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Google ehrt Fallrückzieher-Erfinder Leônidas da Silva

Leônidas da Silva Doodle

Leônidas da Silva Doodle

Leônidas da Silva war ein brasilianischer Fußballer, der als „Erfinder des Fallrückziehers“ in die Fußball-Historie einging. Nachdem Google gestern in den Cricket-begeisterten Nationen (Neuseeland, Australien, Indien etc) ein Doodle zu Ehren der „Cricket-Legende“ John Wisden geschaltet wurde, sind nun die Fußball-Nationen dran. Das Doodle zeigt die Phasen eine typischen, sauberen Fallrückziehers: In der Bewegung eines Rückwärtssaltos trifft man den Ball an der höchsten Stelle, während man nahezu Kopf-über in der Luft liegt.

Hier das Doodle, es ist ein statische Bild, also weder Interaktion noch Animation:

Leônidas da Silva doodle

Leônidas da Silva doodle

Eine besondere Eleganz erhält das Doodle nicht nur durch die langen Beine von Leonidas, sondern vor allem durch die Bewegungslinien und Pfeil, die lustigerweise in den Google-Buchstaben ihre Entsprechung finden. Man hat fast das Gefühl, dass Google Logo sei von einem Fallrückzieher inspiriert ;-)

Leônidas da Silva

Leônidas da Silva

Leônidas da Silva

Leônidas da Silva wurde am 6. September 1913 in Rio de Janeiro geboren. Schon als Kind zeigte sich sein außerordentliche Fußball-Talent. Schnell fand er den Weg zu den Spitzenvereinen. Es war eine der Blüten des brasilianischen Fußball-Können, vielleicht sogar die Zeit, in der die brasilianische Legende geboren wurde, lange vor Pelé oder Ronaldo.

Leônidas da Silva war Stürmer, so gut, das er auch als „der schwarze Diamant“ bezeichnet wurde. Ein anderer Spitzname war „der Gummimann„, weil er sich so geschmeidig und leichtfüßig bewegen konnte, dass er aus nahezu jeder Position den Ball auf das gegnerische Tor schießen konnte. Eigentlich logisch, dass er den Fallrückzieher erfunden hat.

Leônidas da Silva

Leônidas da Silva

Bei Wikipedia heißt es: „Leônidas da Silva spielte im Verlauf seiner Fußballer-Karriere bei den brasilianischen SpitzenteamsFC São Paulo, Botafogo FR, CR Vasco da Gama und Flamengo Rio de Janeiro. In Uruguay spielte er von 1933 bis 1934 für Peñarol Montevideo. Im Trikot der brasilianischen Nationalmannschaft bestritt er insgesamt 26 Spiele (wovon nur 19 offiziell als Länderspiele gelten) und schoss 25 Tore. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich avancierte er mit sieben Toren zum Torschützenkönig des Turniers. Allein im legendären Spiel gegen Polen (Endresultat: 6:5 n.V.) erzielte er dabei drei Treffer. In dieser Partie spielte er zeitweise barfuß. Legendär war vor allem Leonidas 6:5-Siegtor in der Verlängerung, als er sich im Anstosskreis den Ball schnappte, bis in den Strafraum kurvte und seine Mannschaft mit einem tollen Tor ins Viertelfinale schoss. Bei seinen beiden WM-Teilnahmen in den Jahren 1934 und 1938 erzielte er insgesamt acht Tore und gehört seitdem bei WM-Turnieren zu den erfolgreichsten brasilianischen Torschützen aller Zeiten.“ Quelle

Leônidas da Silva

Leônidas da Silva beim Fallrückziehen

Leônidas da Silva starb am 24. Januar 2004 in Cotia (Brasilien). Er wurde 90 Jahre alt.

Martha Graham Doodle

Das Doodle erinnert an das Doodle zu Ehren der Tänzerin Martha Graham, dass Google am 11.5.2011 geschaltet hat. Hier das Video, dass das Graham-Doodle zeigt:

Eigentlich schade, dass das da-Silva-Doodle nicht auch animiert ist.

Weitere Fußball-Doodles

Fußball Weltmeisterschaft 2002

Fußball Weltmeisterschaft 2002

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Doodle zu Ehren des Fußball-Europameisters Spanien (2008)

Doodle zu Ehren des Fußball-Europameisters Spanien (2008)

Anlässölich der Olympischen Spiele im vergangenen Jahr gab es sogar ein interaktives Doodle-Online-Game:

Update

Das Doodle wird wohl nicht in Deustchland gezeigt (siehe) – trotz Klaus Fischer, Uwe Seeler und einer durch-und-durch Fußball-begeisterten Nation. Schade …

Kategorie: Allgemein   Autor: Martin Mißfeldt

1 Kommentar zu "Google ehrt Fallrückzieher-Erfinder Leônidas da Silva"

  1. Safferthal

    Ich hätte lieber auch ein Cricket Doodle gehabt. Vor langer Zeit habe ich gerne Cricket Sportwetten als Livewette gemacht. Ich war recht gut. Aber man braucht Ausdauer. Es gibt lange und kurze Spiele. Die langen Spiele gehen einigen Stunden. Früher war hier Zee TV (indischer Fernsehsender) im Kabelnetz. Da wollte ich mal ein Cricket-Spiel anschauen. Aber da haben ständig mit einer Trillerpfeife getrillert. Das ist schlimmer als die ganzen Uwe Seelers beim Fußball. Ich habe es dann relativ schnell aufgegeben ein Cricket Spiel im Fernsehen zu schauen.

Martin Mißfeldt

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