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Unwürdige Links

Links von Langnasen

Links von Langnasen

Das Thema Linkbuilding steckt immer noch in viele Seo-Köpfen. Viele glauben nach wie vor, dass man dadurch bei Google im Ranking steigt. Das Gegenteil ist noch nicht bewiesen, allen White-Hat-Seo-Parolen zum Trotz. In dieser Woche geht es beim Webmasterfriday um „Kommentar-Spam oder nicht? Merkwürdige URLs …“ – eine gute Gelegenheit, das Thema nochmals aufzugreifen. Ich mache das auch ganz bewusst vor Beginn der Nischenseitenchallenge 2015, weil …

… weil zu erwarten ist, das wieder viele auf rückwärtsgewandte Methoden setzen und sich dann frustriert wundern. Wenn man schon Links haben will, dann muss man sich auch als „würdig“ erweisen.

Link als Empfehlung

Links: Das Prinzip der Empfehlung

Links: Das Prinzip der Empfehlung

Es gibt wirklich „unwürdige Links„. Normalerweise werden Links aktiv von Content-Erstellern gesetzt. Links sind Empfehlungen und spielen daher im Google-Algorithmus eine große Rolle. Aber mittlerweile haben sich viele Internet-basierte Dienste technisch so verselbständigt, dass man auch selber in anderen Inhalten Links setzen kann (von den Systemen, wo man dafür Geld bezahlt, will ich gar nicht sprechen). Ich meine Blogs und Foren in Kommentaren. In beiden Systemen sind Kommentarlinks keine echten Empfehlungen, sondern eine Referenz des Kommentierenden.

Link als Referenz

Bild links

Bild links

Manche URLs, die dort angegeben werden, sind elend. Ich habe in diesem Blog schon lange auf „nofollow“ umgestellt. Wer hier kommentiert, will inhaltlich etwas beitragen. Und die URL dient nicht Seo-Motiven, sondern ist eben eine Referenz, damit man sehen kann, für welche Domain die Person verantwortlich ist.

Trotzdem – trotz nofollow – kommt es immer wieder vor, dass ich URLs entferne. Einfach weil die Seiten, die sich dahinter verbergen, unwürdig sind. Ich schütze damit quasi den Kommentator :-)

Spam-Verdacht

Nicht selten ist es einfach nur der Domainname, der abstoßend wirkt. Jede Domain, die nach dem Prinzip „Keyword-Test“ oder „Keyword-Vergleich“ aufgebaut ist, sieht potentiell nach Nischenseiten-Spam aus. Wenn ich den Betreiber kenne, kann der Link schon mal durchgehen, aber in der Regel fliegt die URL raus. Aber auch bei reine Keyword-Domains bin ich mittlerweile misstrauisch geworden. Auch hier tummeln sich viele schlecht gemachte Websites.

Spam-Erkennung

Spam-Links entfernen

Spam-Links entfernen

Ich nehme mir fast nie die Zeit, eine Domain gründlich zu studieren bzw. zu analysieren. Das ist grundsätzlich ein erster Eindruck, der erste Textabsatz und ein Bauchgefühl. Wer also eine URL in einem Blog angibt, sollte darauf achten, dass wenigstens dieser erste Eindruck gut ist, also Design, wenig bzw. unaufdringliche Werbung im sichtbaren Bereich, und ein plausibler, gut lesbaren Einleitunsgtext. Ein gutes Bild kann hier natürlich auch sofort ein positives Gefühl vermitteln.

Traffic-orientierter Spam

Dass ich die URLs rauswerfe, hat nichts mehr mit Google zu tun. Stattdessen denke ich dabei an meine Leser. Denn der einzige Sinn dieser URLs ist doch, die Besucher auf die Seiten zu locken. In meinen WordPress-Statistiken kann ich auch erkennen, dass manch umstrittener Kommentar durchaus bis zu 100 Klicks bekommen kann. Mnchmal werde ich von anderen Lesern darauf aufmerksam gemacht, meist ärgern sich diejenigen, die das angeklickt haben oder schütteln den Kopf.

