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Neue Google Bildersuche – was nun? Welche Maßnahmen?

Google frisst Inhalte!

Google frisst Inhalte!

Google hat die Funktionsweise der Bildersuche verändert. Ich habe bereits beschrieben, warum das aus meiner Sicht rechtlich problematisch ist. Gestern habe ich beschrieben, dass es durch die neue Bildersuche zu erheblichen Besucher-Verlusten kommt. Die Frage ist nun: was tun? Welche Möglichkeiten hat man, um sich und seine Bilder zu schützen? Kann man den „geklauten Traffic“ wiederbekommen? Welche Maßnahmen sind hilfreich – und bei welchen sollte man vorsichtig sein?

Bevor man voreilig handelt, sollte man sich zunächst alle Möglichkeiten in Ruhe anschauen. Es ist nicht ratsam, übereilt zu handeln. Denn bis Bilder im Google-Index eine gute Position erreicht haben, dauert es meist Monate. Aber rausfliegen geht ganz schnell. Folgende Überlegungen sollte man einfließen lassen:

  • Wie wichtig ist mir das Recht, über die Nutzung der eigenen Bilder verfügen zu können? Will ich es Google durchgehen lassen, ungefragt meine Bilder zu verwenden, um damit seinen User eine bessere Nutzungserfahrung zu bieten?
  • Wie stark sind meine tatsächlichen Besucher-Verluste?
  • Wie groß ist der finanzielle Verlust durch die neue Google-Bildersuche?
  • Inwiefern sind die bei Google-indexierten Bilder für andere online-Marketing-Aspekte relevant?

Mit diesen Fragen im Hinterkopf hier nun einige Möglichkeiten, wie man reagieren könnte.

1. Alles abschalten

Alles aus! (Schwarz)

Alles aus! (Schwarz)

Die drastischste Option ist natürlich, die Bilder komplett aus dem Google-Index zu werfen. Man nennt das auch: de-indexieren.

  • Vorteil: Einmal getan und Ruhe ist im Karton. Nie wieder über Googles Dreistigkeit ärgern.
  • Nachteil: Man verliert damit alles, wovon man bislang profitiert hat. Die neue Bildersuche klaut sich zwar viele Besucher, aber einige würden eventuell immer noch kommen.

2. Google „falsche Bilder“ geben

Zur Zeit heiß debattiert wird folgende Variante: Da das echte Bild ja gar nicht von Google kopiert und gespeichert wurde, greift Google bei jedem Klick auf das Thumbnail auf die große Version, die auf meinem Webserver gespeichert ist. Da liegt es nahe, Google ein anderes Bild zu übergeben. Also nicht das „gute“, sondern ein „halb-gutes“. Ziel dieses Vorgehens ist es, einerseits zu signalisieren, dass man nicht mit der ungefragten Nutzung in der Google-Bilder-App einverstanden ist – und andererseits die Betrachter aufzufordern, das Bild anzuklicken, wenn man es in besserer Qualität anschauen möchte.

Bilder unscharf ausspielen für die Google Bildersuche

Bilder unscharf ausspielen für die Google Bildersuche (Montage, die veranschaulichen soll, was passieren würde, wenn Google diesen technischen Trick nicht unterbinden würde)

Technisch funktioniert das ungefähr so: man fängt via htaccess alle Bildaufrufe, die von Google kommen, ab und leitet sie zu einem PHP Script um. Dieses Script erzeugt eine weichgezeichnete Bildversion (falls noch nicht geschehen und zwischengespeichert) und liefert sie an Google aus.

  • Vorteil: man behält (zunächst) seine Bildposition. Die User werden natürlich nicht zufrieden sein. Wahrscheinlich bekommt man dadurch mehr Besucher, die so auf die eigene Seite gelangen.
  • Nachteil: es ist unwahrscheinlich, dass Google das lange dulden wird. Wenn das auf Dauer klappen würde, dann wäre eine solche Lösung längst im englisch-sprachigen Raum bekannt. Das ist (meines Wissens) nicht der Fall. Wahrscheinlich ist, dass die Bilder (vermutlich aufgrund von User-Meldungen), nach und nach von Google aus dem Bilder-Index geworfen werden. Ob das passiert bzw. wie lange das dauert, dazu laufen gerade Tests. Ingo Henze wird seine Lösung bei der Seo-Campixx vorstellen. Das wird sicher spannend…

3. Juristisch vorgehen

Paragraphen und so

Paragraphen und so

Es gibt gute Gründe, warum die neue Google Bildersuche rechtlich nicht in Ordnung ist – zumindest aus Laiensicht. Die Frage wird sein: kann sie vor Gericht stand halten? Um das zu klären, müsste es wenigstens ein Verfahren geben, in dem auch alle Argumente bedacht werden.

