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Das „Problem“ Wikipedia aus Seo-Sicht

Wikipedia und Seo

Wikipedia und Seo

Wer heute im Internet eine Information sucht, wird in vielen Fälle einen Artikel von Wikipedia an erster Stelle in den Suchergebnissen finden. Für einen Suchmaschinenoptimierer natürlich prinzipiell unschön. Das nervt, wenn man alle Kraft der Welt in die Verbesserung eines Keywords bündelt, und am Ende kommt man trotzdem nicht an dem Übergewicht vorbei. In diesem Artikel werde ich das „Problem“ Wikipedia etwas unter die Lupe nehmen: Warum steht die Seite wohl so oft vorne? Warum ranken Wikipedia-Artikel so gut? Macht es Sinn, auf Wikipedia-Artikel zu verlinken? Und was bringt ein Link aus Wikipedia? Wie kann man einen Link von Wikipedia bekommen? Und wie sollte man es gar nicht erst probieren? Am Schluss wage ich noch einen Ausblick: Ich glaube, dass es mit der Dominanz von Wikipedia in den Suchergebnissen bald vorbei ist…

Wikipedia – ein gigantisches Informationssystem

Seo-Frust

Seo-Frust

Inzwischen echauffieren sich die großen Blogs schon gar nicht mehr. Aber in einschlägigen SEO-Foren und Blogs liest man nach wie vor sehr abfällige Meinungen über Wikipedia. Das ist natürlich der pure Neid bzw. die Verzweiflung von Suchmaschinenoptimierern, die wutentbrannt feststellen müssen, dass man eine lausige 0815-Seite in den Google-Suchergebnissen nicht ohne immensen Aufwand an einem Wikipadia-Artikel vorbei schleusen kann. Das Problem: diese unreflektierte Einstellung führt kein Stück voran. Statt auf Wikipedia (Logo) zu schimpfen, sollte man sich besser klar machen, was an Wikipedia so gut ist, dass diese Artikel stets so weit vorne gelistet werden.

Wikipedia basiert auf der freiwilligen Arbeit von Tausenden von Wikipedianern. Sie pflegen die Artikel und treiben Diskussionen in bestimmten Fachgebieten voran. Wikipedia entwickelt sich fortlaufend weiter. Die Informationen dort sind mittlerweile weitgehend gesichert.

Warum rankt Wikipedia so gut?

Die Antwort ist einfach: guter Content erzeugt viele Links. In einem System, das in vielen Bereichen auf Einzelkämpfern basiert, haben „gebündelte“ Informationssysteme natürlich einen immensen Qualitätsvorteil. Hinzu kommt, dass Wikipedia als „Wissensmarke“ inzwischen so verbreitet ist, dass man der Seite vertraut. Viele Seitenbetreiber setzen einen Link zu einem Artikel von Wikipedia – man kann damit eigentlich nichts falsch machen.

Google Ranking Faktoren

Google Ranking Faktoren

Die Summe aus hochwertigem Content und massenhaften Links verschafft Wikipedia natürlich in fast allen Bereichen einen optimalen Trust- und Authority-Wert. Hinzu kommt, dass die Seiten natürlich onpage wunderbar in das Google-Schema passen. Man könnte auch sagen: Wikipedia ist im onpage-Bereich der Standard.

Kurz: es ist beim derzeitigen Algorithmus von Google (bzw. dem, was darüber gemeinhin als bekannt gilt) absolut logisch, dass Wikipedia-Artikel fast überall auf Platz 1 stehen.

Link zu Wikipedia: Seo-technisch gut oder nicht?

Seo dunkel

Seo dunkel

Schon vor über einem Jahr habe ich mir diese Frage gestellt (siehe „Bringen Wikipedia-Links PageRank? Trotz nofollow?„). Und obwohl fast eineinhalb Jahre vergangen sind und sich wahnsinnig viel bei Google getan hat, würde ich heute das Gleiche sagen: ein Link zu Wikipedia ist mit Sicherheit kein Nachteil. Er stärkt das Vertrauen von Google in die eigene Seite (weil man ja mindestens einen guten, weiterführenden Link anbietet). Für viele Seos ist dieser Link aber natürlich ein „No-Go“, weil man damit den potentiellen Konkurrenten um Platz 1 noch stärkt.

