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Geld verdienen im Internet – Basics für Einsteiger

Geld verdienen im Internet

Geld verdienen im Internet

Der Wunsch, möglichst schnell und ohne Aufwand viel Geld zu verdienen, vernebelt so manchem die Sinne. Scheinbar erfolgreiche Vorbilder, die das geschafft haben, wovon man träumt, versprechend das Blaue vom Himmel – und so gerät man schnell in einen Abwärtsstrudel, dem zu entkommen sehr schmerzhaft und vor allem teuer sein kann. Im Folgenden möchte ich daher einen Basis-Artikel für Einsteiger bieten, der zeigt, dass das Prinzip des Geldverdienens überall gleich ist. Das Internet verschiebt lediglich die Perspektive …

Das Prinzip des Geld-Verdienens

Das Wichtigste vorab: Ob nun im Internet oder in der realen Welt, das Prinzip ist stets das selbe:

  • Man muss etwas haben, das man verkauft (Produkt).
  • Man muss jemanden finden, der es kauft (Käufer).

Das ist vollkommen trivial, aber viele vergessen es, wenn sie sich über Möglichkeiten des Online-Verdienens kundig machen. Also, jeder möge sich bitte immer fragen: was ist das Produkt, und wer ist der Käufer!?

Bei sehr vielen Angeboten, die man bei der Recherche zum Geld-Verdienen findet, läuft es auf folgendes hinaus:

  • Das Produkt ist das, was man mir zum Thema Geld-Verdienen anbietet (Video-Kurs, E-Book etc.).
  • Der Käufer ist man selber.

Es wird nur so geschickt und schmackhaft verpackt, dass man es gar nicht bemerkt …

Geld verdienen – oder besser gleich „gewinnen“?

Tagesgeld und Co.

Tagesgeld und Co.

Zunächst: Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man das Geld (durch Arbeit) „verdienen“ möchte, oder ob man es eigentlich „gewinnen“ will. Es gibt eine Reihe (sehr fragwürdiger) Figuren, die einem so eine Art „Internet-Aktienhandel“ aufschwatzen wollen („Trading …“). Das liegt etwa auf einem Niveau wie ein „todsicherer Trick für ein Online-Casino“. Allen diesen Angeboten gemeinsam ist, dass sie einen finanziellen Einsatz erwarten – und im Kleingedruckten davor warnen, dass der Einsatz schnell futsch sein könne. Also: Finger weg – wer eh zu wenig Geld hat, sollte das wenige nicht auch noch in unberechenbare Glücksspiele stecken. Aber: wer das möchte: „Geld verdienen ohne Arbeit“ – der braucht jetzt nicht mehr weiterlesen. Tschüssi …

Geld verdienen mit Umfragen

Verbranntes Geld ...

Verbranntes Geld …

Einige Anbieter locken damit, dass man Geld für seine Meinung bekommt – indem man einfach an Umfragen teilnimmt. Das kann man machen (wenn man die Masche dahinter nicht durchschaut). Pro Umfrage bekommt man ca. 3-5 Euro. Manchmal auch mehr, viele werben gerne mit „bis zu 15 Euro pro Umfrage“. Der Witz ist nur: ist das eine Perspektive? Wie viele Umfragen muss man am Tag machen, um davon leben zu können? Sechs, acht zehn? Zwei Tage lang, fünf Wochen lang oder 20 Jahre lang, täglich?

Hinzu kommt, was viele nicht bedenken: in dem Moment, wo man sich selber als Teilnehmer eines solchen Umfrage-Vermittlungsdienstes anmeldet, hat man viel mehr von sich preisgegeben, als man glaubt. Man ist selber zum Produkt geworden. In Kombination mit den Antworten, die man bei den Umfragen gibt, wird man so zur idealen Melkkuh findiger Werbetreibender. Denn die verkaufen diese Daten gerne und ohne Skrupel an andere Firmen weiter.

Geld verdienen mit „Werbung schauen“ oder Klicken

Dumm aus der Wäsche schauen ...

Dumm aus der Wäsche schauen …

Genau so verhält es sich mit Angeboten, die Geld dafür versprechen, dass man sich Werbeclips ansieht oder auf bestimmte Produkte klickt. Das hat vordergründig den Sinn, irgendwelche Rankings mit unlauteren Methoden zu manipulieren. Man wird nicht nur Teil dieses kriminellen Systems, sondern verdient damit höchstens im Euro-Bereich, was einfach null-komma-null langfristige Perspektive bietet.

