Website-Bilder optimieren – Seo für Bilder (2011)

Bilder-Seo 2011

Bilder-Seo 2011

Bilder sind inzwischen selbstverständlicher Bestandteil vieler Websites. Ich würde sogar sagen: Bilder sind das Salz in der Internetsuppe: sie erleichtern das Lesen und transportieren darüber hinaus Informationen. In diesem Artikel geht es darum, wie man Bilder auf Websites (und oder in Blogartikeln) optimieren kann. Ein Ziel ist dabei, dass Bilder in Bildersuchmaschinen (Google Bildersuche, Bing Bildersuche etc.) weiter vorne ranken. Das andere Ziel ist aber auch immer, dass die Bilder für die Leser besser nutzbar sind. Achtung: der Artikel ist ein wenig länger als üblich ;-)

Dieser Artikel ist eine aktualisierte Version des Artikels “Bilder optimieren für Google – Bilder-SEO Basics kompakt” vom April 2010. Vieles, was dort geschrieben steht, gilt nach wie vor, einiges hat sich geändert. Die Struktur dieses Artikels ist jedoch anders: hier habe ich das Ganze als eine Art “Workflow” beschrieben: woran sollte man wann denken, wenn man Bilder ins Internet stellt und optimiert.

Bilder optimieren für die Google Bildersuche

Bilder optimieren

Bilder optimieren

Google ist nach wie vor die in Deutschland mit Abstand am meisten genutzte Suchmaschine. Dieser Artikel fokussiert folglich auf Tipps zur Optimierung für die Google Bildersuche. In Bezug auf die Bing Bildersuche (die ja inzwischen auch von Yahoo genutzt wird) gibt es einige deutliche Unterschiede (z.B. Geschwindigkeit der Indexierung, Gewichtig der Onpage-Faktoren). Ein gezieltes Optimieren von Bildern für Bing/Yahoo ist daher möglich. Das werde ich allerdings zu einem späteren Zeitpunkt thematisieren.

Der Algorithmus für das Bilder-Ranking

Ganz grundsätzlich kann man folgendes sagen: Die Ranking-Kriterien für Bilder in der Google Bildersuche sind gänzlich andere als für das organische Ranking (genauso wie es für “News” oder “Videos” ganz eigene Rankingalgorithmen gibt). Das gilt auch für Bilder der Universal-Search. Allerdings gibt es sehr häufig geringfügige Abweichungen bei den Universal-Search-Bildern. Anders gesagt: die Reihenfolge der Universal-Search-Bilder entspricht nicht immer der Reihenfolge aus der Google Bildersuche.

Ranking

Ranking

Erläuterung zum folgenden Text – für die, die normalerweise nicht in Seo-Blogs lesen (“SEO” = “Serach-engine-optimization” = “Suchmaschinenoptimierung” = “Optimierung von Websites oder Elementen, damit sie bei Suchmaschinen weiter vorne gelistet werden”):

  • Keyword: ist ein Begriff, nach dem man bei Google sucht
  • Ranking: ist die Reihenfolge der Ergebnisse. Je weiter vorne, desto besser.
  • Klickrate: wie oft wird ein Ergebnis bei Google tatsächlich angeklickt
  • SEO-traffic: Anzahl der Besuche, die durch Suchmaschinen auf eine Seite gelangen

Onpicture-Faktoren

1. Bildgröße [wichtig!]: Die Google Bildersuche bevorzugt Bilder, die eine Bildgröße haben, die für den Benutzer aussagekräftig ist. Wenn Bilder zu klein sind (z.B. Thumbnails oder Avatare), dann haben sie in aller regel nicht genug relevanz, um weit vorne gelistet zu werden. Nach meinen Beobachtungen kann man sagen: Ein Bild sollte wenigsten 60.000 Pixel haben (z.B. 300 x 200 Pixel Kantenlänge).

Seo für die Google Bildersuche

Seo für die Google Bildersuche

Da man das in aller Regel nicht jedes mal berechnen möchte, empfehle ich folgende Faustregel: Ein Bild sollte an mindestens einer Kante 300 Pixel lang sein. Natürlich kann man auch kleinere Bilder benutzen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie dann in der Bildersuche vorne auftauchen, ist sehr gering. Früher wurden Bilder, die größer waren als 1280 x 960 Pixel, fast nie in der normalen Bildersuche gezeigt. Das hat sich geändert: Inzwischen tauchen manchmal auch sehr große Bilder unter den ersten Suchergebnisse auf. Allerdings würde ich dennoch raten, stets eine Bildversion zu erzeugen, die zwischen 320 x 240 – 1280 x 960 Pixel groß ist – und dann diese Bildversion zu optimieren.

2. Bildformat Breite und Höhe [wichtig zu wissen]: Seit Google die “neue” Bildersuche eingeführt hat (siehe: “Endlich: “neue” Google Bildersuche auch in Deutschland“), gibt es einen klaren Vorteil für 4:3-Querformate. Das ergibt sich einfach, wenn man einen Blick in die Bildersuche wirft. Die Bilder werden von Google skaliert und manchmal beschnitten. Formate, die im 4:3-Querformat vorliegen, werden offenbar so belassen. Das führt dazu, dass diese Bilder in der Google-Bildersuche den meisten Platz einnehmen. Die Bildinformation und die Klickwahrscheinlichkeit ist demzufolge deutlich höher als bei Bildern, die im Hochfomat angezeigt werden. Folgender Beispielscreen veranschaulicht das:

Google Bildersuche: Querformate 4:3 klar im Vorteil (mehr Info = höhere Klickwahrscheinlichkeit)

Google Bildersuche: Querformate 4:3 klar im Vorteil (mehr Info = höhere Klickwahrscheinlichkeit)

3. Komprimierungsformat: gif, png oder jpeg? [irrelevant]: Welches Komprimierungsformat man beim Bildspeichern benutzt, ist für das Bildersuche-Ranking egal. Das gif-Format (Grafik Interchange Format) ist vor langer Zeit von Compuserve entwickelt worden. Irgendwann hat mal jemand behauptet, dass es dafür ein Petent gäbe und die freie Benutzung des Gif-Formats potential illegal sei. Mir ist aber nicht bekannt, ob mal irgendjemand wegen der Benutzung von gif-Bildern Probleme gehabt hat. Für das Ranking spielt das Komprimierungsformat bzw. die Dateiendung keine Rolle. Technisch gesehen leistet das neuere Png-Format (Portable Network Graphics) genau das gleiche wie gif, nur etwas besser. Die Komprimierungsmethode ist prinzipiell anders als bei jpeg (Joint Photographic Experts Group). Grafiken wie z.B. Screenshots lassen sich in aller Regel besser als PNG komprimieren, Fotos besser mit jpeg.