Fazit: überdenkt die Domainnamen

Kurzum: nofollow hin- oder her. Unwürdige Domains bekommen bei mir keine Link. Über Grenzbereiche lässt sich sicherlich streiten :-)

Wer also eine neue Nischenseite startet: denkt mal über den Domain genau nach. „Keyword und …“ ist eventuell nicht das Schlaueste in 2015.

Links (Klick öffnet alle Artikel, in denen das Bild bereits benutzt wurde)

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Weitere Teilnehmer des Webmasterfriday

Natürlich verlinke ich gerne die aktuellen Artikel der Webmasterfriday-Teilnehmer, die sich ebenfalls mit dem Thema auseinandersetzen:

Weiterlesen?

Kategorie: SEO Stuff   Autor: Martin Mißfeldt

Werbung von Karl Kratz:

34 Kommentare zu "Unwürdige Links"

  1. ElGordo

    Ich sehe das ähnlich wie Du. Allerdings schaue ich mir die verlinkten Seiten meist etwas intensiver an, da ich wohl zu der Minderheit gehöre die einen dofollow Link geben. Geiz ist zwar geil, aber wenn es eine Seite wert ist kann sie auch gern von mir einen follow Link bekommen.

    Bei SPAM und speziell getarnten Keywords bzw. Nischenseiten bin ich allerdings hart und diese Kommentare wandern dann auch direkt in den Papierkorb. Lieber ein paar Kommentare weniger, dafür aber die richtigen.

    • Mißfeldt

      naja, wenn die Kommetare gut und hilfreich sind, lösche ich nur die URL. Dann benutzt der Kommentator beim nächsten Mal hoffentlich eine bessere :-)

  2. Schnurpsel

    Naja, also in Foren können Links im Beitrag schon eine echte Empfehlung sein.

    Oft habe ich einfach keine Lust, bei den immer wieder gleichen Fragen immer wieder dasselbe zu schreiben. Besondern wenn ich zu dem Problem schon einen Blogartikel geschrieben habe, verweise ich halt einfach per Link darauf.

    Natürlich nicht nur bei eigenen Artikeln. Wenn jemand anderes eine ausführliche Lösung parat hat, verlinke ich auch dorthin. Man muß ja nicht jedes Problem immer und immer wieder im Forum durchkauen.

    • Mißfeldt

      ja stimmt. Im Grunde meine ich Footer-Links in Foren. Die im Content werden ja eh meist redaktionell geprüft. Und klar: in der Regel sind das hilfreiche Links.
      Ich hätte zwischen Blogs und Foren differenzieren sollen :-)

  3. joghurtKULTUR

    Ich kille in der Regel bei solch auffälligen Domains wie du sie angesprochen hast den kompletten Kommentar. Die Zielseite schaue ich mir eigentlich nur dann an, wenn der Kommentar mich irgendwie anspricht. Erfahrungsgemäß also nahezu nie :-)

  4. Alex L

    Hallo Martin,

    danke in erster Linie für die Verlinkung. Bei mir ist es so, dass ich fast alle sinnvollen Kommentare mit den Links durchgehen lasse. Es sei denn, es sind wirklich Spam-Seiten dabei. Auch Shop-Betreiber dürfen einen Links setzen und bis jetzt hat Google deswegen nicht gemeckert, zumindest auf meinem Hauptblog Internetblogger.de.

    Aktuell lösche ich die URLs von Schlüsseldiensten, die doch mal vermehrt kommentiert haben und das will ich auf meinen Blogs nicht mehr haben. Ansonsten kann gerne jeder seinen Link setzen, solange dahinter ein ordentlicher Internetauftritt steckt.

    Auf meinen Blogs, auf manchen arbeite ich mit doFollow/NoFollow in den Kommentaren, da ich ein Plugin installiert habe.

    • ElGordo

      Hallo Alex,

      interessant. wie heisst das Plugin?

      Gruss El

  5. Thomas

    Das große Problem ist mittlerweile einfach, dass es momentan eine wahre Nischenseiten-Flut zu geben scheint. Ich selbst habe einige Domains im Stil von „xxx-test.de“, versuche dort jedoch auch wirklichen Mehrwert zu bieten.