Geld verdienen als Produkttester

In Zeiten von Amazon und Co. werden Produktbewertungen für die Kaufentscheidung immer wichtiger. Um die eigenen Produkte zu optimieren, suchen fragwürdige Shopbetreiber daher nach „Bewertern“, die für gutes Geld positive Bewertungen schreiben. Aber Achtung: das Ganze ist rechtlich höchst fragwürdig.

Allen bisher genannten Methoden ist eines gemeinsam: man hat anschließend nicht Eigenes in den Händen. Keinen bleibenden Wert, den man ev. weiter verwenden kann (zum Beispiel eine Website). Für diejenigen, die richtig krasse Geldsorgen haben, mögen das Wege sein, um kurzfristig ein paar Euro zu verdienen. Aber man gibt dabei stets sehr viel preis (und zwar zeitlich unbefristet, das Internet vergisst nicht). Eine echte Perspektive für ein dauerhaftes, stabiles (Neben-) Einkommen ist das alles nicht!

Die Chancen des Internets

Arbeit ...

Arbeit …

Aber natürlich geht das. Es gibt viele erfolgreiche Beispiele von Internet-Selbständigen, die sich weitgehend durch passive Einnahmen ihrer Websites finanzieren können. Aber der Reihe nach… Gehen wir im Folgenden davon aus, dass man in der Tat vorhat, sein Einkommen durch eigene Arbeit zu verbessern. Die Frage ist: Welche Leistung bietet man an? Was ist das, was man hergibt – und andere dafür bezahlen? Was ist das „Produkt“? Was kann man überhaupt anbieten?

Geld verdienen mit „Digitalen Infoprodukten“

Geld verdienen im Internet – der große Beschiss!

Geld verdienen im Internet – der große Beschiss!

Seit Jahren sehr beliebt sind hier die sog. „Digitalen Infoprodukte„. Das sind im Grunde genommen Texte, manchmal rudimetär bebildert. Meist sind es Ratgeber-Artikel. Diese Artikel werden dann zu meist völlig überzogenen Preisen auf sog. Landingpages angeboten. Dort wurde für das „Produkt“ noch ein gefaktes Hardcover-Foto erstellt – und man wird mit viel Brimborium dazu gedrängt zu bestellen.

Das Problem ist: man muss so einen Ratgeber erst mal schreiben – und zwar so fundiert, dass nicht gleich 99% der Käufer ihr Geld zurück haben wollen. Das können die wenigsten – denn wer gut schreiben kann, braucht sich im Internet eh keine Sorgen zu machen.

… durch Provisionen

Weil aber die meisten, die zwar schnell und hektisch reich werden wollen, gar nicht schreiben können, müssen sie sich von anderen helfen lassen. Und das genau ist der Trick der „Geld-verdienen im Internet-Mafia“. In den meisten Fällen läuft es darauf hinaus, dass man ein Digitales Infoprodukt eines anderen weiterverkauft und dafür eine Provision erhält. Am Anfang funktioniert das ev. noch, weil man im eigenen Bekanntenkreis einige Dussel hat, die das kaufen. Aber nach kurzer Zeit ist der Drops gelutscht. Dann hat man einiges an Geld für den Video Kurs „Geld verdienen im Internet“ gezahlt – und ein Bruchteil davon als Provision wiederbekommen. Aber das war es dann. Dieses Provisionsprinzip ähnelt einem digitalen Kettenbrief.

Die drei Probleme mit Digitalen Infoprodukten:

  • Man kann es in der Regel nicht selber schreiben, sondern muss es für teure Lizenzgebühren bei jemandem erwerben (meist dem Video-Kurs oder E-Book Anbieter).
  • Man bekommt nur bei tatsächlichem Weiterverkauf eine Provision.
  • Es gibt inzwischen fast jede Information frei verfügbar im Netz, d.h. das Interesse an teuren Infoprodukten sinkt rapide.

Der Einzige, der wirklich profitiert, ist derjenige, der einem das aufschwatzen konnte.

Affiliate-Marketing

Flugzeugträger-Test.de (oder so) - so nicht!

Flugzeugträger-Test.de (oder so) – so nicht!