  • Vorteil: Jammern hilft nicht – machen! Google wird und muss sich an juristische Vorgaben halten und wird das auch tun, wenn es irgendwo Schwarz auf Weiß steht.
  • Nachteil: Die (nervliche) Belastung eines solchen Prozesses kann relativ groß sein. Nicht, dass man etwas zu befürchten hätte – aber man wäre ständig mit diesen Fragen konfrontiert. Das raubt Zeit und lenkt von der eigentlichen Arbeit ab. Abgesehen davon entstehen natürlich Kosten – und ob man am Ende wirklich gewinnen würde, ist ja nicht eindeutig.

Im Grunde ist es aus meiner Sicht eine Frage der Verbände und Interessenvertretungen. Ich habe aber bislang nicht mitbekommen, dass da jemand aktiv geworden wäre. Hinweise bitte gerne in die Kommentare…

4. Nichts machen

Aus den bisher genannten Punkten ergibt sich: am besten ist es erst einmal abzuwarten. Wie sich technische „Tricks“ auswirken würden, ist bislang ungeklärt. Es ist unwahrscheinlich, dass es gelingt, Google in großem Stil auszutricksen. Im Zweifelsfall werden alle Bilder, die dem, was Google zeigen will, aus dem Index geworfen. Dann ist jedoch der gesamte Traffic futsch. Selbst wenn man jetzt nur noch 10% des ursprünglichen Bildersuche-Traffics hat. Wenn man alles so belässt, hat man zwar weniger Besucher, aber auch keine Arbeit.

  • Vorteil: es spricht einiges dafür, dass die Besucher, die jetzt auf die eigene Website gelangen, ein deutlich höheres Interesse an dem Bild und dem dahinter liegenden Angebot haben. Es kann also durchaus sein, dass man – außer Exklusivrechten und Besuchern – am Ende keine Einbußen spürt, finanziell gesehen. Außerdem entfällt die konkrete Arbeit an der Website.
  • Nachteil: diese Denkweise ist genau das, was Google will. Mit diesem psychologischen Trick schneidet sich der Suchmaschinengigant immer mehr vom Kuchen ab. Bereits in der Vergangenheit hat Google letztlich immer alles durchgedrückt, indem man einfach nur gewartet hat, bis das „neue Feature“ so normal geworden ist, dass es zum selbstverständliche Userverhalten geworden ist. Und dann sind die Gerichte enorm unter Druck, solche normalen Benutzeroptionen im Nachhinein zu sanktionieren – siehe youtube.
Nichts tun ... (können Kreative.)

Nichts tun … (können Kreative.)

Google baut auf Verunsicherung und Untätigkeit …

Ich möchte daher warnen: noch sind aus – aus Sicht vieler – nur die Bilder. Aber es ist nicht mehr weit, dann holt sich Google auch die Inhalte an sich, also die Texte. Wer jetzt sagt: alberne Künstler, das Urheberrecht ist doch veraltet und Mist. Was, wenn Google Eure Texte und überhaupt alle Inhalte der Websites einfach nutzt. Es ist sehr leicht vorstellbar, dass die Inhalte zukünftig direkt in der Google-Suche angezeigt werden. Wenn man auf ein Suchergebnis klickt, klappt sich einfach ein Fenster nach unten auf, in dem der gesamte Inhalt einer Website dargestellt wird. Kann man durchrollen, alles lesen und dann zum nächsten Ergebnis. Warum soll man noch aufwändig die Website öffnen?!

Fazit

Es gibt keine allgemein gültige Empfehlung, welche Maßnahme nun am besten sei. Jeder muss das abwägen. Suchmaschinen sind nach wie vor in vielen Bereich das Tor ins Internet – ohne Suchmaschinen wären viele Websites unsichtbar. Und da Google in Deutschland immer noch über 90 Prozent Marktanteil hat, kann man Google aus Wettbewerbssicht nicht ignorieren.

Es gilt daher (weiterhin) das, was viele schon seit langem predigen: macht Euch so weit es geht unabhängig von Google. Nutzt selber andere Suchmaschinen (btw: bing ist in keiner Hinsicht besser als Google). Versucht, andere Kanäle zu stärken (Facebook, Social-Media) und Eure Kunden mit Eurem Angebot so vertraut zu machen, dass sie auch ohne den „Pseudo-Vermittler“ Google Eure Seiten besuchen.

