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Wie gefährlich ist Disavow? – Linkabbau gegen Rechnung oder nicht?

Disavow & Linkabbau

Disavow & Linkabbau

In den letzten Wochen habe ich mehrere Gespräche mit Inhouse-Seos und Webmastern geführt, in denen es um Linkabbau ging. Die einen beklagen sich darüber, dass man ständig Emails erhält, in denen um den Abbau des einen oder anderen Links gebeten wird. Da das natürlich immer auch Arbeit macht, gehen immer mehr dazu über, dafür tatsächlich eine Rechnung zu stellen. Das ist auch insofern logisch, als dass ja inzwischen Agenturen damit beauftragt werden, Links abzubauen. Die haben natürlich ein Budget dafür …

Auf der anderen Seite sind die Seos, die Links abbauen wollen – und viele reagieren sehr gereizt, wenn man den Link nur gegen Rechnung entfernen möchte. Da wird inzwischen unverhohlen mit „Disavow“ gedroht.

Indirekt am Linkverkauf beteiligt

Linkabbau? Ok, aber ...

Linkabbau? Ok, aber …

Beide Einstellungen sind plausibel. Die schlechten Links sind ja in den meisten Fällen irgendwann aufgebaut worden – im Rahmen von Linkpaketen mit Blogkommentaren. Auch mir erst jetzt richtig bewusst, wie viele Kommentare im tagSeoBlog offenbar „gekaufte“ Kommentare sind. Ich bin also indirekt am Linkverkauf beteiligt gewesen – natürlich ohne davon Kenntnis zu haben.  Ich finde die Argumentation, für den Abbau dieser Links nun Geld zu verlangen, durchaus logisch.

Auf der anderen Seite kann ich aber auch verstehen, wenn Firmen für den Linkabbau nicht bezahlen wollen. Denn mit dem Disavow-Tool von Google ist die Sache für sie ja erledigt. Das Problem ist aber: die eigene Seite wird dann vermutlich in einer Liste mit sehr spammigen Websites genannt.

Schadet das Disavow-Tool?

Die Frage ist nur: wie gefährlich ist es, in so einer Disavow-Liste geführt zu werden? Wenn es nur zwei drei mal vorkommt, vermutlich egal. Aber was, wenn ein größerer Blog mit über 10.000 Kommentaren dann eben 20 oder 30 Links nicht abbaut und stattdessen 20 – 30 mal in einer Disavow-Liste auftaucht – jeweils zusammen mit dutzenden oder hunderten von wirklich schlechten Seiten, ev. aus Google-bekannten Linknetzwerken?

Disavow ist undifferenziert

Disavow-Tool

Disavow-Tool

In der Disavow-Liste wird ja nicht differenziert. Google weiß nicht, ob der Link dort steht, weil ein Webmaster die Seite für richtig spammig hält oder weil dort ein ehemals gegen Geld gesetzter Link nicht entfernt wird, weil der Betreiber nicht einsieht, sich diese Arbeit zu machen. Eigentlich dürften Links, die mit dem Disavow-Tool gemeldet werden, keinen schlechten Einfluss haben. Aber auf der anderen Seite ist Google verstärkt darauf aus, Linknetzwerke zu erkennen und Seiten zu finden, auf denen gekaufte Links platziert wurden. Und welches Tool ist dafür besser geeignet als das Disavow-Tool. Eine Seite, die sonst nur positive Signal hat, dürfte das kein Problem sein. Aber welche Seite könnte man nicht irgendwie mit etwas bösem Willen unterstellen, dass sie nicht versuchen würde, das Google-Ranking zu gamen?

Und nun … ?

Was meint ihr? Schadet es, wenn die eigenen Seite von anderen mit dem Disavow-Tool gemeldet wird? Sollte man besser jede Linkabbau-Anfrage sofort bearbeiten – kostenlos, zum eigenen Schutz? Oder kann es einem egal sein, und wenn jemand einen Link entfernt haben möchte, dann muss er dafür auch zahlen?

Btw: ich drohe zwar manchmal mit Rechnung, habe aber noch nie Geld dafür genommen, die elenden Links bei mir zu löschen. Aber die grundsätzliche Frage klärt das ja nicht …

Das schreiben andere:

 

Disavow & Linkabbau ...

Disavow & Linkabbau …

Weiterlesen?

Kategorie: SEO Stuff   Autor: Martin Mißfeldt

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47 Kommentare zu "Wie gefährlich ist Disavow? – Linkabbau gegen Rechnung oder nicht?"