Dateiname Experiment

Dateiname Experiment

4. Dateiname [sehr wichtig!]: Nach wie vor ist der Dateiname eines Bildes ein sehr wichtiger Rankingfaktor. Ganz grob kann man sagen: ein Bild rankt potentiell nur bei den Keywords, die im Dateinamen benutzt werden. Nur sehr wenige Ausnahmen bestätigen die Regel. Der Dateiname sollte den wesentlichen Kern eines Bildes beschreiben. Man spricht auch von einem sprechenden Dateinamen. Als Trennzeichen zwischen Wörtern sollte man einen Bindestrich, und nicht einen Unterstrich benutzen. Matt Cutts hat kürzlich erst erklärt, dass diese Google-Prämisse so bestehen bleibt.

Beispiel: "schwarze-katze.jpg"

Achtung: die Keywords im Dateinamen sollten auch tatsächlich etwas mit dem Bild zu tun haben. Ich habe eine Reihe von Tests gemacht, bei denen das nicht der Fall war. Selbst wenn man das Bild in der Google Bildersuche nach vorne bekommt, nützt es einem auf Dauer nicht viel. Denn inzwischen spielt die Klickrate und Verweildauer eine nicht unerhebliche Rolle. Wenn ein Bild nicht den Erwartungen der Benutzer gerecht wird, wird es also schnell wieder im Ranking fallen.

Von früher: Lesen denken bloggen

Von früher: Lesen denken bloggen

Wichtig: Früher war es so, dass man mehrere Keywords im Dateinamen haben konnte und damit potentiell mehrfach gut ranken konnte. Das hat sich nach meinen Beobachtungen geändert. Heute scheint Google sich zu entscheiden, für welches keyword das Bild relevant ist. Man sollte daher versuchen, semantisch passende Begriffe oder Adjektive im Dateinamen zu benutzen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Bild bei anderen Keys rankt als gewollt.(Das Bild links zum Beispiel rankt seit einiger Zeit nur noch für “Bloggen”, nicht mehr für “Lesen” oder “Denken”.)

5. Ablage-Ordner – URL des Bildes [optional]: Wo sollte ein Bild am besten abgelegt werden? Spielt die Verzeichnis-Tiefe für das Ranking eine Rolle? Nach meinen Beobachtungen ist nur eines relevant: ein semantisch passender Ordnername.

Beispiel: "/haustiere/schwarze-katze.jpg"

Wie tief sich ein Bild in einer Ordnerstruktur befindet, ist nach meinen (zuletzt gemachten) Beobachtungen egal. Viel wichtiger ist die Frage, auf welche Dateistruktur-Tiefe ein Bild tatsächlich eingebunden bzw. verlinkt ist. “Sprechende Verzeichnis-URL” können insbesondere beim längeren Keyword-Phrasen auch beim Ranking hilfreich sein. Dazu etwas später mehr…

Bilder im SafeSearch-Gefängnis

Bilder im SafeSearch-Gefängnis

6. Bildergalerie auf Subdomains auslagern [optional]: Üblicherweise werden Bilder in einem Unterordner “images” oder so ähnlich abgelegt. In dem images-Ordner befinden sich dann zahlreiche weitere Unterordner. In vielen Fällen bietet es sich jedoch an, die Bilder auf Subdomains auszulagern. So mache ich es zum Beispiel hier im tagSeoBlog: siehe “Bildergalerie”. Der Grund ist einfach: ich kann dort eine eigenständige Galerie hochziehen, ohne dass mir das mit dem Ziel dieses Blogs ins Gehege kommt. Ich kann dort zum Beispiel gezielt einzelne Beschreibunsgtexte zu den Bildern hinzufügen, was hier im Blog natürlich nicht passen würde. Mehr zu den Vorteilen der “Mehrfach-Nutzung” weiter unten.

Frei! SafeSearch-Filter

Frei! SafeSearch-Filter

Für viele Bildergalerien ist der Google SafeSearch Filter ein Risiko (siehe auch: “Wie funktioniert der Google Bildersuche-safeSearch-Filter?“). Wenn ein Bild von Google als “potentiell anstößig” eingestuft wird, dann verschwindet es aus der Standart-Suchmodus “Moderat”. Es ist dann nur noch zu sehen, wenn man den Modus aktiv auf “Ohne Filter” umschaltet. Das Problem: Google wirft in aller Regel alle Bilder, die unter dieser Domain gelistet sind, ebenfalls in den Suchfilter”. Soll heißen: innerhalb weniger Tage ist dann kein Bild mehr in der normalen Google-Bildersuche zu finden. Die Konsequenz ist verheerend: viele Bildergalerie verlieren so innerhalb weniger Tage fast den gesamten Bildertraffic. Mehr über den Safe-Search-Filter “Was tun, wenn Bilder im Google SafeSearch-Filter sind?“.

7. Exif-Daten [noch irrelevant]: Exif-Daten sind Bildinformationen, die “in der Bilddatei” vorliegen. Letztlich besteht so ein Bild ja auch nur aus Bits und Bytes (oder so), und neben den reinen Bildinfos können eben auch die Exif-Daten in die Bilddatei eingebrannt werden. Bei vielen guten Kameras passiert das zum Teil schon automatisch, zum Beispiel Kameratyp, Urhebername, die Geo-Koordinaten oder der genaue Zeitpunkt der Aufnahme. Weitere Informationen wie Dateiname oder Bild-Kurzbeschriebung kann man manuell hinzufügen.  Die Exif-Daten eines Bildes lassen sich aber auch anschließend noch mit Bildbearbeitungsprogrammen nachbearbeiten. Google kann diese Daten inzwischen auslesen, teilweise werden die Informationen sogar schon in der Bildersuche angezeigt (siehe “Google Image Search Shows More Information About Photos“). Für das Ranking sind diese Informationen aber bislang vermutlich irrelevant.