Das einzige wirklich dauerhaft erfolgversprechende Modell zum Online-Geld-Verdienen für Neueinsteiger ist das Affiliate-Marketing. Als Affiliate ist man quasi ein Zwischenhändler. Man verkauft die Produkte eines anderen und erhält dafür eine Provision. Aber eben nicht irgendein Wischi-waschi-Digi-Infoprodukt“, sondern echte Dinge aus der realen Warenwirtschaft (Waschmaschinen, Kühlschränke, Handys etc.)

Dieses Modell bieten inzwischen viele Online-Shops an, meist wird es „Partnerprogramm“ genannt. Nach der Anmeldung bekommt man eine eigene ID, die dann (meist) als Browser-Cookie auf dem Rechner eines Users platziert wird. Findet auf der Shop-Seite ein Kauf statt, erhält man die Provision (in der Regel ca. 3 – 10%). Das am weitesten verbreitete Affiliate-Partnerprogramm ist das von Amazon.

Man braucht dadurch kein eigenes Produkt mehr, sondern vermittelt lediglich Verkäufe – für viele ein entscheidender Vorteil.

Die eigene Website

Aber man benötigt natürlich erst einmal eine eigene Website, über die die Besucher gehen müssen, damit so ein Cookie überhaupt gesetzt werden kann. Daran scheitern viele. Geld-verdienen im Internet bedeutet also in erster Linie: man muss überhaupt erst einmal eine eigene Website erstellen können. Das ist ein sehr komplexes Thema (Technik, Struktur, Inhalte, Medien, etc.), das man aber dank des wirklich einfachen Wordpress-Systems ganz gut in den Griff bekommen kann.

Bevor man also an das Geld-Verdienen im Internet denken kann, muss man erst einmal gute Websites erstellen können!

Aber selbst wann man die schon hat: man braucht natürlich die kauf-interessierten Besucher auf der Website, und genau daran scheitern die meisten.

Traffic generieren

Website-Besucher Trafficquellen

Website-Besucher Trafficquellen

Die meisten Online-Kurse werden daher inzwischen zu dem Thema „Traffic generieren“ angeboten. Wie bekommt man einfach und zügig viele kauf-interesssierte Besucher auf die eigene Seite? Dafür gibt es potentiell viele verschiedene Wege. Lange Zeit waren Emailing-Listen „das Erfolgsgeheimnis“: mit den darüber verbreiteten Newslettern lotst man die Leute auf die eigenen Seiten oder eben dahin, wo man sein Vermittlungscookie einsetzen kann.

Dann haben viele darauf gesetzt, sich den Traffic über Werbung „einzukaufen“(Google Adwords). Kann man alles machen, man braucht aber Geduld, Erfahrung und vor allem finanzielle Mittel, um das anzugehen.

Seo (Suchmaschinenoptimierung)

Seo-Basics (2016) für Einsteiger

Seo-Basics (2016) für Einsteiger

Inzwischen rückt zunehmend das Thema „Seo“ in den Vordergrund. Der Gedanke ist ja auch verlockend: so viele Menschen nutzen täglich die Google-Suche – wenn man da mit seiner eigenen Website ganz oben angezeigt wird, dann rollt der Rubel.

Nur leider: Seo ist sehr komplex, und die großen Player sind seit Jahren am Markt und bekriegen sich in der Schlacht um die Rankings gnadenlos. Da hat man als Neueinsteiger definitiv keine Chance !!! Zumindest nicht bei „umkämpften Begriffen“ mit „hohem Suchvolumen“ (also vielen Besuchern). Ein Neueinsteiger wird hier definitiv nichts reißen können – und alle, die „Geheimwissen“ versprechen, führen definitiv in die Irre.

Geld verdienen mit Nischenseiten

Eigentlich ist das Thema „Geld verdienen mit Nischenseiten“ uralt – es hat nur mit dem Begriff „Nischenseite“ eine neue Stilblüte entfaltet. Das Prinzip geht so:

  • Man baut eine eigene Website zu einem Thema, dass im Internet noch „frei“ ist (oder zumindest fast keinen Wettbewerb hat).
  • Man bekommt so schnell und einfach gute Google-Rankings, die viele Besucher bringen.
  • Die Besucher werden „monetarisiert“ – durch Werbebanner oder Affiliatelinks.
Website Lichtmikroskop.net