  1. Dennis

    Hallo Martin, schöner Artikel aus dem Alltag! Ich persönlich bin immer für den Weg mit dem geringsten Widerstand: Wenn jemand seinen Link gelöscht haben möchte, dann eben raus damit. Die 1-2 Minuten hat man dann noch übrig und ab und zu ergeben sich daraus sogar Möglichkeiten für eine zukünfitge Zusammenarbeit :) Natürlich kann man auch Geld für den Linkabbau verlangen, aber muss das sein? Für mich hat sowas immer einen bitteren Beigeschmack, wenn teilweise sogar 40-50 Euro pro Link verlangt werden…

  2. Ralf Hofstede

    Hallo Martin,
    diese Frage habe ich mir auch schon gestellt. Was für mich das größere Problem bei bezahlten Links darstellt ist die Frage ob die Agentur hierzu eigentlich berechtigt ist.
    Folgendes Szenario. Unternehmen A beauftragt SEO X für den Linkaufbau. SEO X hat etliche Links gekauft. Durch den unnatürlichen Linkaufbau wird A von Google abgestraft und kündigt Zusammenarbei mit X auf und beschäftigt SEO Y für den Linkabbau.
    SEO Y verschickt Mails zum Linkabbau. Wenn ich darauf reagiere verletze ich Vertrag mit A. Mit B habe ich ja eigentlich gar nix zu tun. Oder Y betreibt für die Konkurrenz von A negativ SEO und tritt nur im Namen von A auf.
    Momentan schreibe ich noch A an um mir den Abbau schriftlich bestätigen zu lassen. Das ist aber alles mit Arbeit verbunden. Da ist es nicht mehr als gerecht sich diese Arbeit auch zahlen zu lassen.
    Ich bin mal gespannt wie es in der Sache weiter geht.
    Grüße aus Oberbayern
    Ralf

  3. Manuel Diwosch

    Hallo Martin,
    interessante Frage. Habe auch einen Blog, wo solche Anfragen immer wieder auftauchen – und die Drohung gibt’s manchmal gleich dazu (je nach Firma…). Fakt ist: Arbeit macht es ja wirklich. Ich habe erst einmal gefragt, ob man die Kosten dafür übernehmen würde. Antwort habe ich keine erhalten… Für Erfahrungswerte wäre ich sehr dankbar.

    Gruß, Manuel

  4. Andre

    Ja auch ich leide stark darunter. Ich stelle keine Rechnung. In den meisten Fällen lösche ich auch oft den ganzen Artikel, wenn er mir nicht gefällt. Ich weiß halt nicht, ob die Agenturen ihren Kunden einen tollen Dienst anbieten. Ich habe mir letztens das Linkprofil einer tollen Reiseseite eingesehen und musste feststellen, dass es dort viel schlechte Links gab, dennoch waren die Rankings wirklich gut. Ist halt auch so eine Mode und man kann es Neukunden toll verkaufen, Mensch ihr habt so viele schlechte Links für 5000€ bauen wir die alle ab und alles wird gut. In den Mails steht oft etwas von neuer Strategie, da denke ich mir immer, hoffentlich machen die auch etwas mehr als nur Abbau. Bessere Artikel schreiben wäre auch eine Möglichkeit.

    • Mißfeldt

      Dass die Linkabbau-Agenturen nicht selten einen schlechten Job machen, wenn sie aus detox-Listen oder was auch immer einfach Massenmails generieren, ist klar. Nur: das ändert ja nichts daran, dass die eigene (gute) Seite möglicherweise in mehreren oder vielen Disavow-Listen auftaucht. Das ist die Frage: ist das egal – oder sollte man das versuchen zu vermeiden.

  5. Sebastian

    Ich handhabe es so wie Dennis. Lieber den Link schnell so heraus nehmen anstatt da noch einen Terz deswegen zu veranstalten.

    Bezogen auf Kommentarlinks überlege ich mir bei neuen Projekten mittlerweile ganz genau, ob ich direkt auf dem „Blog“ überhaupt noch eine Kommentarfunktion anbiete. Auch bei älteren Projekten überlege ich nun in manchen Fällen, die Kommentarfunktion zu deaktivieren oder auszulagern.

    Zur Zeit macht es ehrlich gesagt wenig Spaß, da einem nun die ein oder andere „Jugendsünde“ wieder einholt. ;-)

  6. Marc

    Google ist durchaus in der Lage Kommentar-Links zu unterscheiden. Dürfte sich auf die Seite wohl kaum auswirken, da der Contentbereich nicht betroffen ist, bzw. andererseits muss ja sowieso etwas im argen liegen, wenn er als Bad-Link eingestuft wurde.

    • Mißfeldt

      „muss sowieso etwas im Argen liegen“ … das ist das Problem. Welche Seite ist schon 100%ig sauber? Ich habe hier fast 900 Artikel geschrieben. Natürlich kann ich nicht die ganzen alten ausgehenden Content-Links ständig überwachen. Da sind mit Sicherheit inzwischen einige bei, wo sich die Seiten so verändert haben, dass ich sie heute nicht mehr verlinken würde. Und wer weiß schon, was andere mit 301-Weiterleitungen so treiben? Wenn aus welchem Grund auch immer mal ein guter Link, der irgendwann mal auf diese Seite gesetzt wurde, entfernt wird, ist das sicher auch nicht positiv für Google. Und so weiter …
      Will sagen: jede Website hat eine Reihe guter und schlechter Signale – und eine Reihe von Disavow-Meldungen könnten (!?) die Waagschale mit den schlechten Signalen anfüllen …

  7. Tom

    Hallo Martin,

    also so hab ich das noch garnicht betrachtet. Gut bei mir kommt das mit dem Linkabbau per Mail nicht so oft vor, aber es ist schon eine heikle Sache. Ich glaube dass einfach viele sich dem Disavow Tool bedienen. Es ist doch oft auch viel zu aufwenig bei einem schlechten Linkprofil alle anzuschreiben und das alles zu verwalten.