Zusammenfassung Onpicture-Faktoren

  • Ein Bild sollte an mindestens einer Kante 300 Pixel lang sein.
  • Das optimale Bildformat ist Querfomat 4:3.
  • Für das Ranking spielt das Komprimierungsformat (gif, png, jpeg) keine Rolle.
  • “Sprechender” Dateiname ist nach wie vor sehr wichtig.
  • Bei größeren Bildergalerien ist es ratsam, die Bilder auf Subdomains auszulagern.
  • Google kann EXIF-Daten inzwischen auslesen, für das Ranking spielen sie aber vermutlich (noch) keine Rolle.

Crawling und Indexierung

Bilder Crawler-Analyse

Bilder Crawler-Analyse

8. Robots.txt [sehr wichtig]: Die Voraussetzung dafür, dass ein Bild überhaupt von Google gefunden wird, ist, dass der Google-Crawler das Bild findet, mitnimmt und indexiert. Das kann über die robots.txt unterbunden werden. Solange man keine robots-txt hat oder in der vorhandenen keine Sanktion für den Crawler angegeben ist, kein Problem. Aber nicht selten benutzt man ein vorhandenes Website-Setting – und dort könnten Dinge voreingetragen sein, die man nicht kennt. Wer also das Gefühl hat, dass die eigenen Bilder nicht gefunden werden, sollte die robots.txt überprüfen. Wenn dort irgendwo “disallow” steht, sollte man sich genauer ansehen, ob das einen Bilderordner betrifft.

User-agent: Googlebot-Image
Disallow: /bilder/meinbild.jpg

Weitere Infos zu den Robots.txt auch in diesem Artikel: “Bilder aus der Google Bildersuche entfernen / löschen“.

9. Schnelle Indexierung [optional]: Wie gesagt: der Google-Crawler mit Namen “Googlebot image  1.0″ muss die Bilder erst einmal finden. Nach meiner Analyse findet er nur solche Bilder, die auch der normale “Googlebot 2.1″ erreichen kann. Wenn ein Bild also nur über Javascript-Funktionen  oder ähnliches erreichnbar ist, die der normal Bot nicht indexiert, dann wird auch nicht das Bild indexiert.

Googlebot Image 1.0

Googlebot Image 1.0

Wie oft der Googlebot Image auf einer Seite vorbeischaut, hängt sowohl von der Gesamtanzahl der Bilder als auch der Frequenz neu hochgeladener Bilder ab. Man kann den Bot also anfüttern: je öfter man neue Bilder bereitstellt, um so öfter schaut der Bot auch vorbei. [Das gilt übrigens auch für den "normalen Bot"]. Bei ca. 95% aller Besuche kontrolliert der Imagesbot nur, ob die indexierten Bilder tatsächlich noch vorhanden sind. Es ist also zu empfehlen, regelmäßig eine gleichbleibende Anzahl neuer Bilder hochzuladen.

Tipp: Der Imagesbot beginnt die Suche nach neuen Bildern in aller Regel über die Homepage einer Website. Auch für ihn gilt: er folgt den Linkpfaden. Bei neuen Projekten habe ich daher grundsätzlich auf der Startseite einen Bereich, in dem die neuen Bilder als Thumbnail eingeblendet werden, die dann auf die Zielseiten verlinken, wo das eigentliche, große Bild zu sehen ist. Beispiel: “Briefmarken-Bilder“, wo fast alle neuen Bilder innerhalb weniger Tage auch im Index zu finden sind. Statt einmal sehr viele, erweitere ich die Seite täglich um ca. 20 – 30 Bilder. Die Crawling-Frequenz ist entsprechend gleichförmig hoch. Mehr zum Thema hier: “Bilder-Indexierung und Google-Images-Crawler (Logfile-Analyse)“.

10. Bilder in der XML-Sitemap [optional]: Seit einiger Zeit kann man Bilder in die XML-Sitemap integrieren. Das sieht dann etwas so aus:

<?xml version="1.0"  encoding="UTF-8"?>
<urlset
  xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9"
  xmlns:image="http://www.google.com/schemas/sitemap-image/1.1">
  <url>
    <loc>http://example.com/sample.html</loc>
    <image:image>
      <image:loc>http://example.com/image.jpg</image:loc>
    </image:image>
  </url>
</urlset>

Wenn Bilder in einer Sitemap angegeben werden, kann das nach meinen Beobachtungen das Indexieren beschleunigen, insbesondere, wenn Bilder in der Sitestruktur nur auf schwer zugänglichen Unterseiten liegen. Allerdings habe ich weder das Gefühl noch irgendwie beobachtet, dass die XML-Sitemap irgendeinen Einfluss auf der Bilder-Ranking hätten. Mehr dazu “Bilder nun auch in Sitemap hinzufügen“.

Zusammenfassung Crawling und Indexierung

  • Bilder / Bilderordner dürfen in der robots.txt nicht gesperrt sein.
  • Es ist zu empfehlen, regelmäßig neue Bilder hochzuladen.
  • Bilder auf Seiten, die direkt von der Homepage verlinkt sind, werden am schnellsten indexiert.
  • Eine Bilder-Sitemap nützt nur für die Indexierung

Onpage-Faktoren für Bilder

Onpage Bilder optimieren

Onpage Bilder optimieren

11. Umliegender Text [sehr wichtig!]: Neben dem Dateinamen ist der “umliegende” Text. Entscheidend ist dabei allerdings nicht das, was man sieht, sondern das, was im Quelltext steht. Im Umliegenden Text sollte das Keyword mehrmals vorkommen. Wie weit der “umliegende Text” genau reicht, ist unklar. Man könnte auch sagen: das keyword muss auf der Seite mindestens einmal, besser mehrfach vorkommen. Je näher die Keywords am Bild stehen, um so besser.

Achtung: beim Simsalaseo-Contest hat sich gezeigt, dass keyword-Spamming durchaus noch immer funktioniert. Wer Bilder optimiert, sollte das im Hinterkopf haben und ein für Leser und Suchmaschinen optimales Verhältnis aus keyword und restlichen Text herauskitzeln ;-).