    Was mich ankotzt sind ellenlange, einseitige Websites, die von oben bis unten mit Werbung zugekleistert sind. Ich kann also durchaus verstehen, wenn man solche Websites nicht in seiner Kommentarsektion haben möchte.

    Noch viel besser ist, wenn man sich in einem Artikel negativ gegenüber Text-Spinnern äußert und in den Kommentaren dann Domains zu Text-Spinnern hinterlegt werden. Nice try. ;)

    • Mißfeldt

      Du findest die ellenlangen Onepager nervig (ich übrigens meist auch), andere finden sie im Gegenteil sehr hilfreich. Schwierig, da stichhaltige Kriterien zu finden bzw. ein Thema für sich. Danke für die Anregung :-)

  6. Tom (wrel)

    Hi Martin,

    ja also ich finde das mit den Kommentar-Links genauso. Ich habe schon lange die URL aus den Kommentaren entfernt. Resultat: Es kommentiert nur noch jemand, wenn er eine explizite Frage hat. Als wären 90% der Kommentatoren nur auf Links aus. Sehr schade.

    Ansonsten finde ich einfach, dass das „Webseite“ Feld in den Kommentaren die Webseite des Kommentatoren beinhalten soll. Wenn du bei mir ein Kommentar hinterlässt und es steht als Webseite tagseoblog.de und ich sehe mir die Seite kurz an, kriegst du den Link. Steht da aber Nagelscherentest.de dann bist du durchgefallen.
    Auch Deeplinks geben ein Zeichen, warum derjenige kommentiert hat.

    Schönes Wochenende

    • Mißfeldt

      Stimmt, Deeplinks sind auch immer sehr verdächtig…

  7. Ralf Endres

    Das Thema Linkbuilding ist aber auch eines der Themen mit dem sich die von dir genannten SEO-Köpfe teilweise eine goldene Nase verdienen.

    OK, goldene Nase ist vielleicht etwas übertrieben, aber mit dem Verkauf ihrer eBooks, die u.a. genau eine wie von dir beschriebene vorgehensweise immer wieder als die Link-Building Erfolgsformel verkaufen, verdienen solche Onlinemarketing Spezialisten nicht schlecht.

    Ja, ich habe auch bei Kommentaren auf Blogs meine URL angegeben. Sicherlich auch mit dem Gedanken den ein oder anderen zusätzlichen Besucher abzubekommen. Mittlerweile verzichte ich darauf und gehe auch selbst dazu über verschiedene URLs bei den Kommentaren zu löschen, den Kommentar aber in den meisten Fällen stehen zu lassen.

    • Mißfeldt

      Hm, ehrlich gesagt bezweifle ich, dass man sich mit Linkbuilding noch „eine goldene Nase“ verdienen kann. Klar gibt es immer welche, die andere „austricksen“, indem sie z.B. völlig Ahnungslosen Methoden als Ebook verkaufen, die von gestern sind oder öffentlich weitgehend bekannt. Aber, hey, das ist doch kein tragfähiges Business-Modell. Das trägt vllt. ein par Monate, aber dann ist der Ofen aus.

      Wenn ich Webprojekte konzipiere, denke ich nicht in Wochen oder Monaten, sondern in Jahren bzw. Jahrzehnten (naja, das ehrlich gesagt noch nicht :-)

  8. Andreas AT

    Also das überprüfen der Links in Kommentaren gehört für mich ganz normal zum Moderieren dazu. Bei manchen Seiten sieht man halt direkt was sich dahinter verbirgt. Da muss man nicht erst die Seite aufrufen. Dann fliegt der Link halt raus. Umgekehrt sieht man manchen URLs ja auch schon an, dass sie zu 99% ok sind. Die wenigsten Verlinkungen rufe ich daher wirklich auch auf, aber ich sehe mir schon in jedem Kommentar auch kurz an welche Domain dort eingetragen wurde.