    Dreist würd ich halt echt die Leute finden, die dir dann drohen, wenn du deine Arbeitszeit verrechnest. Arbeit ist Arbeit und ich finde du sollst dafür nicht der Schuldige sein, wenn irgendeine nette SEO Firma hier beim Linkbuilding etwas verkackt hat.

  8. Rick

    Wäre es hier nicht sinnvoll bei der Bitte um Entfernung eines Links gleich eine Alternative anzubieten? z.B. „Bitte entfernen oder den Inhalt um den Link erweiteren, gerne schicke ich ihnen entsprechenden Inhalt zu.“

    Das Disavow-Tool ist ne heftige Keule, mit der sich drohen lässt – das hinterlässt aber einen sehr schalen Nachgeschmack.

  9. Kristin

    Habt Ihr denn alle so schlechte Seiten, dass man die Links bei Euch wieder loswerden möchte?

    • Mißfeldt

      Hehe, gute Frage – aber darum geht es nicht. Ich behaupte mal, der Blog hier ist einigermaßen sauber und die Links (zumal nofollow) schaden nicht. Nur: was, wenn die Linkabbauer das nicht verstehen? Zum einen macht es natürlich zusätzliche Arbeit, ihnen das erklären zu wollen, und zum anderen checken sie es dann doch nicht, weil sie nur stupide Listen abarbeiten.
      Das ist eben das Problem: die Anfrage ist unberechtigt, aber kann man sie deswegen ignorieren?

  10. Daniel Hommers

    ein interessantes Thema anhand dessen man sicherlich schöne Google Deutung betreiben kann.

    aber: gibt es denn überhaupt eine andere Plattform als Blogs, für die diese Thematik zutrifft?

    Ist es überhaupt sinnvoll, dass Blog Kommentare „dofollow“ sind? Und ist diese Frage wiederum nicht letztendlich „endemisch“ für die SEO Welt?

    • Mißfeldt

      bei mir beziehen sich alle Anfragen auf „nofollow“-Kommentar-Links. Natürlich antworte ich stets, dass der Blog gar nicht so schlecht ist, und die Links nofollow sind. Aber die „Linkabbau-Profis“ interessiert das nicht: entweder Link entfernen oder disavow“ … :-(

      • Peter

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für eine Seite Konsequenzen hat, wenn es sich durchgängig um zu entfernende Nofollow-Kommentare handelt. Google empfiehlt doch schädliche Links zu entfernen oder auf nofollow zu stellen.

        • Daniel Hommers

          Das denke ich auch.

          Vielleicht ist es eine gewagte These, aber ich denke aus Googles Sicht sind nofollow Links quasi überhaupt nicht vorhanden.

          Und ebenso, wie es nicht möglich ist, Seiten zu disavowen, mit welchen man gar nicht verlinkt ist, sollte ein disavow in dieser Hinsicht bedeutungslos bleiben.

  11. Torsten

    Ich erhalte pro Woche einige Dutzend Anfragen wegen Linkabbau, die generell freundlich abgelehnt werden. Die Links sind ohnehin ausnahmslos nofollow, das interessiert aber oftmals leider nicht und einige große Tools machen darauf wohl auch nicht (ausreichend) aufmerksam. In nahezu allen Fällen wird mit Disavow gedroht, ich schätze mind. 10-20 Seitenbetreiber dürften das auch jede Woche so umsetzen. Auf den SEO-Traffic hatte das bisher keinerlei Auswirkungen.

  12. Dominik Horn

    Ich handhabe das wie Ralf. Meine Gedanken dazu habe ich hier aufgeschrieben:
    http://www.media-affin.de/so-profitieren-black-hats-vom-massenhaften-backlinkabbau

    Zu der Frage, ob es schädlich ist, wenn eine Seite zu häufig im Disavow-Tool auftaucht: Nein, solange die Seite sonst sauber ist nicht.
    Google kann mit Sicherheit sehr gut erkennen, WO der Link sitzt. Ein Kommentarlink ist wohl sehr sicher kein verkaufter Linkplatz.

    Auch glaube ich nicht, dass die reine Anzahl der Erwähnungen eine Rolle spielt. Also eine Seite mit 10.000 Kommentaren darf keinen Nachteil/Vorteil gegenüber einer Seite mit 100 Kommentaren haben. Daher denke ich, dass es wenn dann um eine Ratio geht: Insgesamt 123.456 ausgehende Links, 20 Nennungen per Disavow Tool –> entspricht einem Prozentsatz von x (bin jetzt zu faul das auszurechnen)

    Nur wenn der Prozentsatz x hoch ist, dann schaut Google da eventuell manuell nach.

