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Google Doodle für die Sendung mit der Maus

Maus und Elefant Doodle

Maus und Elefant Doodle

Ja, ist die Maus denn schon tot? Das klingt makaber, ist es aber nicht. Üblicherweise ehrt Google mit seinem Startseiten-Doodle ja Ereignisse oder berühmte, bereits verstorbene Künstler und -innen. Das heutige Mause-Doodle mit dem frechen Elefanten weicht davon ab. „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Maus und Elefant“ erscheint, wenn man auf das Doodle rollt. Erst nach einiger Recherche wurde mir klar, warum Google das Doodle heute zeigt: der Internet-Auftritt der Sendung mit der Maus ging am 7. März 1999 online. Allerdings ist dieses Datum wohl eher eine Art Stellvertreter, denn die Maus ist eigentlich ein ganz alter Hase…

Der Internet-Auftritt der kecken Maus und ihres kongenialen, schlurfigen Elefanten-Partners wird also 12 Jahre alt. Die Fernsehsendung gibt es natürlich schon bedeutend länger: Seit 1971, also seit 40 Jahren, werden die „lustigen Lach- und Sachgeschichten“ ausgestrahlt. Zwölf Jahre, das ist etwas das Zielgruppenalter-Maximum, 40 Jahre beträgt allerdings das tatsächliche durchschnittliche (!) Zuschaueralter – zumindest laut Angaben des WDR. Die 30 minütige Sendung ist also Familienprogramm im besten Sinne, was sicherlich auch an dem konstanten Sendetermin am Sonntag Vormittag liegt.

Das Doodle sieht irgendwie nach Kinderdoodle aus – ich habe allerdings nicht herausgefunden, ob es tatsächlich von einem Kind gemalt ist (schade). Es sitzt nicht so recht im Bild, und kommt schön schlicht daher: das erste „O“ ist die Maus, das zweite ein Computer, auf dem der Elefant rumhackt, der sich auf dem „g“ breit gemacht hat. Alles klar und einfach, so wie auch das Erfolgskonzept der Sendung.

Google Doodle ehrt Sendung mit der Maus und dem Elefanten

Google Doodle ehrt Sendung mit der Maus und dem Elefanten

Neben der Sendung für die Maus hat die ARD ein weiteres Format entwickelt: „Frag doch mal die Maus“ ist eine Abendshow, in der es um Kinderfragen geht. Ich habe mal die Liste der TOP-10 Fragen bei Wikipedia kopiert: erstaunliche Fragen, bei der vermutlich das eine oder andere Elternteil eher abwinkt.

  1. Warum ist der Himmel blau?
  2. Alles über Maus und Elefanten
  3. Wie entsteht ein Regenbogen?
  4. Wie funktioniert ein Fernseher?
  5. Wie fliegen Flugzeuge?
  6. Warum erscheint Meerwasser blau?
  7. Was ist Strom?
  8. Wie kommt die Musik auf die CD?
  9. Wie funktioniert ein Computer?
  10. Warum ist die Banane krumm?

Man kann sich nur wünschen, dass Eltern sich darum bemühen, die Antworten auf die Fragen zu finden – und sie dann auch kindgerecht zu vermitteln. Genau so, wie es eben die Sendung mit der Maus seit 40 Jahren macht.

Die Maus wurde übrigens von der Illustratorin Isolde Schmitt-Menzel entworfen. Die Erzähler der Sachgeschichten waren neben Erfinder Armin Maiwald noch Christoph Biemann (ab 1983) und Ralph Caspers (seit 1999). Auch Peter Lustig (Löwenzahn, auch ne Kindersendung) hat schon 1973 einen Kurzauftritt. Der kleine Elefant kam erst 1975 zur Welt, gezeichnet von Friedrich Streich). Inzwischen hat er sogar seine eigene „Sendung mit dem Elefanten“, die sich speziell für Vorschulkinder richtet. Besonders lustig fand ich natürlich, wie die Maus die Kunst meines alten Professors Georg Baselitz erklärt. Nice :-)

Bei uns gibt es Sonntags Vormittag kein Fernsehen, insofern kann ich als sporadische Zuschauer vorwiegend aus der Erinnerung loben: Konzept und Themen sind einfach klasse, ich habe seinerzeit viel von der Maus gelernt – vor allem, dass die Dinge erklärbar sind. Google ehrt diese Sendung aus meiner Sicht vollkommen zurecht. Glückwunsch, Maus und Elefant :-)

Hier noch mal zwei Klassiker: das erste Video zeigt „Computer“:

Und der zweite, legendär: „Wie funktioniert das Internet“:

Woanders weiterlesen…

Weitere schöne Doodles

Kategorie: Allgemein   Autor: Martin Mißfeldt

15 Kommentare zu "Google Doodle für die Sendung mit der Maus"

  1. Schnurpsel

    Ja, die Maus ist Kult.
    Mein persönlicher Klassiker ist das Müllmännerlied. :-)

  2. Andre

    Hallo Martin,

    wieder einmal mit einem Beitrag über das Google-Doodle auf Seite eins, prima.
    Gibt es irgendwo eine Auswertung von Dir, was das beim Traffic ausmacht?

    Nun aber zum Thema:
    Auch bei uns läuft tagsüber kein Fernseher, auch am Wochenende nicht.
    Da mein Sohn gerade 2 Jahre alt ist, ist es auch unnötig.

    Wenn ich dann aber an meine Kindheit zurückdenke, wie ich mich Sonntags auf die Sendung mit der Maus gefreut habe und ganz fasziniert vom vermittelten Wissen war (obwohl ich die Einspieler mit der Maus eher doof fand), dann ist diese Sendung sicher auch ein Thema, bei dem ich bei meinem Sohn und meiner Einstellung zum Fernsehen für Kinder eine Ausnahme machen werde.

    ES kommt ja nicht darauf an, dass Kinder nciht fernsehen, sondern was sie sehen.

  3. tagSeoBlog

    @Schnurpsel: Haha, wie geil. Danke für den Tipp :D

    @Andre: naja, es ist gar nicht so, dass wir unbedingt Fernsehen verbieten wollen. Wir machen Sonntag vormittags immer irgendwas: Ausflug, Basteln, spielen etc. Ist eben Familienzeit…
    Mal sehen, wann ich zu einer Doodle-Auswertung komme.

  4. Rike

    Hallo Martin,

    nicht nur der erste Internetauftritt der Maus war an einem 7. März, sondern auch die Erstausstrahlung der Sendung 1971 fand am 7. März statt – und schon damals war das ein Sonntag.

  5. Krooms

    Wollte nur mal kurz anmerken, dass deine Recherche einen kleinen Fehler aufweist.

    Nicht der Start der Webseite ist der Grund für Google-Doodle, sondern die Erstausstrahlung der „Lach- und Sachgeschichten“ am 7. März 1971. Die Maus wird also heute genau 40 Jahre alt :)

  6. tagSeoBlog

    @Rike, @Krooms: vielen Dank für den Hinweis. In der Tat, stimmt. Interessanterweise wurde die Website auch auf einem 7 März gelauncht.

  7. Agentur Goslar

    Die Maus ist einfach Kult. Ich sitze mit meinem Sohn Sonntags, wenn wir zu Hause sind, punkt halb 11 vorm Fernseher und warten auf die Maus.

    Die beste Sendung für Kinder und auch wir Erwachsenen können noch viel lernen.

  8. Sonja

    Mit der Sendung mit der Maus kann man vieles witzig erklären, zum Beispiel, wie Google Offline-Links misst ;)

Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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