen funktioniert es wunderbar und jeder, der schon immer mal ein „Buch“ veröffentlichen wollte, hat jetzt die Möglichkeit dazu. Ich persönlich kann nur jeden dazu ermutigen, es selber auszuprobieren.

    Auf meinem Blog habe ich bereits einige Artikel dazu geschrieben, welche Erfahrungen und Einnahmen mir die kleinen Kindle E-Book Preise eingebracht haben.

    Einige lassen sich von den geringen Preisen abschrecken, weil sie denken, dass mit einem 2,70 Euro E-Book nix verdient werden kann. Das ist absolut NICHT richtig, denn bei so einem geringen Kaufpreis gibt es unzählige Impulskäufer. Damit meine ich Käufer, die mal eben schnell auf „Jetzt kaufen“ klicken, weil für sie 2,70 Euro nicht so ins Gewicht fallen. Und von solchen Käufern gibt es hunderte.

    Ich habe eine Kindle Autorin interviewt, die monatlich über 300 Euro mit 99 Cent Kurzgeschichten verdient! Also, nicht entmutigen lassen, denn Kleinvieh macht auch Mist. :D

    Das ganze Marketing hat Amazon in meinen Augen perfektioniert. „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch…“. Der Rest ist Geschicht. :)

    Noch ein kleiner Hinweis: Mir ist aufgefallen, dass Du Dein Buch kostenlos als PDF anbietest und es auf Amazon für 93 Cent verkaufst. Ich meine, dass das gegen die AGB’s von Amazon spricht. Da würde ich bei Amazon nochmal nachfragen.

    Ansonsten finde ich es Klasse, Du Dein erstes Kindle E-Book bereits veröffentlicht hast.

    Viele Grüße
    Marc

    • Mißfeldt

      Danke, Marc, für deine Einschätzung und Erfahrungen. Zu dem Preis, siehe meinen Kommentar unten.

  14. Wolfgang

    Martin,
    ich habe mal gegoogelt.

    Vorsicht E-Book-Falle: Preisbindungsgesetz gilt auch für Selbstverleger

    “ … Der Börsenverein für den Deutschen Buchhandel sagt ganz klar, dass auch elektronische Werke Bücher im Sinne dieses Gesetztes sind. Und selbst wenn Sie nur ein E-Book bei Amazon veröffentlichen und verkaufen, sind Sie ein Verleger im Sinne dieses Gesetzes.

    Bleibt es beim Verkauf über Amazon, ist die Sache recht einfach: Sie legen dort als Verleger den Preis fest und Amazon ist der alleinige Verkäufer, der Ihr Buch zum festgelegten Preis verkauft. Nicht zulässig wäre es jedoch, wenn Sie Ihr Buch zusätzlich auch als PDF-Datei über Ihre eigene Website einen Euro günstiger verkaufen. Die Preise müssen gleich sein. … “

    http://www.literaturcafe.de/vorsicht-e-book-falle-preisbindungsgesetz-gilt-auch-fuer-selbstverleger/

    Das ist kein Gesetzestecxt, aber zumindest ein Startpunkt für die eigene Recherche.

    • Mißfeldt

      Vielen Dank, Wolfgang. Sehr interessant. Ich würde das eBook ja gerne kostenlos bei Amazon anbieten, finde aber nicht die Einstellung dafür. Es scheint, als ginge das nicht. Dann muss ich es dort wohl löschen – ärgerlich um die Arbeit, die ich mir damit gemacht habe. Oder ich biete die PDF Version auch für 90 Cent an – aber das lohnt dann wieder nicht den Aufwand, dass alles zu programmieren bzw. abzurechnen.
      Schwierig …

  15. Lois

    Du kannst ja den Preis angeben auf deiner Webseite und dann einfach die Paypal-Mail. Dann ueberweist zwar keiner aber dem Gesetz ist Genuege getan. :-)

  16. Moses

    Martin, mach es Dir doch nicht so schwer. Mach Dir nen Werbebaner und hau den Affiliatelink von Amazon drauf. Dann hast Du nix mit Paypal und all dem anderen Kram zu tun. Amazon regelt alles. Keine PDF Version, fertig. Kindle kann jeder lesen, auch auf dem PC. Direkt noch nen Kindle Link daneben und los gehts.

  17. Simon

    Danke für deine tolle Beschreibung!

    Ich denke, ich werde in naher Zukunft auch mal ein eBook schreiben, aber dazu muss ich mir in wenig Zeit nehmen, aber Themen gibt es genug. vielleicht kann ich ja andere Erfahrungen machen.

  18. Uwe

    Martin, sieh Dir bitte nochmal Deine Produktbeschreibung an. Das tut weh: „An manchen Stellen Dinge werden die Zusammenhänge zusammenfassend dargestellt.“

    Ansonsten fein.

  19. Jamal King

    super bericht. würde mich freuen wenn du weiter berichtest!

  20. tobias

    Hallo Martin,
    danke für Deinen Artikel. Wir stellen auf unserer Seite kostenlose Ebooks vor und wären auch an daran interessiert Dein Ebook vorzustellen. Vielleicht hast du ja interesse. Wenn ja, dann melde Dich doch einfach bei uns. Wir würde uns freuen. Viele Grüße

  21. Alexander Déboir

    Finde das mit den ebooks interessant. Ich würde gerne einen miniverlag gründen, um ein Sammelband für Kurzgeschichten im Bereich der schwarzromantik anzubieten…. Und zwar kostenlos. Das soll den Autoren als Werbung dienen und macht sich auch gut in der autorenvita. Viele können auch noch nicht selbst Ein buch designen und wuerde ich alles komplett uebernehmen. Aber wie kann man nun ein solches Werk kostenlos in kommerziellen stores anbieten? Habe gelesen, dass wenn man erst woanders was kostenlos einstellt und dann bei amazon, wird amazon den preis automatisch auch auf 0,- setzen. Aber keine Ahnung, ob das noch funktioniert? Ansonsten würde ich gerne feiyr.com oder aehnliches damit beauftragen, da das Buch in 160 stores gleichzeitig gesetzt wird. Wahrscheinlich läuft es dann darauf hinaus, dass ich alle stores wohl anschreiben und manuell einsenden muss

  22. Thomas P.

    Mich würde ein nachträgliches Fazit von dir sehr interessieren. Meinst du, du hast alles richtig gemacht? Was hast du daraus lernen können? Was würdest du bei einem kommenden E-book identisch/anders machen?

Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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