    • Mißfeldt

      Zu “ wenn die Seite sonst sauber ist“ habe ich oben schon etwas geschrieben.
      Der Gedanke mit dem Prozentsatz ist logisch. Aber in der Konsequenz heißt das ja: disavow-Links schaden.
      Danke für den Hinweis mit Deinem Artikel. Habe ich oben gerne ergänzt.

      • Dominik Horn

        Ich gebe dir da auch recht. Disavows schaden, wenn eine gewisse Grenze im Verhältnis zu allen ausgehenden Links eines Webauftritts überschritten wird. Das dürfte für „ehrliche“ Websites dann aber keine Rolle spielen, sondern eben nur für die, die wirklich im großen Stil betroffen sind.

        Das reine Linkverhältnis ist bestimmt auch nicht das ganze Geheimnis. Da spielen bestimmt auch noch Faktoren wie Sprache, Serverstandort, Qualität, … der verlinkten Seite eine Rolle.

        Es kann natürlich auch sein, dass Google derzeit wirklich noch keine Wertung vornimmt, die Daten aber natürlich sammelt. Diese Erkenntnisse könnten dann in einen Algorithmus gepackt werden, der dann bald als „Badger Update“ (oder so ^^) angekündigt wird.

  13. Maren

    Hallo Martin,

    wenn man, wie du, nur indirekt am Linkverkauf beteiligt war und auch keinen Cent dafür gesehen hat, ist es natürlich ärgerlich, dass man sich dort so in einer Zwickmühle befindet: entweder umsonst arbeiten oder man landet im Disavow-Tool.
    Bei wirklich schlechten Kommentaren, die nur so nach Linkspam schreien, wäre es sonst aber auch im eigenen Interesse den Blog davon zu säubern.

    Allerdings habe ich auch immer wieder mal Seiten gesehen, die früher Links in ihren Artikeln verkauft haben und nun die Hand aufhalten und mit dem Abbau genau dieser Links wieder abkassieren. Das ist dann eine ganz andere Masche…

    Wie du auch schon selber gesagt hast, wenn die eigene Seite sonst nur positive Signale hat, denke ich nicht, dass 2-3 Erwähnungen über das Disavow-Tool nicht schädlich sein sollten. (Gerade hinsichtlich Negative SEO wäre das Tool sonst viel zu mächtig)

    Gruß
    Maren

  14. Michael

    Lustige Diskussion. Man muss wohl mehrere Seiten unterscheiden.
    1. Links befinden sich auf einem echten Projekt (wie auch immer sie dahin gekommen sind): Dann hat der Webmaster selbst ein Inetresse daran, den Link zu löschen
    2. Links befinden sich auf Tauschprojekten (soll es ja geben) oder Projekten zum Linkverkauf (soll es wohl auch geben): Was passiert mit dem Gegenlink? Aber wenn einer bezahlt hat für einen Link, kann man den auch löschen.
    3. Kommentarlinks u. Ä.: NOFOLLOW-LINKABBBAU?
    4. Link befindet sich in Webkatalog/Presseportal mit Login: Frechheit, wenn ein SEO nach Linkabbau fragt. Der soll sich den Login holen.
    5. Wie 4, aber ohne Login: Tja, soll der Seitenbetreiber für den dummen LinkAUFBAU des Anfragenden Arbeitskraft investieren? Von mir als Betreiber eines Presseportals ein klares Nein. Ich bin nich verantwortlich, wenn ein Webmaster oder SEO Mist macht. Wenn ich dann etwas löschen soll, berechne ich meinen Aufwand.

    Wer aber mit Disavov droht – und es gibt wirklich ekelig, arrogante und vor allem dumme Anfragen dazu -, hat eine schlechte Kinderstube genossen, zumal viele Anfragen aus meiner sicht auf ein falsches Verständnis von schädlichen Links zurückzuführen ist. Siehe Nofollow-Abbau.

    Ich glaube auch, dass ein ernsthaftes Projekt nichts zu befürchten hat, wenn ein paar SEOs die URL in das Tool schmeißen. Bei fragwürdigen Seiten mag das etwas anderes sein.

  15. Christian

    Ich habe mittlerweile häufig Anfragen von Seitenbetreibern auf meinen Seiten, wo ich selbst einen natürlichen Link gesetzt habe. Wenn das bei einem Projekt zu häufig vorkommt, setzte ich die komplette Seite auf Nofollow. Dann wird einfach gar kein Link mehr gewertet. So schneidet sich Google ins eigene Fleisch.

  16. knudhanssen

    @Thorsten: Verstehe nicht, weshalb dem Wunsch nicht entsprochen wird. Der Wunsch besteht, dass der Link gelöscht wird. Dem kannst Du doch entsprechen – egal ob er nofollow ist oder nicht.