12. Onpage: Alt-Text des Bildes [sehr wichtig!]: Der Alt-Text bzw. genauer: das Alt-Attribut ist vom W3C vorgesehen, um den Inhalt des Bildes zu beschreiben. “Alt” steht für “alternativ”. Dieser Text wird dann angezeigt, wenn man das Bild nicht zeigen kann. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Serverprobleme, Browser-Einstellung oder einfach eine Sehschwäche. Insbesondere wegen des letzten Falls ist das Alt-Attribut aus W3C-Sicht auch Pflicht. Jedes Bild sollte einen aussagekräftigen Alt-Text haben. Beispiel:

<img src="../images/haustiere/schwarze-katze.jpg"
   alt="Schwarze Katze im Garten">

13. Onpage: Title-Attribut [optional]: Das Title-Attribut ist ein “Global-Attribut”, dass man laut W3C in vielen HTML-Tags benutzen kann. Es kann also auch im <image>-Tag benutzt werden. In aller Regel führt der Einsatz des Title-Attributs dazu, dass man beim Überrollen des Bildes einen “Tooltip”-Layer sieht, in dem der angegebene Text steht. Für das Title-Attribut empfiehlt sich daher, solche Informationen anzuzeigen, die für den Besucher zusätzlich interessant sein könnten. Beispiel:

<img src="../images/haustiere/schwarze-katze.jpg"
   alt="Schwarze Katze im Garten"
   title="Schwarze Katze, 2006 © Ingo Henze">

Ich würde die Verwendung des “Title-Attributs” empfehlen, da es sich “sehr nahe” am Bild befindet.

14. Onpage: width und height [wichtig]: Die Größenangaben eine Bildes im img-tag sind hilfreich, aber für das Ranking nicht relevant. Ich würde dennoch empfehlen, diese Angaben immer zu machen, da sie das Laden der Seite beschleunigen. Denn wenn diese Maße gesetzt sind, wird anstelle des Bildes zunächst ein Platzhalter gesetzt. Der Rest der Seite kann also aufgebaut werden, bevor das Bild vollständig geladen ist. Insbesondere für Benutzer mit langsamer Datenleitung wird die “Website-Experience” dadurch verbessert.

15. Onpage: Bildunterschrift [optional]: Wer einen WordPress-Blog benutzt, kennt das: Bilder bekommen dort automatisch eine Bildunterschrift. Das ist auch sehr zu empfehlen. Vermutlich ist die Bildunterschrift das, was Google als “nahestehend” bei einem Bild wünscht. Wer eigene Seiten programmiert, sollte daher stets darauf achten, Bildern mithilfe eines “<div>”-Containers eine Bildunterschrift zu geben.

Copyright - Urheberrecht

Copyright - Urheberrecht

16. Copyright Angabe [optional]: Bislang schert sich Google offenbar herzlich wenig, wer der Urheber eines Bildes ist bzw. wer Nutzungsrechte dafür hat. Das ist irgendwie auch logisch, denn diese Info ist in den wenigsten Fällen eindeutig aus den Angaben einer Website abzuleiten. Es bräuchte ein zusätzliches <img>-Attribut wie “copyright” oder so. Aber auch dann wäre die Frage, was Google damit macht. Ich würde dennoch empfehlen, immer eine Angabe zum Copyright des Bildes zu machen. Ein Copyright-Hinweis ist für User nützlich, aber für das Ranking (noch) irrelevant. Weitere Information über “Urheberrecht, Nutzungsrecht und Bildlizensierung“.

17. Onpage: Titel der Seite [optional]: Es kann mit Sicherheit nicht schaden, wenn die Relevanz eines Bildes auch durch die Verwendung des keywords im Seitentitel unterstrichen wird. Allerdings ist das auf keinen Fall zwingend. Es gibt zahlreiche Beispiele, wo Bilder bei Google ganz vorne stehen, die auf Seiten verwendet wurden, die letztlich einen anderen Inhalt (und Seitentitel) haben. Das keyword im Seitentitel schadet nicht, ist aber nicht zwingend erforderlich. Viel wichtiger ist dagegen:

18. Onpage: Überschriften [wichtig]: Wenn vor dem Bild eine Überschrift steht, in der das keyword genannt wird, dann ist das nach meinen Beobachtungen ein hilfreiches Signal für Google. Ich würde empfehlen, vor dem Absatz, in dem das Bild auftaucht, eine Überschrift mit dem keyword zu setzen.

19. Onpage: Meta-tags (keywords, description) [irrelevant]: Ich erwähne die meta-tags hier nur, weil es nach wie vor Artikel gibt, in denen die Verwendung der Meta-Tag empfohlen wird. Weder die Keywords noch die Description haben nach meinen Beobachtugen irgendeinen Einfluss auf das Ranking (egal ob Bildersuche oder organisch).

Bilder Onpage-Optimierung Zusammenfassung

  • Das Keyword sollte nahe am Bild stehen, sowohl vor als auch nach dem Bild.
  • Der Alt-Text eines Bildes ist für Leser und Suchmaschinen sehr wichtig.
  • Das Title-Attribut im <img>-tag kann für die Leser hilfreich sein.
  • Width und Height sollten für die bessere Seitenperformance angegeben werden.
  • Eine Bildunterschrift ist aus Seo-Sicht sinnvoll.
  • Ein Copyright-Hinweis ist für User nützlich, aber für das Ranking (noch) irrelevant.
  • Das Keyword im Seitentitel ist nicht zwingend erforderlich.
  • Das Keyword in der Überschrift vor dem Bild ist gut für das Ranking.
  • Die Meta-Tags sind für das Ranking irrelevant.

Aus dem bislang Gesagten ergibt sich ein “optimaler Quellcode“:

...
<title>... keyword ...</title>
...
<h2>... keyword ...</h2>
<div class="...">
  <img
    src=".../xxx-keyword.jpg"
    alt="xxx-keyword"
    title="xxx keyword ... - Copyright xyz"
    width="600" height="450" />
  <br />
  Bild: <strong>... keyword ...</strong>
</div>
<p>Text bla bla bla keyword. Bla bla bla keywords
bla bla bla... Schlüsselwort ... bla</p>

Offpage-Optimierung

Neben den Faktoren, die dem Bild innewohnen (Dateiname, Größe etc), und den onpage-Faktoren (Umgebender Text, Alt-text etc.) spielen noch “offpage-Faktoren” für das Bilderranking eine wichtige Rolle. Da sind zu Beispiel:

20. Interne Verlinkung [wichtig]: Eine gute interne Verlinkung ist immer gut, nicht nur für Bilder. Allerdings sollte man nicht wild und beliebig cross-verlinken. Das würde zwar auch für den Googlebot gut, nützt aber sonst nichts. Im Gegenteil. Nach meiner Überzeugung wird der Faktor “Content-Autorität” immer wichtiger. Und genau die kann man mit intelligenter interner Verlinkung sicherlich stärken.