Links zu Wikipedia: follow – Links von Wikipedia: nofollow

Wikipedia Backlink: nofollow

Wikipedia Backlink: nofollow

Hinzu kommt die „Glaubensfrage“ nach der Wirkung von „nofollow“-Links. Wenn ich einen nofollow-Link zu Wikipedia setze, bringt er dann Seo-technisch überhaupt etwas? Und auf der anderen Seite die nofollow-Links von Wikipedia: bringen die denn überhaupt etwas? Für viele stellt sich das so dar: Links stärken prinzipiell nur Wikipedia, aber Wikipedia gibt davon nichts zurück (systemisch gedacht, natürlich nur. Ein Link von Wikipedia ist natürlich klasse, weil er potentiell viele interessierte Besucher bringt).

Ich persönlich halte diese ganze Follow-Nofollow-Debatte für ziemlich überholt. Google wird schon wissen, dass ausgehende Links von Wikipedia inzwischen ein wertvolles Signal sind.

Einen Link in Wikipedia bekommen

Auf gar keinen Fall sollte man einfach irgendwo einen Link in einem Wikipedia-Artikel einfügen. Denn der fliegt sowieso sehr schnell wieder heraus. Stattdessen sollte man einfach gute Artikel schreiben bzw. interessante Informationen anbieten, die auch in einem Wikipedia-Artikel einen echten Mehrwert bieten können. Nur so hat man die Chance, eine Link von dort zu bekommen. Wenn man so einen wirklich interessanten Link hat, sollte man versuchen, ihn einem Redakteur bzw. Wikipedianer zu empfehlen.

Und wie so oft gilt: kein „Autoversicherung“ oder „Kreditvergleich“ Artikel wird so gut sein, um dort gelistet zu werden. Es sind die kleinen, unbearbeiteten Randnischen, wo man eine echte Chance hat. Tipp: Beachtet das scheinbar „Nicht-beachtenswerte“, denn Seo-technisch bietet das die besten Linkmöglichkeiten.

Problem von Wikipedia: die Zielgruppe

Anfänger und Fortgeschrittene

Anfänger und Fortgeschrittene

Als Wikipedia gestartet ist, waren die Artikel relativ kurz, die Beschreibungen amateurhaft und oberflächlich. Nach kurzer Zeit war Wikipedia in wissenschaftlichen Kreisen extrem verpönt. „Dort kann ja jeder einstellen, was er will.“ – „Das ist doch alles nur Halbwissen…“ und so weiter. Und in der Tat haben in der Wikipedia-Startphase eine ganze Reihe findiger Suchmaschinenoptimierer das System erkannt. Schnell wurde Wikipedia mit mehr oder weniger sinnlosen Links zugespamt. Die Reputation von Wikipedia unter „Experten“, vor allem aus dem wissenschaftlichen und Universitären Umfeld sank weiter rapide.

Deshalb wurde im  Sommer 2008 wurde das Ganze dann umgestellt. Seither darf nicht mehr jeder bei Wikipedia frei editieren. Stattdessen werden Änderungen stets geprüft. Außerdem wurden alle ausgehenden Links auf „nofollow“ umgestellt. Für Suchmaschinenoptimierer ein klares Signal: die ausgehenden Links vererben keinen „Linkjuice“ (bzw. PgaeRank) mehr – das Vollspamen des Systems ist also Zeitverschwendung.

Wissenschaftliches Niveau steigt

Wissenschaft und Forschung

Wissenschaft und Forschung

Aus heutiger Sicht muss man konstatieren, dass die Maßnahmen gefruchtet haben. Wikipedia hat seinen Ruf als frei verfügbare Enzyklopädie gestärkt. Inzwischen arbeiten hauptsächlich tatsächliche Experten, oft Studierende oder solche, die ihr Studium gerade beendet haben. Die Qualität der Artikel und damit der gesamten Wikipedia steigt also weiterhin rasant an.

Aber genau das wird nach meiner Einschätzung Wikipedia das Genick brechen zu einem zunehmenden Problem. Denn mit wachsender Artikellänge, mit wachsender inhaltlicher Komplexität und vor allem mit der zunehmenden Verwissenschaftlichung der Sprache wird Wikipedia für die Massen unattraktiv. Während man sich früher einen schnellen, kurzen Einstieg in ein Thema verschaffen konnte, oder auf den ersten Blick einen Begriff klären konnte, braucht man heute erst mal ein Studienjahr, um den Artikel bis zum Ende lesen und verstehen zu können.

Wikipedia hat sein „Schnell und einfach“ verloren.