    • Mißfeldt

      Naja, man kann sich auch vertun. Ich habe schon so manche Domain gesehen, deren Name sehr fragwürdig war, aber die dann doch wirklich interessante und hilfreiche Inhalte parat hatte. Es gibt (leider) immer wieder Ausnahmen, so dass ich doch meist die Homepage kurz öffne.

  9. Tobias

    Hallo Martin,

    ich lese jetzt schon seit über 3 Jahren regelmäßig Deinen Blog und fand Deine Beiträge immer sehr hilfreich. Aber plagt Dich hier nicht eine Doppelmoral? Ein paar Beiträge unter diesem schreibst du noch über Deine Nischenseite „Lichtmikroskop.net“, eine eindeutige Keyword-Domain. Sie bietet zwar tolle Inhalte, ist designmäßig aber eher schlicht und spärlich gehalten. Nach Deinem Beitrag hier müsstest Du also Deine eigene Seite aus den Kommentarfeldern verbannen.

    Verstehe mich nicht falsch, ich kann Spam-Kommentare auch absolut nicht leiden. Doch wenn jemand einen sinnvollen, teils sehr umfangreichen Kommentar schreibt, würde ich diesen doch nicht löschen, nur weil seine Seite „abcprodukt-test.de“ heisst. Selbst wenn es ein One-Pager mit einem über 2000 Worte langem Text ist. Auch so eine Seite kann sehr viel Mehrwert bieten. ( Bedenke auch, dass OnePager momentan sehr im Trend sind und sich mit Anchor-Links super navigieren lassen. )

    Würde mich über eine Antwort freuen. :)

    Ein schönes Wochenende & Viele Grüße,
    Tobias

    • Mißfeldt

      Ja, danke, sehr berechtigter Hinweis.
      Ich habe ja geschrieben, dass ich mir meist die Homepage kurz anschaue. Und da ist eben der erste Eindruck sehr wichtig. Ich glaube zwar nicht, dass viele Seos so agieren, aber doch eine Menge „Otto-Normalverbraucher“. Daher habe ich das oben mal – etwas überspitzt – geschildert, weclhe Gedanken man sich so macht.

      Ich ärgere mich im Nachhinein über so manchen Domainnamen. Warum ich seinerzeit von „Brille-kaufen.org“ auf „Brillen-Sehhilfen.de“ umgezogen bin, habe ich schon beschrieben, siehe: http://www.tagseoblog.de/warum-brille-kaufen-nun-www-brillen-sehhilfen-de

      Letztlich kann natürlich auch eine Keyword-Domain sehr gut sein. Aber es gibt ein gewisses „Mißtrauen“ gegenüber „Nischenseiten“: Naja, übermorgen geht es mit der Challenge 2015 los, und im ersten Artikel werde ich noch mal deutlich machen, was ich darüunter verstehe und welches Vorgehen ich Mist finde :-)

  10. Rainer Safferthal

    „Das Thema Linkbuilding steckt immer noch in viele Seo-Köpfen. Viele glauben nach wie vor, dass man dadurch bei Google im Ranking steigt. Das Gegenteil ist noch nicht bewiesen, allen White-Hat-Seo-Parolen zum Trotz.“

    Ist das jetzt das neueste SEO-Märchen? Mach doch mal einen Beweis wie weit man ohne Links kommt. Am besten bei der nächsten Nischen-Challenge. Keine Inzucht-Links mehr wie letztes mal, sondern nur in den Google Webmaster Tools anmelden. Auch nirgends den Domain-Namen erwähnen, weil könnte ja sein, dass jemand verlinkt.

    • Mario

      Das sehe ich ähnlich. Gerade wer seine erste Nischenseite aufbaut und kein eigenes Netzwerk hat, wird aus meiner Sicht niemals Rankings erreichen, wenn kein eigenes Linkbuilding gemacht wird.

    • Benny

      Kann dir absolut zustimmen.
      All diejenigen, die bahaupten, Linkbuilding sei tot oder kaum von Bedeutung, kann ich nicht mehr so ganz für voll nehmen.