    • Torsten

      Dem Wunsch wird nicht entsprochen, weil die Links für die Nutzer meiner Seite absolut hilfreich sind. Der Aufwand monatlich hunderte (nofollow!) Links zu entfernen ist da sogar zweitrangig.

  17. Chris

    Danke Martin,
    ich hielt das disavow Tool von Google schon immer für ein nettes Werkzeug, um spammy Seiten zu identifizieren und ggf. im größeren Stile abzustrafen!

    SEOs und Webmaster nehmen Google einen erheblichen Teil ihrer Arbeit ab und melden freiwillig, dass sie a) vermutlich Links kaufen (wenn sie sie schon abbauen müssen) und b) auf welchen Seiten man das kann.

    Ein paar Algo-Schleifen später trifft es dann auch andere Links auf der Seite – und u.U. eben auch den Betreiber einer Seite, als ‚Linkverkäufer‘.

    Also liebe Webmaster, entfernt lieber die Links auf Anfrage ;)

  18. Mario

    Zum Thema disavow, schädlich oder nicht hat John Mueller doch einiges zu gesagt: http://www.internetmarketingninjas.com/blog/google/john-mueller-disavow-links/

  19. Sam

    Schöne Diskussion – andere Frage: Wie genau erkennt man eigentlich schlechte Links?

    • Peppermint

      Wenn mir einer drohen würde mit:
      Link enfernen oder Dis Tool, bekäme der die Antwort:

      „Dis Tool für meine Seite = 20.000 Xrumerlinks für deine Seite.
      Willst Krieg, kriegste Krieg!“

      Ich lasse mich doch nicht von so ein paar Lutschis erpressen.

  20. Lois

    Nun man hat oft auch gar keine andere Moeglichkeit als das dis-Tool einzusetzen. Sogar bei einer Domain Aenderung aendern einfach die Seitenbetreiber ihre Links auf die neue Domain (Kein 301 redirect).

    Wenn man dann einen Besitzer einer Joomla-Seite schreibt die ca 5000 Links auf die eigene Seite unterhaelt (Falsch konfiguriertes Joomla) kriegt man empoerte Antworten. Von Rufschaedigung und Verleumdnung und Geschaeftsschaedigung ist dann die Rede.

    Man hat auch keine Moeglichkeit festzustellen oder gar vor Gericht zu beweisen dass die linkgebende Domain „faul“ ist. Da kann dann – wenn der Seo in Deutschland sitzt – einfach eine Klage reinschneien die verheerende Kosten verursacht. Ich habe ja den Vorteil gehabt dass ich in Thailand sitze.

  21. Lois

    Der Einsatz des dis Tools ist leise, evt vernichtend – aber der Gegner hat ja keinerlei Beweise dafuer. Spart Aerger im klagewuetigen Deutschland.

  22. Armin

    Wie wäre es mit einer technischen, zeitgesteuerten Lösung? Einfach die Kommentarfunktion erweitern das bei Artikeln, die Älter sind als, sagen wir mal 6 Monate die Links nicht mehr angezeigt werden! Solange der Artikel „Hip & Aktuell“ ist kommt der Kommentierende in den Genuss des Links (was bei guten Kommentaren auch berechtigt ist). Später, wenn die Gefahr steigt das mit dem Link oder der Seite eventuell etwas gedreht wurde ist der Link einfach weg und die „Abbau-Arbeit“ enfällt; Disavow ist kein Thema mehr.

    Oder wieso eigentlich nicht generell die Kommentarlinks entfernen oder z.B. nur bestimmte Domains (G+Profil, FB-Profil, XING-Profil) zulassen?
    Finde nämlich das ein Blog ohne Kommetarlink eh besser die „Spreu vom Weizen trennt“, denn wie Du schon angemerkt hast, weiß man bei bestimmten Kommentaren nicht wirklich ob der Autor „des Themas Willen“ kommentiert hat. Bei Dir hier denke ich ist diese „Ausfallrate“ noch recht gering, aber bei machen Blogs mit Kommentar-Links zu „fewo-mallorca-blabla-xxxx.info“ ist doch eh klar was abgeht (bzw. abging)

    • Rainer

      Ich denke mir schon seit einiger Zeit, dass Kommentar-Links irgendwie gefährlich sind. Der Blogger weiß doch nie, ob nicht in ein paar Monaten unter der URL eine Poker, Pillen, Porno Seite ist.

  23. Dimitri

    Die Frage ist ja nicht, ob man Geld dafür verlangen sollte. Die Frage sollte sein, warum wollen die Leute die Links bei dir abbauen? Ist deine Seite wirklich so schlecht, das es nötig ist links abzubauen? Ich würde mich schon am Kopf kratzen, wenn ich solche emails bekomme. Sollte man schon nicht im vornherein genaustens achten, welche Links man auf seiner Webseite zulässt?

    Ich bin echt gespannt was ihr dazu sagt?!