Prognose: Wikipedia wird seine Dominanz verlieren

Die zunehmende wissenschaftliche Reputation und der Ehrgeiz der Experten werden Wikipedia am Ende zu einem wertvollen Bestandteil des Internets machen, ihm aber seine Dominanz in der Masse nehmen. Nach meiner Einschätzung dauert es natürlich einige Zeit, bis sich dieses Nutzerverhalten durchsetzt. Aber mittelfristig wird die Wikipedia-Dominanz aufgrund des Nutzungsverhalten und der Klickfrequenzen absinken. Wikipedia-Artikel werden zwar vermutlich immer einen „Suchergebnis-Seite-1“-Status haben, aber eben nicht mehr auf den vorderen Plätzen.

Stattdessen werden sich Systeme und Seiten durchsetzen, die eben schnell und vor allem für die Masse einfach das Gesuchte präsentieren können. Nach meiner Einschätzung werden das in zunehmenden Masse Informations-Videos sein.

Was tun?

Aus der derzeitigen Dominanz von Wikipedia sollte man meines Erachtens nicht ableiten, den Google-Bot mit Masse vollzustopfen. Stattdessen sollte man sich auf das konzentrieren, was die Besucher der Seite wohl interessiert. und es ihnen so einfach und einfach wie möglich anzubieten. Was meint ihr?

Weiterführende Artikel

Kategorie: SEO Stuff   Autor: Martin Mißfeldt

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26 Kommentare zu "Das „Problem“ Wikipedia aus Seo-Sicht"

  1. Frank

    Wie unter dem angegebenen Link vor Jahren bereits ausgeführt: Die Artikel der Wikipedia sind aus meiner Sicht nicht immer hochwertig. In technischen Themen und anderen Sachgebieten ist sie klasse. Sobald es aber um Themen wie beispielsweise Alternativmedizin geht, frönen die Autoren der Wikipedia einem wissenschaftlichen Skeptizimus, den ich für bedenklich halte. Hier werden dann auch teilweise keine Authorities im deutschsprachigen Netz verlinkt, sondern nur englischsprachige oder vor allem kritische Ressourcen. Nervig.

  2. webwork

    Dass Wikipedia als ernstzunehmende Enzyklopädie wahrgenommen wird, ist aber nicht erst seit 2008 der Fall. Schon 2007 hat der Stern mal darüber berichtet, dass Wikipedia oft aktueller und detailgetreuer sei als Brockhaus.

    Und was die Verlinkung betrifft. Was gibt es denn schöneres, als (Konkurrenz)Sorgenfrei auf eine Autorität verlinken zu können?

    Manchmal verstehe ich die Leute nicht. Mir ist völlig gleichgültig, ob Wiki auf Platz eins rankt – solange ich nur direkt danach platziert bin.

    Aus genau den Gründen die Du im Artikel beschreibst, klicken viele User nämlich gar nicht mehr so gerne auf Wiki Links.

    Dass Wikipedia in Zukunft nicht mehr so dominant sein wird, sehe ich aber ähnlich – Leider.

  3. Ramses Revengeday

    Interessanter Artikel, ich finde das Wikipedia schon was bringt zwar kein besseren Pagerank dafür aber massig an Besuchern, ich hab es zum Glück quasi von ganz alleine geschafft einen Backlink von Wikipedia zu bekommen auf einen Artikel von mir.

    • Eugen

      wie hat es sich dann auf dein ranking ausgewirkt? War eine Veränderung deutlich zu spüren? Und was ist wenn man auf der englischen Wikipedia verlinkt ist?

      Dann hat man ja keine Besucher und durch das Nofollow auch keine sonstigen Vorteile, oder?

  4. Luc

    @Missfeldt
    Zu deiner Einschätzung: „Nach meiner Einschätzung werden das in zunehmenden Masse Informations-Videos sein.“

    Hier ein spannendes Projekt passend zu deiner Einschätzung: http://de.45info.com/ (Wikipedia-Artikel in 45 Sekunden als Video) Denn die Zukunft ist so nah :) oder für alle die auf etwas mehr „Schnickschnack“ stehen: http://www.qwiki.com/ (ist noch in der Alpha Phase aber vereint Wikipedia, fotopedia, youtube und google zur zeit nur englisch.
    Wer es selber mal ausprobieren möchte und eine Einladung benötigt einfach melden)
    Dazu passend auch die Vorstellung in Amerika: http://vimeo.com/15444551

    Fazit ich teile deine Einschätzung, wobei ich sogar weiter gehen würde. Es geht immer mehr in Richtung „echte“ Multimedia und Info-Videos sind nur ein Zwischenschritt dort hin. Aber die Schlußfolgerung das Wikipedia dadurch „zurückfällt“ glaube ich nicht. Wikipedia wird eher DIE Quelle sein für alle Multimedia/Video Angebote in der Zukunft und wahrscheinlich sogar sich selber zu einem Multimedia-Portal wandeln wenn im Backend die entsprechenden Tools so automatisiert, Standardisiert und einfach sind. Das die überwiegende Anzahl an Editoren damit umgehen kann.