21. Externe Backlinks [wichtig]: Eingehende Backlinks sind immer gut. Das gilt auch für Bilder-SEO. Allerdings sind diese eingehenden Links nicht direkt für das Ranking hilfreich – ansonsten würden die Reihenfolge der Bilderergebnisse ja denen der organischen Suche sehr ähneln. Backlinks sind für Bilderseo nur indirekt hilfreich. Zum einen können hochwertige Links natürlich den Trust – also das “Google-Vertrauen” in die Website stärken. Und zum anderen kann man natürlich über den Anker-Text das keyword stärken. Nicht die Masse macht es, sondern “hochwertige Trustlinks” und vor allem der Ankertext des Links.

22. Mehrfachverwendung [wichtig]: Wer ein Bild ins Internet stellt, kann das natürlich mehrfach verwenden. Diese Mehrfachverwendung wird von vielen oftmals vernachlässigt. Mehrfachverwendung bedeutet, dass man ein Bild, dass man irgendwo eingestellt hat, von mehreren verschiedenen Seiten aus einbindet. Bei der Mehrfachverwendung wird also ein physikalisch vorhandene Bild irgendwo auf mehreren Seiten eingebettet. Mehrfachverwendung ist ein positive Rankingsignal.

Hotlinks

Hotlinks

23. Hotlinks [wichtig zu wissen!]: Hotlinks sind eigentlich nichts anderes als die zuvor beschrieben Mehrfachverwendung. Im Zusammenhang mit Hotlinks wird nur meist die Frage diskutiert, auf welche Seiten den aus der Google Bildersuche verlinkt. Denn wenn es mehrere Seiten gibt, wo das selbe Bild verwendet wird, hat Google natürlich die Wahl, wohin der Link zeigen soll. Bei dieser Frage experimentiert Google nach meiner Beobachtung sehr viel. Mal scheint die keyword-Density der Zielseite den Ausschlag zu geben, dann wieder der Trust, dann kommt es vor, dass Google den Link in kurzer Frequenz rotieren lässt. Zur Zeit scheint Google der Seite mit der höchsten Trust den Link zu geben. Mehr dazu “Das Hotlinking-Problem – Google unter Zugzwang“.

24. Bildkopien [wichtig]: Bildkopien sind, wie der Name sagt, Kopien. Im Gegensatz zum eben Gesagten, wo es um das selbe Bild ging, geht es nun um das gleiche Bild. Ein Bild wurde also heruntergeladen, und unter gleichem oder anderen Dateinnamen an einem physikalisch anderen Ort abgelegt. Wenn diese Bildkopien dann irgendwo eingebettet werden, ist das ein positives Rankingsignal. Grundsätzlich kann man sagen: je öfter ein Bild benutzt wird, um so relevanter scheint es – aus Google-Sicht – zu sein. Bildkopien sind ein positives Rankingsignal. Allerdings hat sich hier etwas Entscheidendes geändert: früher war es egal, unter welchen keywords die Bildkopien abgespeichert oder eingebettet werden. Inzwischen, so vermute ich, nützen die Kopien nur dann für das Ranking, wenn sie unter ähnlichen oder sogar gleichen keywords abgespeichert werden.

25. Autorität [unklar, vermutl. wichtig]: Dieser Punkt ist in Bezug auf Bilder-Seo relativ neu – und er ist sehr schwer zu messen. Aber nach meiner Beobachtung bemüht sich Google auch in der Bildersuche zunehmend, Bilder vorne zu zeigen, die auf Seiten eingebettet sind, die auch inhaltlich relevant sind. Die Frage ist natürlich: wie gewinnt man diese Autorität? Dazu fällt mir letztlich nicht viel ein außer die Summe dessen, was zuvor genannt wurde: Trust-Links,

Zusammenfassung Offpage-Bilder-Seo

  • Interne Verlinkung kann die inhaltl. Autorität einer Seite stärken.
  • Externe Links können Trust stärken.
  • Das Keyword im Ankertext von externen Links ist ein positives Ranking-Signal.
  • Mehrfachverwendung eines Bildes deutet auf Relevanz hin.
  • Hotlinks (Mehrfachverwendung) sind ein positives Ranking-Signal. Zur Zeit scheint Google der Seite mit dem höchsten Trust den Link zu geben.
  • Bildkopien sind ein positives Rankingsignal.
  • Inhaltliche Autorität einer Seite scheint eine immer größere Rolle beim Bilderranking zu spielen.

Weitere RankingFaktoren für die Google Bildersuche

Die bisher genannten Rankingfaktoren kann man als Webmaster gezielt beeinflussen (“optimieren”). Darüber hinaus gibt es aber auch Faktoren, auf die man nach Veröffentlichung des Bildes keinen Einfluss mehr hat. Ein paar davon seien noch genannt:

26. Alter des Bildes / Aktualität [unklar]: Der Einfluss des Bildalters ist umstritten. Ich vertrete die These, dass alte Bilder mittlerweile nicht mehr einen Ranking-Vorteil aufgrund ihres Alters haben. Die Wahrscheinlichkeit auf eine gute Offpage-Relevanz (Anzahl der Bildkopien, Hotlinks) ist jedoch bei alten Bildern ungleich höher. Daher sind in der Google-Bildersuche oft sehr alte Bilder weit vorne zu finden. Insbesondere bei aktuellen keywords fällt auf, dass Google sich bemüht, schnell aktuelle neue Bilder in der Bildersuche anzuzeigen. Mittelfristig werden also vermutlich jüngere, aktuellere Bilder einen Ranking-Vorteil erhalten – zumindest bei “Trend-Themen”.

27. Klickrate [wichtig]: Die Klickrate scheint in der Google Bildersuche ein immer größeres Gewicht zu bekommen. Das ist auch logisch. Ob ein Bild inhaltlich und ästhetisch relevant ist, können Menschen letztlich viel besser entscheiden als jeder Algorithmus. Da man anhand der Thumbnails in der Bildersuche schon einen guten Ersteindruck eines Bildes bekommen kann, ist es nur logisch, dass Google das “Abstimmunsgverhalten” der User mit in das Ranking einfließen lässt. In der Konsequenz hat das sehr statische Ergebnisseiten zur Folge: denn die ersten Bilder werden natürlich häufiger geklickt als zum beispiel die auf der zweiten Seite.