    • Leander

      Erst hauen sie rein seo-technisch/kommerziell motivierte Links in die Kommentare (oft auch verschleiert unter einem normalen Vornamen) – und dann verlangen sie auch noch, dass man das Monate oder Jahre später rauspusselt, weil sich „SEO“ mal wieder geändert hat? Eine Unverschämtheit ist das!

      Das passiert ganz unabhängig davon, wie gut oder schlecht die Seite / das Blog ist. Irgendwann erschien es sinnvoll, da – egal wie – einen Link zu haben. Später wollen alle „abbauen“ – z.B. weil sich die Meinung durchsetzt, zuviele Kommentarlinks ergäben ein „schlechtes Linkprofil“.

      Das mag ja stimmen – aber was hab ich bittschön als nonkommerzieller Blogger damit zu tun? Sie ignorieren ja auch explizite Texte beim Kommentarfeld, die ansagen, dass kommerzielle und jegliche themenfremde Links unerwünscht sind.

  24. Eren

    Interessante Gedankenansätze.
    Eine allgemeingültige Aussage führt sicherlich nicht zum Ziel. Es kommt in der Summe auf den Aufwand der Entfernung und auf die Tonalität in der Anfrage an. Ich kann nur für mich sprechen: Eine Anfrage mit einer (soften und unhöflichen) Drohung, wird meinerseits nicht bearbeitet und landet im Papierkorb. Nette, persönliche Anfragen die ehrlich und direkt sind, werden meinerseits bearbeitet – manchmal schneller, manchmal – aufgrund der Menge – zeit verzögert.

    Durch solche Anfragen ergeben sich doch öfter Möglichkeiten, die ich so im Vorfeld nicht gedacht hätte und dafür – für den Zusammenhalt – ist doch die Branche eigentlich bekannt, oder? Zumindest wird dies sehr oft erwähnt.

    Für Arbeit Geld zu verlangen, ist nicht verwerflich.
    Unverständnis gegenüber den Wichtigtuern, die für fünf Minuten Arbeit 20, 30, 40, 50 Euro und mehr in Rechnung stellen wollen, sollte dann auch erlaubt sein. Ich habe Links in jeglicher Art entfernt (von aufwendig bis easy-peasy) und wer hier von Aufwand (pro Link) spricht, hat in meinen Augen keine optimierten Prozesse und über solche Leute habe ich eine ganz eindeutige Meinung, die ich an dieser Stelle nicht publizieren möchte.
    In den meisten Anfragen steht drin, was genau und wo entfernt/bearbeitet werden soll. Also habe ich kein Recherche-Aufwand. Der Weg des geringsten Widerstandes – genau! Die zwei, drei Minuten habe ich immer und wenn nicht, wird der Link dann entfernt, wenn ich die Zeit entbehren kann. Dauert es den Betroffenen zu lange, kann er immer noch das tun, was er möchte…!

    Wer Linkabbauer verurteilt hat in meinen Augen ein Problem an anderer Stelle. Nerven die Anfragen? Ok, zugegeben – ja! Aber dafür pluste ich mich nicht in der Öffentlichkeit auf und stelle inkognito über eine dritte Person dann doch eine Anfrage für Linkabbau. Muss man sich für Linkabbau schämen? Muss man sich über etwaige Fehler in der Vergangenheit schämen? Ich finde nicht. Es gab diese „Lücke“ und viele haben diese Linkaufbau-Lücke durchaus gewinnbringend genutzt. Ein Umdenken muss schon längst stattgefunden haben, aber ich schäme mich für meine Erfolge mit damaligen Maßnahmen nicht.

    Ich – für meinen Teil – helfe gern und wo ich nur kann, wenn man mich anständig an meine Tür klopft. Und ich bin wirklich dankbar über ähnliches Gedankengut, denn gerade über solch Kollegialität sollte man sich identifizieren und nicht durch überzogene Gier. Eben genau durch diese Hilfe habe ich selber ein Projekt aus der Pinguin-Falle befreien können und bin den Leuten, die mich mit Verständnis unterstützt haben, sehr dankbar. Es wird die Zeit kommen, wo ich mich revanchieren kann und manchmal kann das viel mehr Wert sein, als 20 Euro für eine Linkentfernung.

  25. Thomas

    Ich habe nur gewartet, bis jemand einen solchen Artikel einmal verfasst und ich möchte mich gerne dazu (etwas ausführlicher) äußern. Ich bin als Affiliate Unterwegs, SEO ist somit für mich ein Mittel zur Generierung von Traffic und ich arbeite nicht mit Kunden. Wenn man jetzt mal die SEOs und SEO Agenturen nimmt, dann kommen immer die geilen Sachen – Content Marketing, WDF-IDF und was es nicht alles gibt. Links soll man nicht kaufen, dass ist böse. Dann kam Panda, Pinguin und Disavow und was ist ? So sauber wie es die meisten erzählen arbeiten die Agenturen einfach nicht. Es wird gekauft bis zum geht nicht mehr. Auf den Internetseiten wird aber immer schön von White-Hat erzählt und auch oft in Foren oder bei Google+, ich kann da nur lachen.