Und nicht vregessen: Auch wenn es durch die neue Google-Bildersuche ins Abseits gedrängt wird: Inhalte, die man erschafft, sind ein Wert! Egal, ob Bilder, Texte oder was auch immer – es hat einen dauerhaften Wert. Versucht, so gut es geht die Kontrolle über Eure Inhalte / Eure Werte zu behalten.

Was mache ich: (leider) erst mal gar nichts. Abwarten und beobachten. Und hoffen, dass sich einer der Großen den juristischen Schuh anzieht…

Und: wie geht ihr vor? Was würdet ihr in welchem Szenario empfehlen…

Übrigens finde ich es doch recht bedenklich, wie wenig diese Veränderung bislang beachtet wird. Hier mal alle Artikel zu dem Theme aus den letzten acht Tagen:

Ein Forum, ein Portal, ein Anwalt, eine Firma und zwei Blogger! Das ist alles!? Haben alle schon den Kopf in den Sand gesteckt oder was ist los???

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Kategorie: Bilder-Seo und Google Bildersuche   Autor: Martin Mißfeldt

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27 Kommentare zu "Neue Google Bildersuche – was nun? Welche Maßnahmen?"

  1. Jürgen

    Und was machst Du jetzt?

  2. Ein Keyword

    Habe nach „fun cat“ gesucht und es kamen _keine_ Weichzeichner-Bilder. Vermutlich ist Dein obiger Screenshot gar keiner, sondern eine Fotomontage?

    Oder gibt es das doch irgendwo zu sehen?

    • Mißfeldt

      haha, ja, klar. Stimmt, habe ich nicht erwähnt. Sollte eine Veranschaulichung sein, was passieren würde, wenn Google diesen „technischen Trick“ nicht unterbinden würde und es alle so machen würden :-) Ich ergänze das oben…

  3. Bernd

    Texte aneignen macht Google bereits wenn die Website AMP Version ausliefert

  4. Bodo

    Im Grunde ist es doch so: Google ergreift eine Maßnahme nach der anderen, die uns Webseitenbetreibern die Lebensgrundlage entziehen. Diese Updates (Bildersuche, AMP-Version) verbessern nicht den Content, sondern sie verbessern lediglich den Nutzerkomfort, damit die Leute auf ihrem Handy kürzere Ladezeiten haben und weniger von ihrer verfügbaren Datenmenge verlieren.

    Es ist deren bewusste Entscheidung unseren Traffic zu vernichten. Wir sollen immer schön weiter guten Content liefern, aber werden dafür weniger Geld erhalten. Es heißt zwar, dass die Klickraten angeblich besser werden sollen dadurch, aber laut den Blogs im englischpsrachigen Raum, hat sich das absolut nicht bestätigt. 75% des Bildertraffics sind im Schnitt dauerhaft weg.Daher ist das eine glatte Lüge von Google.

    Meine Entscheidung sieht so aus: Google entzieht uns unsere Lebensgrundlage, dann entziehen wir ihnen ihre. Ich habe meine Adsense Werbeblöcke gegen die selbsoptimierenden von Amazon ausgetauscht. Wenn das andere auch machen, dann verliert Google massiv an Werbefäche. Funktioniert natürlich nur, wenn andere sich auch trauen mitzumachen.

  5. Willi

    Komischerweise scheint es in meinem Fall genau umgekehrt zu sein. Seit dem die neue Bildersuche da ist kommen mehr Besucher in mein kleines Blog.

    • Thomas Wendt

      Es gab ja relativ zeitgleich ein Google-Update. Dass mehr Besucher über die Bildersuche kommem, kann nicht sein, wenn diese mit dem gleichen Bilderpool und den gleichen Positionen arbeitet.

    • David

      Ich selbst bin auch schon lange von Google weg und binde auch nichts von Google ein, wenn es umgangen werden kann. Aber die meisten trauen sich halt nicht zu verzichten.

      Davon abgesehen ist AMP nicht pauschal schneller. Ist eine Seite optimiert, ist sie schneller oder genau so schnell. Das was Google damit versucht ist, die Nutzer auf der eigenen Seite zu halten und alles direkt über eigene CDN auszuspielen. Mit Geschwindigkeit hat das gar nicht so viel zu tun, es ist halt wieder „hintenrum“ um alle zu ködern, die es nicht checken.

  6. Marcel

    Der Vollständigkeit halber: Die Vorschaubilder/Thumbnails sind niedrig aufgelöste Kopien der Bilder, die Google auf seinen Servern speichert. (Aus Gründen der Ladegeschwindigkeit ist das natürlich nachvollziehbar.)