EyeCatcher

EyeCatcher

28. EyeCatcher – Rankingfaktor “Originalität”: Wenn man ein neues Bild für ein bestimmtes Keyword erstellt, kann man vorher mal einen Blick in die Google Bildersuche werfen. Man kann dadurch ein Gespür dafür entwickeln, “welches Bild hier noch fehlt”. Als Beispiel sei das Ergebnis für das Keyword “jaguar auto” (Klick öffnet Google Bildersuche) genannt. EyeCatcher werden eine höhere Klickrate haben und haben somit deutlich bessere Chancen, in der Bildersuche zu ihrem key ganz nach oben zu wandern. Mehr dazu “Google Bildersuche: Einige Top-Bilder (eyeCatcher)“.

Von #0 auf #1?

Kann man ein neues Bild direkt nach dem Hochladen auf Position 1 Platzieren? Im Prinzip ja. Wenn man ein keyword wählt, für dass es praktsich keine Bidler gibt, dann geht das schon. Aber in den allermeisten Fällen gab es bereits Webmaster, die dafür Bilder optimiert haben (meist ohne es zu wissen ;-). Bei den meisten Keywords ist es nach wie vor so, dass Bilder nicht sofort auf eine Top-Position hochschnellen. Stattdessen ordnen sie sich in aller Regel (wenn onpage alles gut optimiert wurde) zwischen Platz 50 und 150 ein. Das hängt natürlich auch stark davon ab, wie viele Bilder es in einem Bereich gibt bzw. wie umkämpft ein keyword ist.

Megan Fox

Megan Fox

Mit Megan Fox wird man es kaum auf Anhieb unter die Top300 schaffen. Ab dann wandert ein Bild langsam nach oben. Dieser Prozess des Aufstiegs im Ranking (ohne dass man irgendetwas verändert oder optimiert) dauert nach meinen Beobachtungen ca. 6 – 12 Monate, bevor ein Bild seine Position findet. Und erst ab dann kann man anfangen, die Bilder-SEO-Feinheiten nachzutunen.

Fazit: Bilder-Optimierung und Bilder-Seo

Bilder-Seo - Seo für Bilder

Bilder-Seo - Seo für Bilder

Die genannten Ranking-Kriterien und Bilder-Seo Tipps basieren zum größten Teil auf Beobachtungen und Theorien. Google selber gibt nur sehr wenig Details über die Onpage-Bilder-Optimierung für Websites preis. Dieser Artikel ist nach besten Wissen und Gewissen zuammengetragen, kann aber in einzelnen Punkten doch anders sein. Außerdem muss man bedenken, dass Google auch am Bilder-Algorithmus ständig rumschraubt. Es ist also wahrscheinlich, dass dieser Artikel in 12 Monaten erneut aktualisiert werden muss.

Für die, die eine Kurzfassung erwartet haben: sorry, kürzer ging nicht. Ich hielt es für wichtig, die einzelnen Punkte kurz zu erläutern. Natürlich hätte man das Ganze noch ausführlicher herleiten und mit konkreten Beispielen anreichern können. Aber das hätte den Rahmen dann doch gesprengt. Vielleicht mache ich das noch und dann ein eBook daraus. Was meint ihr?

Weiterführende Links

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Kategorie: Bilder optimieren von   65 Kommentare

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65 Kommentare zu "Website-Bilder optimieren – Seo für Bilder (2011)"

  1. Andreas

    Hast dir wieder viel Mühe gemacht, Danke dafür. Was Du vielleicht noch in den Artikel packen solltest, wäre ein Link zu deiner Freasy Gallery Software ;)

    • tagSeoBlog

      Naja, die FreasyGallery hat noch ein paar Macken. Ich setze sie zwar inzwischen für jede neue Galerie ein, aber ich lege immer noch Hand an. Ich muss die erst einmal überarbeiten, bevor ich die weiter promote. (Aber für die, die sich mit PHP auskennen, ist es sicherlich eine gute Grundlage, um damit weiter zu arbeiten).

  2. Mittelalter

    Richtig guter Artikel! Den werd ich mehr berücksichtigen bei weiteren Bildern auf meiner Website.

    Freut mich übrigens, hier schon Bilder von meiner Website zu sehen – 2 oder 3 Bilder aus dem Screenshot der Google-Bildersuche gehören mir ;)

  3. Puh

    Wie blöd sind die Mitarbeiter bei Google eigentlich. Es ist doch genau das Gegenteil der Fall, ein Bindestrich (wie der Name schon sagt) verbindet zwei Wörter und ein Unterstrich trennt diese Wörter. Im Internet werden Unterstriche als Ersatz für ein Leerzeichen verwendet, welches in Dateinamen nicht verwendet werden sollte und in Links auch nicht verwendet werden darf/kann.

    Und jetzt kommt Google daher und meint, die können einfach mal so alles auf den Kopf stellen?

    Ich frage mich, ist es in den USA denn anders? Wird dort nicht auch ein BINDESTRICH zum VERBINDEN von Wörtern benutzt? Aber auch wenn, in Deutschland ist es halt anders und da sollte Google gefälligst drauf Rücksicht nehmen, ich jedenfalls bleibe dabei und trenne Wörter in Dateinamen weiterhin RICHTIG mit Unterstrich, nicht mit Bindestrich.

    • tagSeoBlog

      aha, so habe ich das noch nie gesehen, stimmt eigentlich. Aber letztlich ist es relativ egal. Es gibt nur wenige Fälle, wo das im Ranking tatsächlich Auswirkungen hat.

    • Schnurpsel

      Eigentlich ist dieser kleine Strich ja gar kein Bindestrich, sondern ein Trennstrich oder Minus-Zeichen. Matt Cuts hat ja auch den Hintergrund mit der Bedeutung des Unterstrichs in der Programmierung erläutert. Google wurd halt von Informatikern und Programmierern erfunden. :-)

  4. Schnurpsel

    Schönes Beispiel schwarze Katze, gefällt mir ausgesprochen gut. :-)

    Ist für mich auch ein Beleg für die hohe Relevanz des Bilddateinamens. Mein Katzenbild heißt hinterhof-katze (ohne schwarze) und liegt für die Suche nach schwarze Katze auf Platz 3. Vor mir liegen nur zwei Bilder mit “schwarze” und “katze” im Bildnamen.

    Was mir in letzter Zeit noch aufgefallen ist, auch immer mehr Zeichnungen und Cliparts schaffen es auf vordere Plätze. Darunter auch kleine GIF-Bildchen mit deutlich weniger als 300 Pixeln Kantenlänge. Ist vielleicht Googles Streben mehr Vielfalt statt Gleichheit geschuldet. Da hattest Du doch auch mal was drüber geschrieben.