Website Lichtmikroskop.net

Diese Methode ist tatsächlich die effektivste, die ich kenne. Man braucht nur ungefähr 2-3 Jahre intensiven Arbeitens, um damit tatsächlich ein relevantes Nebeneinkommen aufzubauen. Allerdings nur, wenn man bereit ist, täglich 3-4 Stunden in die eigenen Seiten und die damit verbundenen Erfahrungen zu investieren. Wie das genau geht, ist alles frei verfügbar und im Internet zu finden. Man muss dafür keinen Kurs buchen – kann man aber natürlich, wenn man alles im Stück aufbereitet bekommen möchte. Und wenn man das tut, muss man allerdings davon ausgehen, dass das, was dort vermittelt wird, allerhöchstens die Hälfte dessen ist, was wichtig ist. Und man muss ca. 50 Pozent überflüssiges Halbwissen herausfiltern, das für ein nachhaltiges, langfristiges Online-Business eher kontraproduktiv ist. Gilt natürlich nicht für alle Kurse, aber für einige …

Eine digitale Immobilie

Was viele in dem Zusammenhang erst sehr spät verstehen, ist, dass eine eigene Website ein echter, eigener Besitz ist, der einen realen Wert hat. Je besser die Inhalte, und je mehr Besucher man dadurch hat, um so höher die potentiellen (oder tatsächlichen) Einnahmen – und um so höher der Wert der eigenen Webseite. Ein echtes, dauerhaftes und sicheres Einkommen im Internet basiert auf dem Besitz solchen Werte – im Grunde ist so eine Website wie eine digitale Immobilie. Wenn es einem gelingt, eine oder mehrerer solcher „digitalen Immobilien“ aufzubauen – dann kann der Traum von „Geld verdienen im Internet“ wirklich klappen. Viel Erfolg :-)

Geld verdienen im Internet

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Kategorie: Geld verdienen   Autor: Martin Mißfeldt

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19 Kommentare zu "Geld verdienen im Internet – Basics für Einsteiger"

  1. Adrian Anger

    Hallo Martin,

    bei den meisten genannten Punkten stimme ich mit dir überein. Ja – Affiliate Marketing ist (fast) die einzige wirklich nachhaltige Methode, im Internet Geld zu verdienen.

    Als großer Paid4-Verfechter muss ich aber auch anmerken, dass die belächelten Paidmails und Umfragen für viele Leute (mich eingeschlossen) ein guter Einstieg sind. Man sieht halt direkt Erfolge und hat schnell ein paar Euro auf dem Konto.

    Eine Website zu erstellen und zu monetarisieren ist für viele eine große Hürde. Immerhin benötigt man dafür auch recht viel Know How.

    LG
    Adrian

  2. TagSeoBlogLeser

    Naja, „täglich 3-4 Stunden“ kann man auch nur schaffen, wenn man keinen 9 to 5 Job hat.

    • Sonja

      und keine Kinder, keine Hobbys

      • TagSeoBlogLeser

        Oder man macht das Thema Affiliate zu seinem Hobby.

  3. Andre

    Danke für den Ausblick. Wie ich soweit den Markt abschätze sind Digitale Produkte sehr lukrativ jedoch auch aufwendig in der Erstellung. Es gibt ja schon zahlreiche Erleichterungen wie die Kaufabwicklung über digistore. Ich würde mich sehr über einen ausführlicheren Bericht dazu freuen.

    Danke und Grüße

  4. Tobi

    Eine weitere Möglichkeit, um ohne eigene Webseite Geld im Internet zu verdienen, wäre noch das Schreiben von Texten. Entweder für die großen Content-Portale wie Textbroker oder über direkte Kundenaufträge.

    Und wer gute Texte schreiben kann, aber technisch keine Ahnung hat oder keine Webseite betreiben will, der kann auch über Amazon KDP seine Texte als E-Book verkaufen.

  5. klm

    die Kommentare sind schon lustig. Man kann auch Bücher schreiben, über Amazon verkaufen und damit Geld verdienen….
    Was mir bei dieser Art von Sätzen immer fehlt, ist der Disclaimer, der definiert, wie viele Promille der Autoren damit einen signifikanten Betrag verdienen.
    Ja, man kann Fußballprofi werden. Es gibt aber nur 1500 Fußballprofis in Deutschland, von denen 500 aus dem Ausland kommen und nur temporär hier sind. Man kann Schauspieler werden. Hollywood ist voll von Schauspielern, die ihren Lebensunterhalt allerdings mit Kellnern verdienen.