  7. Tristan

    Schön, dass du an dem Thema dran bleibst. Vor allem finde ich es interessant, dass zumindest doch ein paar andere Blogs das Thema aufgegriffen haben.

    Ich war im ersten Moment auch von der (fehlenden) Reaktion vieler Webmaster/Blogger überrascht, aber ein paar sind ja doch aufmerksam geworden.

    Ergänzend zu den Gegenmaßnahmen habe ich noch 2 weitere Ideen – u.a. mit CSS – entwickelt und vorgestellt: https://www-coding.de/3-massnahmen-gegen-die-neue-google-bildersuche/
    Natürlich sind auch diese Maßnahmen mehr symbolisch, aber es ist doch ganz spannend zu sehen, was es so für Möglichkeiten gibt. Was sagst du dazu?

  8. Daniel

    Beim einen oder anderen Projekt habe ich die Bilder in der Robots.txt für den Google ImageBot gesperrt. Der ’normale Googlebot) darf aber weiterhin sehen, dass der Content Bilder enthält.

    Muss aber gestehen, dass die Bilder eh kaum Traffic generiert haben (oder sollen) . Wenn Google den Traffic nicht gibt, teile ich die Inhalte (und crawl budget?) nicht mit Google…

  9. marc

    Hallo,

    was spricht den dagegen, den „Bild anzeigen“ Button zu hacken? Das würde zumindest einen Teil der fehlenden Impressions zurück bringen. Meine Gedanken dazu stehen hier:

    https://www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/t-137054/start-30.html#1001569

    es gibt aber noch 2 Probleme, die man lösen sollte. Wäre schön, wenn es dafür eine Lösung gibt. Mehr dazu im Forum.

    • Mißfeldt

      Danke für den Hinweis. Ich verstehe nicht so ganz, worauf das hinauslaufen soll. Wieso willst Du den „Button“ hacken? Wenn man Google ein falsches Bild ausliefern wollte, dann würde ich es vesrtehen – aber den Button? Wenn ich Dein Ansinnen richtig verstehe, willst Du die Besucher, die über die G. Bildersuche kommen, auf eine spezielle Seite umleiten. Aber warum?

  10. marc

    Hallo,

    es gibt ja den Button „Bild ansehen“. Dieser Button öffnen das Bild ganz allein ohne die zugehörige Webseite. Wenn ein User das macht, hat man davon genauso wenig wie wenn das Bild in der Google Suche auftaucht. Wenn sich beim „Bild ansehen Klick“ allerdings die ganze Seite öffnet wo sich das Bild befindet, hat das folgende Vorteile:

    1. TKP Impressionen
    2. Chance auf Werbung zu klicken
    3. Der User ist auf der Seite und kann weiter interagieren.

    Aktuell wir dies z. B. vom Portal pixabay.com eingesetzt.

    Beispiel:

    site:pixabay.com

    dann auf Bildersuche wechseln und dann auf Bild ansehen klicken. Man wir also nicht zu irgendeiner Seite geleitet sondern genau zu der Seite, wo sich das Bild befindet und es wird NICHT nur das Bild selbst angezeigt.

    Ist auch hier beim Punkt 3 beschrieben:

    https://pixabay.com/en/blog/posts/hotlinking-protection-and-watermarking-for-google–32/

    Dagegen sollte ja nichts sprechen ist mehr als sinnvoll. Pixabay hat dies allerdings mit eigenen Programmieren und Ngix realisiert und ich weiss nicht, wie ich es mit dem Apache und der htaccess perfekt umsetzen kann. Dazu mein Post bei Abakus.

    • Mißfeldt

      ah, verstehe. Ja, stimmt. Das könnte man machen … Ich bezweifel allerdings, dass viele den Button nutzen werden. Vielmehr werde die Leute vermutlich wenn, dann auf das Bild selber klicken. Aber ne gute Idee, die Du da hast. Schreib mal, wie viele Besucher das tatsächlich nutzen …

      • hape

        Ich hab das auch verwendet, es bringt im Prinzip die alten Besucherzahlen zurück, nur funktioniert es nicht dauerhaft. Nach ein paar Stunden wird doch nur wieder die nackte Grafik angezeigt. Da sehe ich eindeutig Vorsatz von Google am Werk, Grafiken nicht im Kontext der Website anzuzeigen. Kann ich mir eigentlich nur so erklären: Wir verdienen nichts mit der Bildersuche, also sollt ihr auch nichts damit verdienen.

    • Ingo

      Interessante Sache.