    Du fragst was tun?
    1) Lernt beizeiten was über Bilder/Video-SEO z.B. bei http://www.tagseoblog.de ;) auch wenn sich hier noch jede menge verändern wird. Die Basics werden auch in Zukunft wichtig sein.
    2) „Kannst du deinen Feind nicht besiegen, verbünde dich mit ihm“ sagte schon Sunzi (http://de.wikipedia.org/wiki/Sunzi)
    Also nutzt Wikipedia für eure Projekte wo ihr nur könnt.

    Just my 2c ;)

  5. Ronny

    Natürlich ist es unschön, wenn die Wikipedia bei den einfachen Begriffen immer an erster Stelle steht. Doch sehe ich dies nicht als Problem an. Die meisten Nutzer des Internets verlassen sich doch eh nicht auf nur einen Beitrag zu einem Thema. Position Zwei und Drei in den Suchergebnissen können auch noch gute Klickergebnisse erzielen. Am Ende entscheidet dann wieder der Inhalt, wie lange sich Besucher auf dem Ziel aufhalten.

    Und hier gebe ich Martin vollkommen Recht. Die Artikel in der Wikipedia erhalten immer öfters einen wissenschaftlichen Beigeschmack. Von einfachen verständlichen Erklärungen kann man größtenteils nicht mehr sprechen. Glücklich kann sich dann der schätzen, der diese Lücke schließt und dadurch die breite Masse anspricht.

  6. tagSeoBlog

    @webwork: 2008 war die Reputation von Wikipedia in wissenschaftlichen Kreisen nach meiner Erfahrung unter aller Sau. Das ändert sich erst jetzt langsam, weil zunehmend universitäre Wikipedianer nachrücken.

    @Ramses: genau, die „zufälligen“ Links von Wikipedia sind die besten, denn sie sind ehrlich. Aber für viele Seos, die Linkbuilding nicht im Kontext mit Content-Verbesserung sehen, ist das natürlich ein Problem.

  7. seoprogrammierer

    Ich verlinke gute Seiten, Ende der Diskussion :-)
    Ne mal im Ernst, wer heute noch denkt Wiki zu verlinken sei schädlich soll es doch bitte ausprobieren!

  8. Markus

    Danke für den Artikel. Ich habe heute vor Kunden u.a. über Wikipedia gesprochen, im Grundtenor haben die von mir das Gleiche gehört. Du hast es aber viel deutlicher dargestellt. Ich bin absolut Deiner Meinung!

  9. Marcel

    Hi Martin,
    eins gefällt mir an deinem Artikel ganz besonders: Ein Link der Besucher bringt kann erst einmal nicht schlecht sein. Nofollow hin oder her. Soweit denken viele Leute heutzutage überhaupt nicht mehr. Oft wird auf Rankings geschielt die gar keine Besucher bringen und trotzdem wird gefeiert bzw. damit Werbung gemacht ;-)
    BG, Marcel

  10. Marcus

    Schöner Artikel!
    Das Einzige, was mich zunehmend an Wikipedia stört, ist zu viel Fachgeballer. Um schnell eine Begriffsdefinition aufzufrischen, nutze ich lieber eine Webseite und vergleiche auch mehrere Webseiten. Dies ist besser als ein extrem fachchinesisch langen Wikipedia Artikel zu lesen. Egal wo Wikipedia in den Serps steht, wer irgendwann die Nase von Wikipedia voll hat, achtet auch beim klicken in den Serps, auf welcher URL man das Wissen lesen möchte.
    Wie du hingegen follow/nofollow aus Google-Sicht ansprichst, wäre es für meine Seite positiv, wenn allein ein nofollow Link zu Wikipedia verweist – verstehe ich das richtig?

  11. Baynado

    Sehr guter Artikel zum Thema Wikipedia. Ich selber habe durchweg positive Erfahrungen gemacht.

    Wer bemängelt, dass die Wikipedia immer wissenschaftlicher wird, sollte mal wirklich nach den Vorteil von wissenschaftlichen Artikeln nachdenken.

