Google Doodle zu Ehren von Dennis Gabor (Erfinder der Holografie)

Mit den Doodles gibt Google richtig Gas: heute ziert schon wieder eine interessante Grafik die Google Startseite (Doodle genannt). Wie immer ruft Google damit ein historisches Ereignis oder eine bedeutende Persönlichkeit ins Gedächtnis. Heute ist es Denis Gabor. Ich muss gestehen: ich habe noch nie vorher von ihm gehört. Immerhin hat er 1971 den Nobelpreis für Physik erhalten. Und wie genau eine Holografie funktioniert, war mir bis heute auch nicht klar…

Dennis Gabor (Quelle: Nobelprize.org)

Dennis Gabor (Quelle: Nobelprize.org)

Denis Gabor wurde am 5. Juni 1900 in Budapest geboren – deswegen das heutige Doodle: es ist sein 110. Geburtstag. Der Mann hat offenbar keine Probleme damit, seinen Namen den jeweiligen Verhältnissen anzupassen. Von 1900 bis 1920 hieß er „Gábor Dénes“ – er wuchs in Budapest auf. 1920 ging er dann nach Deutschland und nannte sich in dieser Zeit offenbar Dionys Gabor – interessante Version, wie ich finde. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft musste er 1933 nach England emegrieren und nannte sich fortan Dennis Gabor. Unter diesem Namen hat er dann auch Weltruhm erlangt.

Denn 1947 gelang ihm mit der Holografie eine bahnbrechende Erfindung – bzw. Entwicklung.

Die Holografie wird in der Regel in Form von Hologramm-Bildern veranschaulicht. Dabei enthält ein Hologramm mehrere Ansichten eines Motivs. Durch Bewegen des Hologramms oder des Kopfes sieht man dann die verschiedenen Ansichten, wodurch ein dreidimensionaler Eindruck entsteht. Man hat das Gefühl, das Motiv sei real. Voraussetzung für ein Hologramm ist das Zwei-äugige Sehen. Die Holografie basiert auf dem Prinzip der unterschiedlichen Wellenlängen. Mehr zur Holografie bei Wikipedia.

1958 wurde er Professor für Elektrophysik, 1971 erhielt er, wie erwähnt, den Nobelpreis für Physik. Natürlich für seiner Erfindungen im Rahmen der „holografischen Methode“.

Dennis Gabor verstarb 1979 in London.

Google-Doodle Dennis Gabor

Google-Doodle Dennis Gabor

Das Google Doodle zeigt das Google Logo in einer holografischen Box. Die Buchstaben sind grünlich – und wenn die Google Startseite holografisch wäre, würde man beim Hin und Herbewegen des eigenen Kopfes das Gefühl habe, es sei ein dreidimensionaler Kasten mit einem 3-D-Logo darin.

Da ich heute spät dran bin, haben andere natürlich schon längst darüber gebloggt. Hier der Artikel der Kollegen vom GoogleWatchblog: „Google Doodle: Denis Gabor„. Auch Mirco hat über das „Google Doodle Dennis Gábor“ gebloggt.

Kategorie: Allgemein   Autor: Martin Mißfeldt

2 Kommentare zu "Google Doodle zu Ehren von Dennis Gabor (Erfinder der Holografie)"

Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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