    • tagSeoBlog

      1. Klar, das ist ein Tribut an Deine Bilder-Seo-Arbeit. Ich wollte Dich sowieso in die weiterführenden Links setzen, hatte es dann aber eben doch vergessen. Ist jetzt aber passiert.

      Zu der Vielfalt: ja, hatte ich überlegt, auch dazu etwas zu schrieben. Aber letztlich ist es doch zu schwammig, und eigentlich eher eine Beobachtung über die Bildersuche, und weniger etwas, das man in einem Artikel über (konkretes) Bilder-Seo bearbeiten könnte. Oder hast Du einen Weg gefunden, wie man die “Vielfalt” aktiv beeinflussen kann? ;-)

      • Schnurpsel

        Die Vielfalt zu beeinflussen ist natürlich nicht einfach. Bestenfalls dadurch, daß man eben vielfältige Bilder einbindet.

        Für mich heißt das, eben nicht nur Fotos sondern auch Zeichnungen und Cliparts zu verwenden. Das Problem, ich kann nicht besonders gut Malen und Zeichnen. Notfalls gehen auch per Bildbearbeitung generierte Pseudo-Zeichnungen. Mit meiner Clementine war mir das ja ganz gut gelungen. :-)

        • tagSeoBlog

          Ah, Ok, ja, so könnte man das darstellen. Verschiedene Techniken benutzen. Aber dann wird es schon ganz schön tricky. Für den “normalen” Workflow ist das vermutlich zu weit gedacht.
          Danke für den Tipp.

  5. KonstantinM

    Guter Beitrag. Die meisten Ranking-Faktoren sind zwar logisch aber einige kleinen Feinheiten konnte ich mitnehmen. Danke

    Ach ja: http://images.tagseoblog.de/bild-foto/bilder-optimieren-seo-bild.php – Zeichensatz-Problem bei den Blog-Links unter dem Bild: ut8_encode();

  6. Steven

    Wow! Danke für diesen Artikel bezüglich der Optimierung von Bildern auf Webseiten!

  7. Jan

    Schöne Übersicht. Danke.
    Kann es sein, dass Bilder jenseits der Kantenlänge 1000px deutlich lieber von Google vorne gelistet werden als kleinere? Beobachte da in diesem Jahr einen Trend bei immer mehr Keywords in die Richtung “große” Bilder.

    • tagSeoBlog

      Nein, habe ich nicht so beobachtet. Aber es stimmt, dass nun auch Bilder > 1280 Pixel vorne dabei sind. Aber die großen haben, denke ich, keinen Ranking-Vorteil. Die Konkurrenz ist dadurch aber natürlich deutlich größer geworden.

  8. Markus

    Danke, wieder ein sehr informativer und detaillierter Artikel! Du hast damit sehr gut die Faktoren für Bilderoptimierung auf einer Seite zusammengefasst!

    Mich würde noch interessieren, kann man ein Bild aktiv re-indizieren lassen, also Google irgendwie darauf hinweisen? Weil ich habe z.B. auf meiner Startseite bei www.MWorx.at ein QR-Code Bild, das war urspünglich 137×137 klein, und vor mehreren Wochen habe ich es größer gemacht und umbenannt, aber im Google Index ist immer noch nur das kleine Bild zu finden.
    Meine Startseite hat Google seit damals aber schon mehrmals besucht, aber das Bild nicht aktualisiert.

    ciao aus Wien,
    Markus

  9. Gretus

    Hi,

    hui, da hab ich ja was zu lesen am Wochenende ;-)

    Grüße

    Gretus

  10. Stefan Wienströer

    Hi,

    schöner Text! Gibt es eigentlich ein Tool zur Keywordrecherche für die Bildersuche? Ich meine dort wird mit Sicherheit anders gesucht als in den normalen SERPs, oder?

    Gruß Stefan

  11. Belles Lettres

    Schöner Artikel! Was den Ensatz von Bildern als Dekor oder für Headlines angeht: Google liebt SVG.

    Zu Punkt 14: Onpage: width und height [wichtig]
    Die Maßangaben gehören aber nicht ins Markup, sondern in die CSS-Datei. Dort wird für img die Höhe und die Breite festgelegt. Das ist fürs Rendern genauso schnell.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß Google diese oder jene Angaben übernimmt, weil sie oft nicht mit den tatsächlichen Maßen übereinstimmen (Bild wird skaliert).

  12. Tutnixgut

    Super super und nochmal super Artikel. :) Danke für die Zusammenfassung dieser vielen Information.

  13. Nero Müller Bau Freak

    Toller Bericht gute Info

    Danke!!

  14. Carsten Appel

    Vielen Dank für den gute Darstellung deiner Erkenntnisse.
    In den nächsten Tagen verfasse ich einen Artikel zum Thema Google Analytics und Bildersuche-Auswertung. Dazu verlinke ich gerne auf deinen Artikel.
    Bei einigen meiner Projekte kommen bis zu 10% der Besucher über diese geniale Traffic-Quelle.
    Auch meine Freundin geht bei Ihrer Online-Einkaufstour fast nur noch über die Bildersuche….

    Viele Grüße aus Rostock
    Carsten

  15. Viktor

    Hier mal ein Beispiel fürs “gute” Ranking trotz seltsamen Namens (2+3 Bild):

    http://www.google.de/search?q=emsquellen&tbm=isch

  16. chris

    Wow! Sehr guter und hilfreicher Artikel. Alles auf einem Blick. Deine Website reicht absolut als Quelle für Bilder-Seo. :-)

    Danke, vg

  17. Andi (opustrader)

    Hi Martin,

    da hast Du mal wieder eine TOP-Artikel zusammengetragen. Es ist jetzt zwar sehr viel Text, aber die umrandeten Boxen bringen es auf den Punkt und so etwas gefällt mir!

    Und um Deinen letzten Satz aufzugreifen: Ein eBook über Bilder-SEO wäre eine geniale Sache. Außerdem könnte man gleich einige Experimente mit dem Ranken von PDF-Dateien machen…

    Danke und Gruß

    Andi

  18. Volker

    danke für die Tipps. bester Artikel zur Bilder SEO den ich gelesen habe. Und auch für mich als Halblaien verständlich. Dass Kopien der Bilder positiv sein sollen hat mich überrascht. Eine Sorge weniger…

  19. Axel Scheuering

    Hallo Martin,

    vielen Dank für die wertvollen Einblicke in den aktuellen Stand von Bilder-SEO. Das ist echt super, dass du uns an deinem Know How teilhaben lässt.