    Bei mir häufen sich die Anfragen, dass kann man sich nicht vorstellen. Der Kunde wird belogen und es werden Links gekauft. Ich werde in den eMail auch noch belogen. Man hätte eine neue Strategie etc.! Es kam keine eMail an die ehrlich war – Wir haben Mist gebaut, kannst du den gekauften Link entfernen.

    Ich reagiere daher einfach nicht auf die eMail. Eine Drohung gibt es dann auch, man würde meine Seite bei Google melden. Bitte, dann mach es doch.

    Ich mache mir da auch in den letzten Tagen meine Gedanken – Wenn ich drei Seiten habe und alle laufen über mich, z.B.:

    domain1.de
    domain2.de
    domain3.de

    Auf domain1.de und domain2.de werde ich per Disavow gemeldet. Ich bin bei Domain3.de der gleiche Betreiber, kann diese Domain dann eventuell auch darunter leiden obwohl diese sauber ist ? Ich weiß es nicht.

    Ich würde kein Geld für die Entfernung nehmen, wenn man einfach ehrlich wäre. Aber was ich einfache merke – Die SEO Landschaft in Deutschland besteht fast nur aus Betrügern und die ehrlichen Kunden leiden. Würden die SEOs und SEO Agenturen sauber arbeiten, dann würde man kaum soo viel über Panda, Pinquin oder Disavow lesen. Matt Cutts hätte nicht so viele Follower bei Twitter und die Bloggerszene im Bereich SEO wäre deutlich kleiner und es gäbe nicht so oft etwas zu berichten. Die Leute arbeiten einfach sch**** und daher wird immer wieder soviel diskutiert.

  26. Robert

    Hi zusammen,

    ich will nicht glauben, dass Google mit dem Disavow-Tool Tür und Tor öffnet um eine eigentlich gute gepflegte Domain auf die „dunkle Seite der Macht“ zu schieben. Wenn von den über 200 anderen Signalen der Großteil positiv ist, dann wird das Disavow-Tool sicher nicht für den totalen Absturz sorgen können.
    Stellt Euch mal vor das würde jemand testen und vielleicht halbwegs glaubhaft belegen können… Da wäre was los :-)

    Schlimm ist halt, dass so viel Halbwissen und Verwirrung vorherrscht. Aus meinem Umfeld kenne ich genug Fälle wo mit dem wohl bekanntesten „Link-Abbau“-Tool gearbeitet wird und diesem einfach blind vertraut wird. Alles was das Tool als „böse“ ausspuckt wird abgebaut oder landet in der Disavow-Liste.

    Da dieses Tool auch auffällig viel vor Nofollow-Links warnt, muss man sich nicht wundern, dass es hierzu tausende an Linkabbau-Bitten gibt.
    Auf Rückfrage beim Tool-Anbieter heißt es unter anderem
    „…Denken Sie an Comment Spam- das sind meistens NOFOLLOW Links! Dass ein Link wertlos ist, bedeutet nicht, dass er nicht auch gefährlich sein kann.“

    Ich weiß auch, dass der Toolanbieter ein totaler Profi ist und damit eigentlich nur richtig miesen Kommentar-Spam meint, aber leider greift das Tool doch gerne mal daneben und stiftet mit solchen Aussagen oben drauf auch ein wenig Panik bei den Nicht-Profis.

    Eine manuelle Prüfung jedes fragwürdigen Links darf hier einfach nicht ausbleiben!
    Und selbst dann muss ich einen Profi dran setzen, der nicht panisch sagt „OHHH Gott, ein Nofollow Link, nix wie weg damit, weil das Tool XYZ das ja nicht mag“, sondern genau einzuschätzen weiß was „sauber“ und was „dreckig“ ist.

  27. Marco

    Hallo,

    Wir bekommen auch täglich 2stellige Anfragen zum entfernen aber langsam nervt es. Ich hab mal die Datensätze der Portale zusammengezählt. Es sind fast 50.000 Links gesetzt wurden!! Wenn ich einen Finger krumm machen soll, dann Bitte mit Entschädigung! Neu ist mir allerdings diese Antwort:

    kurz und knapp: http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__35.html

    Zitat:
    > Personenbezogene Daten, die auf der Grundlage von § 28a Abs. 2 Satz 1 oder § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 gespeichert werden, sind nach Beendigung des Vertrages auch zu löschen, wenn der Betroffene dies verlangt.

    Da ich den Nutzungsvertrag kündigen möchte, sind Sie dazu verpflichtet, dies zuzulassen. Ergo, sind auch meine Personendaten zu löschen. Tun Sie uns den Gefallen und löschen Sie die Daten.

    Die Frage ist ob er Recht hat?

    • Mißfeldt

      interessanter Hinweis, danke. Habe ich vorher auch noch nicht erhalten.