      Hab in unzähligen Nischenseiten das Phänomen gehabt, dass trotz umfangreichen, hochwertigen Contents und leichtem Linkaufbau die Rankings mäßig waren – über Monate.

      Kaum baue ich 3,4 gute Links, explodieren Sie schlagartig dank stark verbesserter Rankings – und zwar nachhaltig.

      Mag sein, dass Links vor 2 Jahren noch bedeutender waren, aber wer heute eine Nischenseite ohne Linkbuilding erfolgreich machen will, der kann es auch gleich bleiben lassen. Trotz des exquisitesten Contents!

      Netter Beleg: Der Gewinner der Xovilichter Challenge vor knapp nem Jahr rankt auch heute noch im Girokonto-Bereich – und womit? Mit Links. Ausschließlich.

      Daher würde ich sogar soweit gehen: Du kannst mit dem perfekten Linkbuilding (leider) noch jeden Schrott ranken, aber die besten Inhalte sind ohne Links in den Weiten des Internets verloren.

  11. Felix

    Hallo Martin,

    da muss ich Tobias ganz klar zustimmen. Du selbst solltest wissen wie schwer es ist bei dem Linkgeiz von heute an ein paar Backlinks zu kommen. Wenn ich mich recht entsinne hast dich selbst sogar schon einmal darüber beklagt.

    Kommentarlinks sind nicht einmal besonders hochwertig, aber ganz ohne Backlinks geht es (vor allem zum Start einer neuen Seite) nunmal nicht, da kann man die besten Inhalte haben und keiner bekommt es mit.

    Ich finde es nicht ok sich am Content anderer Leute zu bereichern, indem man den Link löscht und den Kommentar stehen lässt, denn nichts anderes sind Blogkommentare: Content. Entweder man behält den Kommentar, dann sollte man auch den Link als Dankeschön an den Verfasser stehen lassen, wenn die Seite nicht unbedingt mega spammy ist oder gegen deutsches Recht verstößt, oder man löscht eben alles.

    Ich finde es mindestens genauso schlimm, wenn sich Seitenbetreiber schön gratis Inhalte liefern lassen und die Links nachträglich entfernen. Dann sollte man Links von vorneherein nicht anbieten. Mir kommt das mittlerweile schon wie eine Masche vor. Manche werben sogar explizit mit „dofollow-Blog“ und in Wirklichkeit ist der Link dann nofollow oder wird komplett rausgenommen, da kann die Seite noch so hochwertig und der Kommentar noch so sinnvoll und ausführlich sein.

    Wenn ein Kommentar gut und ausführlich geschrieben ist, ist es dann nicht egal ob die Absicht dahinter steckt damit einen Backlink als schönen Nebeneffekt abzustauben? Es sind gratis Inhalte für deinen Blog. Und mal ehrlich, wenn der Kommentar stehen bleibt, kann er ja nicht so schlecht gewesen sein. Jemand der spammige Seiten baut, gibt sich in der Regel auch keine Mühe einen sinnvollen und umfassenden Blogkommentar zu verfassen.

  12. Dennis

    Interessante Sichtweise.

    Ich lege Wert darauf, dass auch meine Nischenseiten möglichste professionell sind. Betrachte sie deshalb also nicht als Spam. Aber ich fand auch immer, dass es nicht so super wirkt.

    Man erkennt diese Seiten immer auf den ersten Blick und weiß: Da wollte jemand Geld verdienen. Das ist meistens nicht der beste Antrieb zu gutem Content.

    Wie bewertest du den SEO-Einfluss einer EMD, bzw den Effekt, wenn es keine mehr ist?

    Das legt den Fokus noch mehr auf den Content und die Funktion als HUB für die Themen, oder?

    Bin gespannt auf deine Sichtweise dazu.

    Liebe Grüße
    Dennis

  13. Oli

    Das handhabe ich ganz ähnlich. Seiten mit keyword24.de oder so schaue ich mir oft gar nicht mehr an. Wenn ein Kommentar wirklich relevant ist, kann von mir aus auch mal eine doofe URL drinbleiben, aber mittelmässige URL fliegen bei mir durchaus schneller raus.