  6. Tobi

    @klm
    Im stationären Buchhandel ist es extrem schwierig ein Buch zu vertreiben, von dem man „leben“ kann. Bei Amazon im KDP-Bereich ist es hingegen mit ein wenig Know-kow im Bereich Amazon-SEO durchaus möglich solide Einnahmen mit Kurzratgebern zu verdienen.

  7. Tobias

    Das Thema mit den E-Books über Amazon ist definitiv eine Alternative. Der Vorteil ist, man benötigt keine eigene Website und muss sich damit auch nicht auseinandersetzen. Natürlich kann es mit Affiliate-Marketing nicht mithalten.

    Gruß Tobias

  8. Marius

    Hallo Martin,

    ich habe diesen Artikel kürzlich erst gelesen und länger über den folgenden Satz nachgedacht. Du schreibst: „… denn wer gut schreiben kann, braucht sich im Internet eh keine Sorgen zu machen.“

    Kannst du das noch ein wenig konkretisieren? Welches der vorgestellten Modelle sollte man denn deiner Ansicht nach wählen, wenn man „gut schreiben“ kann. Letztlich basiert ja fast jedes Modell auf dem geschriebenen Wort, außer dem merkwürdigen „Werbung schauen“ Ding.

    Glaubst du, dass eine Website, zum Beispiel eine Affiliate Nischenseite, mit gut bis sehr gut geschrieben Texten ausreicht, wenn man keinerlei SEO macht? Also zum Beispiel Backlinks unberücksichtigt lässt? Ich finde, das ist ein spannendes Thema.

    Viele Grüße,
    marius

  9. Ansgar

    Eine gute Möglichkeit, Geld im Internet zu verdienen, ist das Texten. Ich arbeite z.B. als Autor und Ghostwriter für unterschiedliche Agenturen und Endkunden. Wenn man gut und gerne schreibt ist das – zumindest kurzfristig – lukrativer als der doch eher zeitaufwändige Aufbau einer eigenen Internetpräsenz, die sich finanziell lohnt.

    • Doris Höger

      Ist Ghostwriting nicht mehr illegal? Im universitären Bereich fliegen ‚Kunden“ sehr schnell auf, da sie die angeblich von Ihnen verfassten Inhalte nicht ausreichend mündlich vertreten können. Welche Agenturen führen Ghostwriter?

  10. soggi

    Hallo Martin,

    du hast leider folgende Dinge gar nicht erwähnt:

    – neue Produkte verkaufen (direkt von diversen Herstellern)
    – gebrauchte Produkte verkaufen
    – Sammelobjekte verkaufen
    – online Redakteur bei einer Zeitung oder einem Newsportal sein
    – Texte für andere schreiben und diese dann zum Verkauf anbieten
    – online Aktienhandel (u.ä.)
    – professioneller Computerspieler sein
    – Hacking/Sicherheitslücken finden bei großen Unternehmen
    – online Gewinnspiele (teils mit anschließendem Verkauf)
    – online Poker
    – online Wetten

    …da gibt es sicher noch mehr…

    Realisieren ließe sich der o.g. Verkauf das über eine eigene Internetpräsenz, einen gemieteten Webshop oder über die alten Bekannten (ebay, Amazon, …).

    Das gehört meiner Meinung nach auf jeden Fall mit zum Thema „Geld verdienen im Internet“. Natürlich muss man für das jeweilige Gebiet genügend Kenntnisse mitbringen…die können aber aus dem eigenen Hobby stammen (Münzen sammeln, Computerteile sammeln/zusammenbasteln, …).

    Viele Grüße
    soggi

    • Mißfeldt

      Die Themen Aktienhandel, Poker, Wetten etc. sind natürlich hochgeradig unseriös … Das sollte man nur machen, wenn man zu viel Geld hat :-)
      Und Gewinnspiele etc. läuft ja am Ende nur auf das Abverkaufen der persönlichen Daten hinaus. Und wenn man die einmal preisgegeben hat, dann bekommt man nichts mehr dafür…
      Richtig ist: vernünftige Websites bauen und dann verkaufen – das geht. Dauert aber eben ein paar Monate, und ist am Ende im Verhältnis zum Aufwand immer (!) ein Verlustgeschäft. Daher: besser nicht machen (verkaufen). Wenn man schon viel Zeit in den Aufbau einer monetarisierbaren Website steckt, dann sollte man sie behalten und pflegen …

      • soggi

        Nur weil es einige bis viele schwarze Schafe gibt, sind die Themen an sich doch nicht unseriös!?