  28. Andi

    Ich bekomme leider auch immer wieder das Angebot, dass der Link gegen eine Gebühr entfernt werden kann. Es ist natürlich absolut nicht einzusehen, warum man für die Entfernung eines Links, für den es auch mal eine Gegenleistung gab, nochmal abkassiert werden sollte.

    Vor allem frage ich mich aber, ob es den Leuten nicht zu dumm ist Rechnungen für 10 oder 20 Euro auszustellen. Leute das ist sowas von peinlich! Das kostet doch auch alles Zeit und verursacht Kosten, die der Rechnungsbetrag nicht wert ist…

  29. Kaja

    Es kommt auch immer mit drauf an, welchen Aufwand ich habe und wie die Musik spielt. Wenn ich gleich in der ersten Mail zu hören bekomme, das wenn ich den Link nicht lösche, die Domain gemeldet wird, dann bin ich stur!
    Wird freundlich gefragt und es ist nur ein Kommentarlink, dann lösche ich den schnell.
    Ist es mit Aufwand verbunden, so das zum Beispiel ein Text umgeschrieben werden muss, da er ohne Link keinen Sinn ergeben würde, dann muss das dem Anfragensteller auch mal ein paar Euro wert sein. Und mit ein paar Euro meine ich 10 Euro (Was das höchste was ich bisher verlangt habe) und das ist doch auch ok, wenn ich ne viertel Stunde drann sitze und den Artikel nochmal überarbeite.

  30. Mario

    Ich gehöre auch zu den Leuten, die für das Entfernen von Links/Einträgen Geld verlangen.
    Mir geht es da aber in erster Linie nicht ums Verdienen sondern eher ums Prinzip.
    Bei meinen Webkatalogen gibt es klare Nutzungsbedingungen (die akzeptiert werden müssen) und jeder kann seinen Eintrag auch selbst wieder löschen.
    Wenn der Seitenbetreiber oder sein Dienstleister die Daten nicht mehr hat, kann man diese immer nochmal anfordern.
    Ich sehe nicht ein, das sich die Agenturen durch Verschicken von 08/15-Mails die Taschen vollstopfen und ich soll dann die Arbeit kostenlos verrichten.

    Bedrohungen mit dem Disavow-Tool sind an der Tagesordnung.
    Mindestens ein Dutzend mal wurden mir rechtliche Schritte angedroht (passiert ist bis heute nichts).
    Mich ärgert dabei diese maßlose Arroganz mancher Leute.
    Für die scheinen Webkatalogbetreiber Menschen 2.Klasse zu sein.

    Ich habe vor Kurzem in meinem Blog darüber geschrieben: http://www.aufgedeckt.eu/internet/wie-webkatalog-betreiber-mit-dem-google-disavow-tool-bedroht-werden/

    Oben wurde die Frage gestellt, ob die eigenen Seiten nicht sauber wären.
    Das kann ich mit einem „doch, sind sie“ beantworten.
    Weil irgendwelche selbsternannten SEO-Gurus den totalen Backlinkabbau propagieren, werden einfach alle Links gelöscht. Eine Differenzierung gibt es nicht.

  31. Andreas Herrmann

    Genau dieses Problem bzw. diese Fragestellung zur Entfernung von Links ereilt mich manchmal sogar mehrfach pro Tag.

    Wir haben vor Jahren ein paar saubere Webkataloge und Artikelverzeichnisse ins Netz gestellt. Die sehr gut angenommen wurde und von vielen SEO in Deutschland, Österreich und in der Schweiz genutzt worden sind.

    Die Firmen die dort eingetragen haben, haben Geld dafür bekommen. Jetzt kommen die eingetragenen Unternehmen auf uns zu und verlangen die kostenlose Entfernung dieser Links. Teilweise waren da schon mal eben so an die 30 oder 40 Links pro Auftraggeber zu löschen.

    Deshalb ist mein Standpunkt der, dass Arbeit bezahlt werden muss. Es ist nicht fair, dass dieser Job kostenlos ausgeführt werden soll. Dabei gehe ich von 10 bis 15 Euro für eine Linkentfernung aus.

    Das ist fair und gerechtfertigt. Und wenn ich jetzt noch auf das Thema Mindestlohn in Deutschland eingehen darf, dann kann so ein Job nicht unentgeltlich stattfinden.

    Beste Grüße!

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  1. […] Auch ich bekomme gelegentlich Anfragen, Links auf Seiten in meinem Blog zu löschen. Bei Martin wird das Thema derzeit diskutiert: Wie gefährlich ist Disavow? – Linkabbau gegen Rechnung oder nicht? […]

  2. […] Wie gefährlich ist Disavow? – Linkabbau gegen Rechnung oder nicht? […]

  3. Natürlich gibt es auch seriöse SEOs (Suchmaschinenoptimierer).

    Aber diese Spezialisten, die unsereins einst die Kommentare vollmüllten (und es teilweise heute noch tun) mit äußerlich unauffälligen Pseudokommentaren, um Links zu ihren Auftraggebern(( Die nicht…

Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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