  14. Andreas

    Blogkommentare sollten laut Google ja ohnehin Nofollow sein, die Seiten unter dem Autoren des Kommentars lösche ich auch hin und wieder um (wie du sagst) den Kommentator zu schützen, weniger in meinem Blog, der seit etwa einem Jahr über den Status in Arbeit nicht hinauskam (hatte ich auch nicht erwartet, richtig Zeit habe ich erst ab März) mehr bei meiner Agentur, die im blog viel mehr Kommentare bekommt, vermutlich sogar noch wegen des vermeindlich hohen Pageranks.
    Ein Link den ich setze und der dazugehörige Linktext sind ein versprechen an den Leser, dass er den Inhalt des Linktextes dort findet. Trotzdem nehme ich mir ein paar Sekunden um (ähnlich wie du) nach Bauchgefühl zu entscheiden.
    Kommentare ohne Wert fliegen auch in den Müll – „hey super Beitrag“ – bitte, weder hat der kommentator den Beitrag gelesen, noch kommt er wieder – es sei denn, er will noch einen Link…
    Ich besitze aber keinen Linkgeiz, ich denke aber doch bei allem an den Leser. Und ehrlich, auf Kommentarlinks könnte man komplett verzichten, der Traffic über diesen Link ist viel mehr Wert. Der könnte auch Links generieren. Genug – an die arbeit jetzt…

  15. Susanne

    Oh je, ganz schön eingebildet, was manche hier so von sich geben.
    Selbst einen SEO-Blog schreiben oder lesen und dann an anderen herumkritisieren, weil sie SEO betreiben … Ist schon ein bisschen inkonsequent.
    Ob Kommentar-Spam was bringt, sei dahingestellt. Aber wenn sich jemand die Mühe macht, einen sinnvollen Kommentar zu schreiben, dann lasst ihm doch den Link. Auch wenn’s ein bommerlunder-test ist. Und wenn der Kommentar Mist ist, dann löscht doch alles.
    Oder ihr lasst das Feld für die URL halt gleich weg.
    Aber „Gott“ spielen und nach Nase und Tagesform entscheiden. Klar kann jeder auf seinem Blog machen was er will. Aber trotzdem … ich find’s wähhh …

  16. A. Kasakow

    Ich halte die Vorgehensweise für völlig falsch. So ein Blog würde ich nicht noch einmal besuchen. Warum?

    Gehört nicht eine Domain zum Kommentar dazu? Wieso wird die Domain gelöscht aber Kommentar belassen? Wenn es sich um Spamverdacht handelt, so sollte der Kommentar gar nicht erst akzeptiert werden, dennoch löschen die meisten nur die Domain raus und bereichern sich am Kommentar bzw. am geistigen Eigentum anderer, ohne dafür etwas zu geben.

    Wenn es nervt soll doch der Blogbetreiber das Eingabefeld löschen, was ggf. mit 90% vom Kommentar-Rückgang zu folge haben könnte. Davor haben die meisten Angst.. :)

    Grüße

    • Mißfeldt

      ah, prima. Erst mal vielen Dank, dass Du eine andere Sichtweise so deutlich artikulierst :-)
      Im Umkehrschluss folgt daraus ja, dass 90% der Kommentierenden das nur tun, um einen Link zu bekommen. Das glaube ich nicht.
      Ich sehe auch nicht den Zusammenhang mit dem „geistigen Eigentum“. Wer darauf Wert legt, soll mit seinem kompletten Klarnamen kommentieren, dann ist es für jeden ersiichtlich. Links zu persönlichen Seiten (Blogs etc.) gehen auch ohne Anstand durch.
      Auch Leute, die mehrfach kommentieren und mir somit bekannt sind, behalten natürlich den Link.
      Schwierig wird es ja nur bei denen, die einmalig (vermutlich weil sie den Link in irgendeinem Tool gefunden haben) hier vorbeischneien und offensichtlich nur einen Link platzieren wollen, weil sie relevanten Traffic vermuten. Auch das ist an sich kein Problem, nur wenn dann die Zielseiten wirklich spamig daherkommen – dann fliegt der Link raus.
      Aber wenn der Kommentar gut und hilfreich ist, na dann lasse ich ihn natürlich stehen. Wenn mich dann jemand anmailt und sagt: ok, kannst Du stattdessen bitte diese URL einfügen – und die sieht sauber aus – na dann mache ich das auch.