      Allerdings funktioniert die Unterscheidung mit dem „blank.html“ nicht wirklich. Der Referer für das Bild enthält nur manchmal „blank.html“, wenn es direkt in der Bildersuche angezeigt wird. Ich habe noch nicht herausgefunden, wann das so ist.

      Aber gut, wenn die Weiterleitung innerhalb der Bildersuche für das Bild selbst erfolgt, bleibt einfach das vergrößerte Thumbnail von Google sichtbar. Das wäre jetzt auch nicht so schlimm.

    • Ingo

      So, ich habe die Idee mal aufgegriffen und meine „Google-Bildersuche-Funktion“ etwas erweitert. Beim Klick auf [Bild ansehen] und auch beim Rechtsklick auf das große Bild mit „Grafik anzeigen“ sollte eine Weiterleitung erfolgen.
      Ob und wie es funktioniert, hängt aber vom Browser ab. Ich habe bisher nur mit dem Firefox getestet.

      https://goo.gl/eYSfqt

      Einen Vorteil hat die neue Bildersuche. Man kann bei solchen Beispielen das Bild direkt in der Bildersuche referenzieren und muß nicht sagen “ Klicke auf den zweiten Treffer“ oder so. :-)?

  11. anonym

    Ich habe das auch auf bing und andere Suchmaschinen/Dienste ausgeweitet.

    Und bei mir klicken ungefähr genauso viele Leute auf „Bild ansehen“ im Vergleich zu „Webseite besuchen“, wenn in die Daten aus der Searchkonsole vergleiche. Am Ende habe ich dadurch nur noch einen effektiven Verlust von 30-40%. Leider habe ich nicht mehr sehr hohe Zugriffe über die Bildersuche, deshalb ist das wahrscheinlich nicht aussagekräftig genug.

    Mir gefällt nur nicht, dass man hier wieder tricksen muss und ein ungutes Gefühl bleibt, wie beim damaligen framebreaken.

  12. Marc

    @Ingo

    Du hast gesagt du hast es umgesetzt. was kannst du zu diesen Problemen sagen?

    https://www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/t-137054/start-30.html#1001569

    wie hast du diese verhindert?

  13. Ingo

    Ich schreibe nachher mal etwas dazu auf meinem Blog.
    Etwas Geduld bitte…

  14. Flughund

    Der Suchmaschine absichtlich «verschlechterte» Bilder unterzujubeln, ist streng genommen Cloaking und damit eine vonGoogle nicht tolerierte Black-Hat-Maßnahme. Normalerweise nützt man es, um dem Crawler Kost vorzusetzen, die leichter verdaulich (sprich: mit Suchbegriffen gespickt) ist, doch auch «Anti-Cloaking» mit dem Zweck, Besucher aus der Bildsersuche auf die eigene Website zu lotsen, ist letzten Endes Cloaking. Leider. :-(

  15. Bodo

    Ein Aspekt, der mich an der Sache besonders nervt ist, dass die Aufrufzahlen niedriger werden, obwohl die Leute das Bild aufrufen. Das Bild ist Teil der Seite und wenn es jemand aufruft, dann muss das gezählt werden.

    Einige von uns hier beziehen ja auch Geld von der VG Wort und dort ist es schon wichtig, ob die Aufrufe korrekt gezählt werden. Wer weiß wie viele Artikel die Aufrufzahlen nicht mehr schaffen, weil die Bildvorschau nicht gewertet wird.

    Somit wird das Argument von Google obsolet, dass durch die neue Bildersuche kein Schaden entsteht. Es entsteht sehr wohl fianzieller Schaden, wenn die Aufrufe zurückgehen. In den USA war das den Leuten wohl egal, denn da gibt es wahrscheinlich keine VG Wort. Aber hier… diese neue Bildersuche ist schon irgendwie Diebstahl und da müsste meiner Meinung nach auch rechtlich etwas getan werden. Das zumindest ein Aufruf des Bildes als Seitenaufruf erfasst wird.

    • Mißfeldt

      Oh, stimmt. Das hatte ich noch gar nicht bedacht. Das betrifft tatsächlich auch sehr viele meiner Seiten … VG-Wort ist bei mir ein echtes Nebeneinkommen geworden.

      Ich kann aber übrigens jetzt schon absehen, dass auch die Einnahmen über die Werbebanner (Adsense) um ca. 20-25% gefallen sind (jahreszeitlich bereinigt), da ich pro Tag auf alles gesehen rund 4000 bis 5000 Seitenaufrufe weniger auf meinen Seiten habe.

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Martin Mißfeldt

Autor: (Künstler, Firma DUPLICON Berlin) über Bilder, die Bildersuche im Internet sowie Bilder- und Video-Optimierung. Mehr

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