        Aktienhandel kann man ganz normal über seine Hausbank online betreiben – wer da Ahnung von hat, warum nicht!? Wer pokern kann, kann damit auch genauso seriös Geld verdienen. Für Wetten gibt es ebenso die legalen Portale.

        Bei Gewinnspielen meinte ich jetzt sicher nicht die, an die du jetzt denkst. Viele Portale haben z.B. Jubiläumsgewinnspiele. Wenn man da gewinnt, kann man den Gewinn dann verkaufen.

        Man muss schon erkennen können, wer ein seriöser Anbieter ist, das habe ich jetzt einfach mal vorrausgesetzt. Zudem ging es mir nicht um die moralische Bewertung oder die Sinnhaftigkeit, sondern darum aufzuzeigen, dass es noch wesentlich mehr Möglichkeiten gibt, je nachdem, was man für „Skills“ hat.

        Viele Grüße
        soggi

  11. Lothar

    Gratulation für den hervorragenden Beitrag!

    Ich gehörte ursprünglich auch zu denjenigen, die völlig blauäugig an des Thema „Geldverdienen im Internet“ herangingen, weil ich dachte, mit ein paar Mausklicks lässt sich ein gutes Einkommen generieren. Erst nach einer Reihe von erfolglosen Versuchen und einer Menge Lehrgeld wurde ich langsam klüger. Geld verdient haben nur die Leute, welche solche Methoden immer wieder großspurig anbieten. ich kann nur jedem raten: Finger weg davon!!

    Natürlich kann man auch mit dem Internet Geld verdienen, wie das ja auch in dem Beitrag zur Sprache kommt. Aber es ist so wie auch im wirklichen Leben: Ohne entsprechendem Fleiß und einem gehörigen Einsatz an Zeit geht gar nichts.

  12. Matthias

    Moin Martin,

    super Artikel. Wobei ich dazu u.a. noch den Punkt „Vendor“ ergänzen würde, also wenn Du bspw. ein Coaching-Produkt erstellst und andere dieses vermarkten dürften, indem Du ihnen eine Provision gewährst.

    Dann fällt mir noch der Bereich ein „AmazonFBA“, also Du kaufst bspw. Produkte welche auf Amazon noch kaum präsent sind und lässt sie über Amazon vermarkten und ausliefern.

    Auch über Ebay als „Powerseller“ – wenn man eine Nische gefunden hat – kann man durchaus immer noch gut Geld verdienen, doch die Nische muss man natürlich erstmal finden.

    „Affiliate-Marketing“ ist definitiv einer der besten Möglichkeiten, ganz Deiner Meinung, allerdings „langfristig“ finde ich das „Multi-Affiliate-Marketing“ (auch Strukturvertrieb oder MLM genannt) noch attraktiver, da Du dabei nicht „nur“ an Deiner Eigenleistung, sondern auch durch die Leistung anderer Affiliates mitpartizipieren kannst. Nachteil allerdings, die Provision ist erstmal geringer, da diese ja aufgeteilt wird.

    Also Beispiel Amazon (max. 10% Direktprovision) würde auf einen 5-Ebenen-Unilevelplan gleichmäßig aufgeteilt 10% zahlen, dann würde man nur 1/5 direkt bekommen, also 2%. Hätte man aber nur 10 Partner in der Struktur – innerhalb der 5 Ebenen – würde man schon bei selber Leistung 20% statt „nur“ 10% erhalten. Ist natürlich nur ein theoretisches Rechenbeispiel, was so in der Praxis nie exakt funktionieren wird, doch „langfristig“ ist meines erachtens Multiplikation immer besser als nur Addition. Allerdings, gibt es leider im MLM nach meinen Erfahrungen viel Betrug und bisher nur wenige echte Endkundenprodukte, leider.

    Als letztes fällt mir noch „Texter“ ein. Ich persönlich lasse bspw. auch mal immer wieder andere für mich schreiben und je nach Qualität der Texte des Autors zahle ich dafür dann auch gerne mal zwischen 50 bis 100 € je Text. Einer der , meiner Meinung nach, wohl schnellsten seriösen Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen. Allerdings, nicht jeder schreibt natürlich gerne.

    Lieben Gruß & ein schönes Weekend

    Matthias

Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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