    Denn die Wissenschaft ruht auf den Schultern von Giganten!

    Mehr sage ich dazu jetzt nicht. ;-)

  12. XAVA

    Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag… Haben uns letztens ebenfalls einige Gedanken zu Wikipedia aus SEO-Sicht gemacht und kamen zu ähnlichen Schlüssen. Die Prognose finde ich allerdings spannend. Wir kamen nämlich zu dem Schluss, dass Wikipedia seine Dominaz noch viel weiter ausbauen wird.

  13. Schnipsel

    „Links von Wikipedia sind die besten, denn sie sind ehrlich.“

    jaja… sie nützen halt nur nichts – immer schön die Wikipedia verlinken, dann klappts auch mit dem Ranking (der Wikipedia)

  14. Markus Laue

    Also ich muss ehrlich gestehen, dass ich denke, dass ein ausgehender Link zu Wikipedia zwar signalisiert, dass ich vertrauenswürdig bin, da ich auf Trust verlinke, nur aus SEO Sicht denke ich, dass die Vorteile dieses Links immer rudimentärer werden.

    Der nächste wichtige Punkt ist die „Macht“, die die Autoren bei Wikipedia ausüben. Auch, wenn ich das System hinter wikipedia für äußerst sinnvoll halte, denke ich dass das Verhalten der Autoren mittlerweile bereits Züge angenommen hat, die denen der DMOZ Autoren ähnlen. Wieso sollten Sie LInks zulassen, wenn Sie selber Nachteile davon haben könnten. Denn meiner Meinugn nach wird nur jemand Autor bei Wikipedia und Moderator, wenn er ebenfalls eigene Absichten verfolgt.

  15. Matthias

    Als Informationsportal kann man Wikipedia leider nur ungeschränkt empfehlen. Wenn es darum geht, jemanden ein Auto oder ein Bügeleisen zu erklären, dann kann man Wikipedia gerne nutzen, aber fürchten muss man sich im Medizin-Bereich. Dieser, vor allem sehr wichtige Bereich, ist bei Wikipedia keinesfalls erwähnenswert. Man braucht gar nicht erst zu versuchen einen Artikel z.B. über eine Krankheit zu editieren, auch wenn man noch so viele seriöse Studien liefert, die das Edit klar begründen. Denn was passiert? Wird eh gelöscht. Und damit ist Wikipedia für mich keine Quelle für hochwertige Informationen.

  16. Sean Kollak

    Also erstmal: klasse Artikel. Meiner Meinung ist Wikipedia auch für viele Suchanfragen ein nützlicher Startpunkt und darum zu recht an erster Stelle in den SERPs.

    Für manche sind die Wikipedia-Artikel aber zu lang und zu wissenschaftlich. Darum bauen wir bei Twick.it eine neue Enzyklopädie ohne Relevanzkriterien, aber mit FOLLOW-Link!

    Infos für SEOs unter der oben angegebenen Website. Schauts euch mal an. Bei Suchbegriffen wie „Faven“ und „Lustorgel“ listet Google unsere Erklärungen schon an 1. Stelle ;-)

    • Eugen

      und wie kann ich bei euch verlinkt werden?

  17. Max von myBier.at

    Toller und aufschlussreicher Artikel. Vor allem deine, dass Wikipedia ihre Dominanz verlieren wird bzw. könnte, ist echt interessant und eigentlich auch sehr schlüssig: die Zukunft gehört meiner Ansicht nach semantischen Tools wie Wolphram Alpha, die einem auf eine Frage eine konkrete Antwort liefern. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass Wikipedia ebenfalls an solchen Methoden arbeitet bzw. Kooperationen anstrebt.

  18. Marco

    Nutze Wikipedia schon sehr häufig, aber manchmal geht es mir ebenfalls auf den Wecker das die Artikel teilweise kilometerlang sind. Manchmal sollte es nach dem Motto gehen, in der Kürze liegt die Würze. :)

  19. Balkonania

    Auch wenn Wikipedia immer wieder auf den „oberen Rängen“ zu finden ist, nutze ich die Seite eher selten. Bei einigen Inhalten, die ich dort gelesen habe, stelle ich die Kompetenz des Autors in Frage. Und wenn ich mehrfach falsche Information von ein und derselben Seite erhalte, ist diese Seite mehr als uninteressant für mich. Ich denke, dass eben aufgrund diverser fehlerhafter Einträge, Wikipedia zukünftig an Relevanz verlieren wird.

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Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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