    Besten Dank!
    Axel

  20. Matze

    Hey Martin,

    danke für den sehr umfangreichen Artikel. Sehr hilfreich! Eine Frage hat sich mir beim Lesen jedoch die ganze Zeit aufgrängt: Was ist mit Bildern, die man bei flickr hostet? Das macht ja zwecks Speicherplatz-sparen und Diashow erstellen für den eigenen Blog sehr viel Sinn. Auch kann man damit die Bilder sehr schön verwalten etc.. Die Bilder werden dort aber natürlich mit automatisierten kryptischen Datei-Namen versehen. Den Titel und eine Beschreibung kann man natürlich angeben. Denkst du das reicht? Hat flickr auch SEO-technisch Vorteile? Was hälst du von flickr? Habe mir vor Längerem dort einen Account eingerichtet und verwende es seither für die meisten aufwendigeren Fälle. Ist ja auch ein Kind des Web 2.0.

    Gruß,
    Matze

  21. Suchmaschinenoptimierung

    Hey Martin,
    ein sehr gelunger Artikel über SEO bei Bildern.
    Vielen Dank für diese hilfreiche Zusammenfassung.

    Grüße

  22. Dominic

    Hi Martin, vielen Dank für diesen dich sehr aufschlussreichen Artikel – Mit der Größe hatte ich bis jetzt nicht immer richtig gemacht – Generell sind deine Anleitungen immer sehr hilfreich.

  23. Lightwerk

    Hallo Martin,

    sehr schöne Zusammenfassung zur Bilderoptimierung, den Beitrag kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen und gut als Quelle nennen für Personen welche sich für das Thema Bilder SEO interessieren.

    Gruß

  24. Thom

    Kann es sein das Bilder wieder länger dauern bis sie abgeholt werden ? Vor ein paar Tagen noch waren neue Bilder schon am selben oder nächsten Tag in der Bildersuche.

    • tagSeoBlog

      Es gibt immer Tage, an denen es etwas zu stocken scheint. Mal geht es in wenigen Stunden, mal dauert es drei Tage. Aber insgesamt bleibt die Frequenz sehr hoch, finde ich. Warum es manchmal diese Aussetzer gibt, kann ich mir auch nicht erklären. Vielleicht müssen die Techniker dann erst mal eine neue Terrabyte-Platte anstöpseln ;-)

  25. Schnurpsel

    Ist unterschiedlich. Bei putzlowitsch.de gibt von den Bildern der letzten fünf Wochen keine Ergebnisse in der Google-Bildersuche. Bei schnurpsel.de sind die Bilder aber relativ aktuell. Ich habe noch nicht herausgefunden, woran das liegt.

    Abgeholt wurden die Bilder schon, sie erscheinen nur nicht in den SERPs.

  26. Bernhard

    ein sehr guter und vor allem sehr informativer SEO-Artikel was man alles beachten sollte – habe bei mir noch Punkte gefunden, die ich optimieren muß

  27. Partyurlaub

    sehr spannend. besonders auf die bildgröße werde ich jetzt mal achten

  28. Chris

    Ahoi Martin!

    Sehr schöner Artikel, der das wichtigste wohl auf den Punkt bringt :)
    Eine Frage stell ich mir dann aber aktuell doch: In Zeiten des fancy webs werden JS Bibliotheken auch immer relevanter und viele Seiten nutzen Lightbox o.a. zur Darstellung der Bilder. Rein technisch ist es dann ja so, dass du einen Link auf ein großen Bild hast (das dann wie Lightbox angezeigt wird) und als Linktext einfach nur das Thumbnail eingebunden wird. Bei diesem Aufbau ist ja Bilder SEO nahezu unmöglich, da das Thumbnail zwar schön im Content eingebettet werden kann, das große Bild was aber ranken soll nur als URL zum Bild selbst eingebunden ist:

    Optimal sieht wohl anders aus? Hast du in dieser Richtung schon mal etwas getestet? Ideal wäre es dann doch, wenn das große Bild nicht direkt referenziert wird, sondern lediglich eine weitere Seite angezeigt wird, die das große Bild beinhaltet, das dann ebenfalls im optimierten Content steht…?

    Cheers & ein erholsames WE,
    Chris

  29. seomein

    Vielen Dank, sehr nützlich.

  30. Frank

    Eine Stellungnahme zur Frage von Chris nach Fancybox & Co würde mich auch interessieren.

  31. John

    Ein toller Artikel, viele vermutungen haben sich bestätigt.
    Bilder sind und werden immer wichtiger.

  32. Carsten

    Das ist genau der Artikel den ich in diesem Moment brauche. Ich bereite einige neue Bilder für meine Homepage vor und hab mir die Frage gestellt, ob ich mir die Mühe machen soll die Bildeigenschaften (rechter Mausklick auf JPG) noch zu optimieren. Dem hier Geschriebenen nach zu urteilen kann ich mir das dann augenscheinlich sparen. Vielen Dank!

  33. Michael

    Super Artikel, vielen Dank!

    Eine Frage habe ich allerdings noch: Hat die Verwendung von https gegenüber http Einfluß auf das Ranking? Gibt es da aussagekräftige Beobachtungen?

  34. Henning

    Schöne Übersicht und Erklärung. Erklärt für mich wieder einiges. Ich bleib mal dabei :)

    Jetzt habe ich erstmal wieder genug zu tun :)

  35. Vincent

    Immer wieder hilfreich wenn man seine Bilder optimiert, klasse Übersicht!

  36. Matthias

    Moin Martin,
    seit längerem mal wieder beim sonntäglichen Surfen hier gelandet und diesen Artikel gefunden. Einige der Themen haben bei meinem Heimwerker-Blog schon zu gutem Traffic geführt. Gerade die Bildgröße und die Keyword-Relevanz lassen sich bei einigen gut rankenden Artikeln gut auf die Bildersuche zurückführen. Für ein aktuelles Projekt finde ich hier aber noch ein paar neue Aspekte, die dann hoffentlich auch die gewünschten Ergebnisse für die neue Seite bringen ;)
    Grüße und noch einen schönen Restsonntag,
    Matthias

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