      Was mich aber wirklich grundsätzlich ärgert, ist, wenn man nur und ausschließlich wegen des Links kommentiert. Darum geht es nicht, weder in diesen noch in anderen seriösen Blogs.

      • A. Kasakow

        Deine Sichtweise ist verständlich, Martin. Jeder soll es für sich entscheiden und so sein Blog führen wie es für richtig hält.

        Grüße

  17. Volker

    Hallo,

    das Thema Links in Kommentaren ist ja schon ein ziemlich altes Thema. Ich bin immer noch der Meinung, dass das Internet durch Verlinkung lebt. Deshalb werden bei mir Links in Kommentaren auf auch nicht gelöscht.

    Ich gebe aber zu, dass ich im Laufe der Jahre mit der Auswahl der Kommentare, etwas strenger geworden bin.
    Habe ich früher fast jeden Kommentar freigeschaltet, erwarte ich heute, dass er schon einen gewissen Sinn macht.

    Kommentare, die nur aus einem Satz bestehen (es sei denn er macht in einer Diskussion Sinn), werden gar nicht erst freigeschaltet.

    Vernünftige Kommentare werden auch dann freigeschaltet, wenn die Seite nur verkaufen will. Allerdings sollten sie schon mehr oder weniger zum Thema des Blogs passen.

    Glücksspielseiten werden beispielsweise grundsätzlich abgelehnt, selbst dann, wenn der Kommentar gut sein sollte.

    Was ich aber grundsätzlich nicht mache, ist den Kommentar freizuschalten und den Link zu löschen. Ich finde das ziemlich unfair, den kostenlosen Content (denn auch ein Kommentar ist Content) zu übernehmen, aber die Bezahlung/Belohnung, also den Link, nicht zu gewährleisten.

    Man könnt es fast als „Contentklau“ bezeichnen. Schließlich hat sich der Schreiber bzw. die Schreiberin die Mühe gemacht, den Content zu erstellen.

    Wenn mir der Link nicht passt, wird der Kommentar nicht freigeschaltet, das ist für beide Seiten fair.

    Schönen Gruß
    Volker

    • A. Kasakow

      Danke Volker! Genau so sehe ich das auch, einfach zu trennen und einen Teil zu beanspruchen und anderen zu löschen, hat noch nie für mich Sinn ergeben. Dann erst gar nicht freischalten!

      Das Gleiche gilt für Kommentare die Zensiert werden bzw. einfach gekürzt werden, nur weil jemanden die Meinung nicht passt.

      Muss aber jeder für sich entscheiden, für mich steht eben fest; wird ein Teil von meinem Kommentar gelöscht, so lösche ich auch das Blog aus meiner Liste.. Ist doch fair..

  18. Lothar Grieszl

    Ich bin auch der Meinung, dass man aus dem Domainnamen nicht unbedingt auf den Inhalt der Website schließen kann. Ein kurzes Öffnen der Seite ist durchaus fair, anstatt den Kommentar sofort kommentarlos in den Papierkorb zu befördern, nur weil der Domainname ein Keyword enthält. Es gibt auch sehr viele Domains, in deren Namen kein Keyword zu finden ist und die es dennoch nicht wert sind, gelesen zu werden.

    • Chris

      Ich halte es in der Regel so, dass ich mir alles relativ genau ansehe: Welche Qualität hat der Kommentar? Welche Hinweise gibt mir der Domainname? Und wie sieht die Webseite selbst aus? Normalerweise lösche ich die Kommentare, die offensichtlich Spam sind. Da die Kommentarlinks aber eh nofollow sind, muss man jetzt auch nicht päpstlicher sein als der Papst.

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Martin Mißfeldt

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